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        <title>dasBrot - LK Version News</title>
        <description></description>
        <link>http://dasbrot.info/forum/</link>
        <lastBuildDate>Thu, 09 Sep 2010 06:32:59 +0100</lastBuildDate>
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            <title>Don´t talk to the idiots</title>
            <link>http://dasbrot.info/forum/thread/866</link>
            <description><![CDATA[
<i><b>Kleines Essay einer Treptower Antifa Gruppe über den eigenen Umgang mit Nazis (Kadern und Mitläufern).</b></i><br />
<br />
<blockquote class="quote"><div class="quote_inner">Mum said: „Don‘t talk to idiots!"<br />
<br />
Warum wir nicht mit Nazis reden<br />
<br />
Wenn man mit Nazis redet, unterhält man sich entweder über ihre persönlichen Probleme (Sozialarbeiter) oder man führt eine politische Diskussion mit ihnen. Warum wir als (...) Antifa Gruppe beide Arten des Gesprächs ausschließen, soll Thema dieses Artikels sein.<br />
(...) Generell trennen wir in Mitläufer und Kader. Mitläufer zeichnen sich dadurch aus, dass sie ideologisch nicht gefestigt sind, aber mit den Nazis sympathisieren und z.T. auch jede Scheiße mitmachen, weil sie sich dann wichtiger und cooler fühlen. Im Klartext heißt das, dass sie alles mitmachen, was ein Nazi eben so macht: dumme Sprüche, andere einschüchtern, versuchen ordentlich deutsch zu sein, Aussehen wie ein Nazi, Nazi-Aufkleber kleben, an Nazi-Demos teilnehmen und auch Menschen verprügeln. Kader sind diejenigen, die bereits ideologisch gefestigt sind, d.h. die in einer Diskussion standhalten und ein Interesse daran haben mehr Menschen für die rechte Bewegung zu gewinnen. Dieser Vorgang wird häufig als Rekrutierung bezeichnet. Prinzipiell ist es bei Nazis so, dass es also Mitläufer gibt, die bestimmte Kader als Vorbilder haben, die ihnen helfen ihr Weltbild neu aus rechter Perspektive aufzubauen. Für uns ist dieses Weltbild vollkommen indiskutabel, da es auf falschen Analysen der Geschichte, der Gesellschaft und biologischer Merkmale basiert. Es ist inhuman, unemanzipatorisch und basiert auf Unterdrückung. Für uns gilt nach wie vor: Faschismus ist keine Meinung (über die diskutiert werden kann), sondern ein Verbrechen! Was gibt es denn da konkret politisch zu diskutieren ? Eine solche "Diskussion" setzt voraus, dass es zum Thema Holocaust, Rassismus und Antisemitismus verschiedene "Meinungen" gibt, zwischen denen mensch wählen könnte. Doch wir sind nicht bereit, mit Nazis zu überlegen, ob der Holocaust eine "alliierte Propagandalüge", "ein Verbrechen unter vielen" oder vielleicht gar "die richtige Antwort auf das Weltjudentum" war. Wir sind auch nicht bereit, darüber zu verhandeln, ob Menschen mit einer anderen Herkunft als "einfach nur anders" oder als "halt nicht integrierbar", als "biologisch weniger wert" oder als "zu bekämpfende Feinde" anzusehen sind. Nicht jede dummdreiste, vorsätzliche Lüge muss als zulässig und diskutabel anerkannt werden.<br />
<br />
Lügen, Halbwahrheiten und Verleumdungen, die ganze Menschengruppen beleidigen und zu Sündenböcken stempeln, Hass gegen sie schüren, ihre Diskriminierung, Ausrottung oder Tötung propagieren, müssen nicht diskutiert werden. Die Nazis brauchen nicht zu glauben, ihre menschenverachtenden Ideen hätten ein Anrecht darauf, gleichberechtigt neben unseren Vorstellungen von einer besseren Gesellschaft akzeptiert und diskutiert zu werden. Erst recht nicht brauchen sie zu hoffen, dass wir zulassen, dass sie für den Stuss den sie verbreiten, auch noch mit Aufmerksamkeit, Fürsorge und Treffpunkten belohnt werden.<br />
<br />
Nun gibt es allerdings viele Menschen die meinen, man müsse mit Nazis reden, um sie von einem anderen, humanistischen Weltbild zu überzeugen und ihnen ihre Widersprüche vor Augen führen. Das ist ja nicht verwerflich, schließlich ist jeder Mensch veränderbar. Das klappt allerdings nur bei Mitläufern und ohne Begleitung von ihren Kadern. Nazis stellen sich nur Diskussionspartnern, denen sie sich auch gewachsen fühlen und diejenigen die sich das selbst zutrauen sind keineswegs nur dumme Schläger oder "verwirrte Jugendliche, die mal über die Stränge schlagen". Für solche Situationen werden sie trainiert bei Schulungsveranstaltungen und in Gesprächen mit erfahrenen Nazis, indem mögliche Fragen und deren Antworten durchgesprochen werden. Bei Diskussionen äußert sich das, in dem der gefragte Nazi eine Antwort gibt, die nicht immer auf die Frage passt.<br />
<br />
Wir sind der Meinung, dass Diskussionen mit Kadern gar nichts bringen, erst recht nicht bei öffentlichen Veranstaltungen. Ziel eines solchen Gesprächs sollte es schließlich sein, rechte Ideen als falsch, indiskutabel und wirr darzustellen und das wissen auch die Kader und bevor ihre Schäfchen (Mitläufer) in einer Diskussion unterliegen, mischen sie sich ein und retten die Situation. Einen Mitläufer sollte man allerdings mit seinem Weltbild konfrontieren und ihm somit Widersprüche innerhalb der Ideologien aufzeigen. Doch das erfordert schon etwas mehr, denn Vorurteile erweisen sich meist als sehr resistent und eine einmalige Widerrede zieht keinen Gesinnungswandel nach sich.<br />
<br />
(...)Übrigens sind Rassismus, Sexismus und Autoritätsdenken tief in unserer Gesellschaft verwurzelt und nicht nur Sache von Schlägernazis. Uns ist es im Gegensatz dazu wesentlich wichtiger öffentliche Diskussionen anzuschieben und zu beeinflussen und die Opfer von rassistischen und faschistischen Übergriffen in den Mittelpunkt zu stellen.<br />
</div></blockquote>
]]></description>
            <author>Kris</author>
            <pubDate>Tue, 31 Jul 2007 11:16:14 +0100</pubDate>
            <guid>http://dasbrot.info/forum/866</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Was passiert in Peru</title>
            <link>http://dasbrot.info/forum/thread/861</link>
            <description><![CDATA[
<blockquote class="quote"><div class="quote_inner"><img src="http://media.de.indymedia.org/images/2007/07/189079.jpg" title="http://media.de.indymedia.org/images/2007/07/189079.jpg" alt="[Image: http://media.de.indymedia.org/images/2007/07/189079.jpg]" /><br />
<br />
<b><i>Ähnlich wie in Oaxaca überzieht derzeit eine der stärksten Protest.,-und damit auch Repressionswellen den Andenstaat Peru. Mehr als 300 Personen wurden bislang inhaftiert; mindestens drei Menschen sind getötet worden. Was sind die Hintergründe und Ursachen?</i></b><br />
<br />
¿Qué pasa en el Peru? <br />
PROTESTE IM GESAMTEN LAND; DIE REGIERUNG ANTWORTET MIT GEFÄNGNIS <br />
Cusco, Puno, Arequipa, Ucayali, Apurímac, Tacna, Lima, Ayacucho... LehrerInnen, MinenarbeiterInnen, Bauern/Bäuerinnen, ArbeiterInnen... alle Regionen und verschiedene Sektoren kämpfen um Arbeitsrechte, den Schutz der Umwelt, gegen Preiserhöhungen... und lehnen aktiv das Freihandelsabkommen (TLC) und den wachsenden Autorismus der Regierung ab. Deren Antwort sind Repressionen (bei welchen mehrere Menschen zu Tode kamen und zahlreiche schwerverletzt wurden) und Inhaftierungen. Indymedia-Peru beklagt ein Todschweigen der Situation seitens der Massenmedien und ruft zu einer laufenden Berichterstattung aus Stadtteilen, Orten und Regionen auf. Es muss von daher - wie eigentlich immer in solchen Situationen - als die zuverlässigste und direkteste Informationsquelle betrachtet werden. <br />
<br />
Eine Zahlenangabe etwa besagt: 115.000 LehrerInnen arbeiten 12 Stunden gratis und weitere 140.000 GrundschullehrerInnen arbeiten 7,5 Stunden unentgeltlich. Das geplante Gesetz zur LehrerInnenausbildung, Ley 29062, gegen welches die Bildungsgewerkschaft SUTEP zu einem Streik aufgerufen hatte, würde zu einer Gehaltsreduzierung der Lehrkräfte um 25 bis 40% führen. Ein weiterer Brennpunklt der Prostete ist die Forderung nach einer grösserer Finanzuwendung aus dem Staatsetat für die Entwicklung in den einzelnen Regionen sowie die Zurücknahme von Preiserhöhungen für Treibstoff und Grundnahrungsmittel. <br />
<br />
Bereits am 06. Juli hatten mehr als 20.000 Lehrkräfte, streikende Bedienstete des Gesundheitswesens, StudentInnen und Teile der arbeitenden Bevölkerung versucht, diese Forderung durch Strassenproteste durchzusetzen. Daran hatten Delegationen aus den Provinzen Azangaro, Melgar, Huancané, Lampa, Carabaya, San Román und Puno teilgenommen. In Arequipa hatten die LandwirtInnen am 11. Juli zu einem Generalstreik aufgerufen und die gesamte Provinz lahmgelegt. Verhandlungen mit der Regierung sind bislang gescheitert. Die SUTEP hat beschlossen ihren Streik unbefristet fortzusetzen. Vom 21.Juli gibt es die über Radio erfolgte Information, dass während eines Besuches von Präsident Alan García Pérez in Trujillo, der Versuch von 500 Demonstrierenden der SUTEP dessen Veranstaltung zu stören, von der Polizei und apristischen Sympathisanten verhindert worden ist. <br />
<br />
García proklamiert indessen, das Volk wünsche eine Beendigung der Unruhen, die von einigen Wenigen verursacht würden, die Strassen blockieren und die Öffentliche Ordnung verletzen. Für die "Gewaltaktionen" macht er kommunistische Gruppen verantwortlich, deren Ideologie "von der Geschichte überholt sei". "Der Staat sei zum Dialog mit den Sektoren bereit, wird aber niemals zulassen, dass Parteien, die keine Wahlen gewonnen haben, die Möglichkeit erhalten, ihre Sichtweise aufzuzwingen", so der Präsident. (Wie ernst dies gemeint ist, zeigt bspw. die Verhaftung des Kongressabgeordneten der Sozialistischen Linken, Javier Diez Canseco). "Der Kommunismus weigert sich zu sterben, so Alan García Pérez, und immer ist er es, der hinter der Gewalt und den innerperuanischen Konfrontationen steht. Ich befürworte den Dialog, aber er muss sich um das drehen, was ich will, denn das Volk hat seine Institutionen gewählt, damit sie es regieren". Das Blockieren von Strassen und Zügen bezeichnete der Präsident als kriminell. <br />
<br />
García´s Wirken zwischen 1985 und 1990 <br />
<br />
Es gab 22 Preiserhöhungen während die Reallöhne bei 53% stagnierten; das Prokopfeinkommen sank von 2,800 Dollar in 1985 auf 1,900 Dollar 1990; der Staat zerbrach an einer Senkung der Steuerabgaben von 14 auf 4%. In der Hauptstadt Lima schnellte die Zahl der Armen von 16,9 auf 44.3% an. Eine Million Arbeitsplätze wurden zerstört und die Arbeitslosenzahl in der Metropole stieg von 42.5 auf 73.1.%. Zu diesen wirtschaftlichen und sozialen "Heldentaten" muss die systematische Gewalt der DDHH hinzugezählt werden (Massaker "von Rechts wegen", von Cayara, von selbsternannten Paramilitärs wie Rodrigo Franco, etc.) sowie die allgemeine Korruption (22% der EinwohnerInnen Limas sehen die aktuelle Regierung als die korruptetste seit Fujimori an). <br />
<br />
García´s Wirken im ersten Jahr seiner zweiten Regierungsphase <br />
<br />
Der Präsident hat seine bescheidene Einlösung in rapider Weise wiederholt: Umgehen einer Steuerreform; methodischer Ausschluss der AFP; Elliminierung des Nationalrats für Dezentralisierung; administrative Grundlagen für "soziale" Politik; die hastige Einstufung der Lehrkräfte; Schock gescheiterter Investoren; Gesetz zur Kontrolle der NGO´s; Fusion einiger OPD; Freihandelsakommensverhandlungen; das neue Gesetz zur Regelung der Ausbildung der Lehrkräfte. <br />
All´dies hat nicht mit einer Umverteilung des Reichtums zu tun, den die ArbeiterInnen dank grosszügiger natürlicher Ressourcen, die allen PeruanerInnen gehören und basierend auf der wachsenden Ungleichheit und Verarmung, produzieren. Durch das neue Bildungsgesetz werden die Lehrkräfte nicht nur benachteiligt, ihnen und der SUTEP wird auch die gesamte Verantwortung für die schlechte Bildungsqualität zugeschoben. <br />
Sowohl Präsident García als auch Premier Del Castillo erscheinen in diesen Tagen als kriegsführende Generäle, die Beleidigungen provozieren und Windmühlen errichten. Die Polizei hat sich in ein Kriegsheer verwandelt und agiert wie in alten Zeiten, als die Militärs meinten, der einzige Weg die Öffentliche Ordnung zu erhalten, sei es, die APRA auszulöschen und umgekehrt. Diesesmal aber wurde die Rolle der Militärs von der APRA ausgeübt und deren Rolle wiederrum wurde von den unzufriedenen und mobilisierten sozialen Sektoren übernommen. <br />
Es ist die althergebrachte Kultur der Konfrontation, die Verhandlungen und Dialog ablehnt und die Gewalt privilegisiert. <br />
&nbsp;<a href="http://peru.indymedia.org/news/2007/07/33038.php" title="http://peru.indymedia.org/news/2007/07/33038.php">http://peru.indymedia.org/news/2007/07/33038.php</a> <br />
<br />
DIE REBELLION DER MASSEN <br />
Gustavo Espinoza ( gustavoe@terra.com.pe) (Generaldirektor der Assoziation der Freunde von Mariátegui (Casa Mariátegui) ubnd Mitglied des Direktivkollektivs von Nuestra Bandera; 14. Juli 2007 (frei gekürzt) <br />
<br />
Eine Reihe von Volkskämpfen kennzeichnte bislang den Weg des Widerstands gegen den Neoliberalismus. Die Rolle der ProtagonistInnen hatten dabei die öffentlichen Massen, die ihre Einheit und Fähigkeit zu kämpfen und sich zu organisieren gezeigt haben. Die Avantgarde die das Land braucht, konstituiert sich aktuell durch das Beispiel der mutigen Masse "von unten"... <br />
<br />
Im Rahmen der heiklen politischen Situation und den an verschiedenen Orten des Landes ausbrechenden sozialen Konflikten, versuchte die Gewerkschaft am 11. Juli ihren eigenen Kampf zu entfesseln. Es könnte der Höhepunkt eines wellenförmigen Prozesses sein, der aus der Unzufriedenheit der Massen und der Verzweiflung eines Volkes das einmal mehr seine Frustration zeigt, genährt wird. <br />
<br />
Die Generalkönförderation der ArbeiterInnen Peru´s - CGTP - hat zu einem Kampf aufgerufen, der auf verschiedene Weisen zum Ausdruck gebracht wird.: Arbeitsniederlegungen; Mobilisierung der ArbeiterInnenschaft; verschiedene kämpferische, organisatorisch abgestimmte Aktionen unter gewerkschaftlicher Verantwortung. Der gemeinsame Nenner bei allen ist jedoch immer die Ablehnung der Regierungspolitik von Präsident García, der auf der Durchsetzung des neoliberalen Modells besteht, das in Peru gescheitert ist und von der Bevölkerung mehrheitlich abgelehnt wird. <br />
<br />
Während der letzten Wochen haben die ArbeiterInnen wichtiger Produktionsbereiche ihre Streiks ausgedehnt und Opfer gebracht. Einer der herausragendsten Konflikte war jener, der Mine Casapalca, ein gemischtes Konsortium aus peruanischen Unternehmen, die mit nordamerikanischen Geldern in der Zentralregion des Landes Kupfer und Zink fördern. Die Situation der ArbeiterInnen dort veranschaulicht die barbarischste Form menschlicher Ausbeutung: Eine tägliche Arbeitszeit von 11 bis 14 Stunden täglich, für einen Lohn, nicht höher als 5 Dollar. Davon müssen die Unterbringung und Ernährung der ArbeiterInnen und ihrer Familien (fast 4000 m über dem Meeresspiegel bestritten werden.) Entgegen aller anderslautender Versicherungen erwies sich der Präsident als unfähig, das Problem von fast tausend von der Firma entlassenen ArbeiterInnen zu lösen und das Gesetz zur Wahrung ihrer Rechte geltend zu machen. <br />
Der Bergbau ist einer der rentabelsten Wirtschaftssektoren in Perú. 2006 bspw. lagen die Einahmen der Unternehmen 83% über denen des Vorjahres und entsprachen 3.500 Millionen Dollar netto ohne dass sich dies auch nur im Mindesten in einer Lohnerhöhung der ArbeiterInnen niedergeschlagen hätte. Nicht einmal ganze 5% dieser Summe kamen dem Land zugute. Da die Ausbeutungslogik im Minensektor konzentriert ist, existieren aktuell schwere Konflikte bei Yanacocha, der Souther Cooper Corporation und Mismimayo, eine Niederlassung des brasilianischen Giganten Vale Do Rio Doce, der sich gegen seine ArbeiterInnen, vom Staat abgesegnet, mit bewaffnetem Gesindel verteidigt. <br />
<br />
Aber nicht nur die MinenarbeiterInnen sehen sich ernsthaften Problemen ausgesetzt. Auch die für den Textilexport produzierenden Belegschaften befinden sich in dieser Situation. Ein Beispiel ist die Firma Topy Top, eines der grössten Exportunternehmen in diesem Sektor mit 5000 Beschäftigten, von denen jedoch nur ganze 93 in einer Gewerkschaft sind. Bzw. handelt es sich um 23 Personen, die anderen wurden entlassen. Die meist unter 20jährigen ArbeiterInnen arbeiten zwischen 12 und 14 Stunden täglich, ohne Bezahlung. (zum Thema "Saubere Kleidung", Situation der Textilarbeiterinnen in Lateinamerika siehe auch: <a href="http://www.ci-romero.de" title="www.ci-romero.de">www.ci-romero.de</a> ) <br />
<br />
Im Inneren des Landes kommt es zu Momenten extremer Erschütterungen. Im peruanischen Osten, war die industrielle Haupstadt der Region Ucayali, Pucallpa, zwei Wochen lang in der Hand der EinwohnerInnen, die Strassen und Plätze besetzten und den Flughafen unter ihre Kontrolle gebracht hatten, um das Einfliegen von Polizeieinheiten zu verhindern. <br />
<br />
In Ayacucho, wo sich während der letzten Jahrzehnte die scheusslichsten Gewaltakte abgespielt haben, wurde am 03. Und 04. Juli ein erfolgreicher Generalstreik durchgeführt. <br />
<br />
So auch in der Grenzstadt zu Bolivien, Puno. Die aymarische Hauptstadt empfing den Staatschef mit Steinwürfen und verhinderte aus Protest gegen den siebenmaligen Aufschub der Aufnahme zu Arbeiten an transozeanischen Strasse, gewaltsam seinen Auftritt. <br />
<br />
In Tacna, Arequipa, Apurímac. Cusco, Huancayo und anderen Städten kam es im Verlauf der letzten Wochen zu Mobilisierungen und Lahmlegungen in Ablehnung der Regierungspolitik. Zur Wehr gesetzt wurde sich auch gegen die Verleumdung, die Kämpfe der Bevölkerung seien "isolierte Aktionen ohne Bedeutung". <br />
<br />
Entgegen der offiziellen Version kam es in verschiedenen Städten des ganzen Landes zu täglichen Bewegungen enormer Massen. An der Küste, in der Sierra (Gebirge) und in der Selva (Hochwaldgebiet) organisierten sich die Menschenmengen ohne zentralisierte Direktion oder ein Orientierungskommando, das ihnen Forderungen vorgegeben hätte. Trotzdem handelte es sich nicht um spontane Aktionen, sondern um die legitime Artikulation eines Volkes, das an Kampfesqualität und kämpferischer Erfahrung zunimmt. <br />
<br />
Wenn m@n zu diesen Elementen der eindeutigen, sozialen Unzufriedenheit noch die emotionelle Belastung hinzuzählt, die sich vor den Augen der Bevölkerung durch den Parlamentsskandal im Rahmen der Mitgliederwahl des Verfassungsgerichts ergeben hat; die Grosszügigkeit, mit der die Mafias und Korrupten geschützt werden und die Arroganz und Anmaßung bestimmter Auitoritäten - zu welchen auch der Präsident der Republik zählt - die kämpfende Organisationen difamieren, erhält m@n ein noch komplexeres Bild der Dimension der aktuellen Krise. <br />
<br />
Natürlich verwandelt sich auf diesem Niveau sozialer Konfrontation die Einforderung der ArbeiterInnenschaft in die Flagge des Kampfes Hunderttausender PeruanerInnen, netzt das Blut der ArbeiterInnen den Boden und die herrschende Klasse zittert vor der Furcht, dass ihr der Boden ihr unter den Füssen weggezogen werden könnte. Unter den heutigen Bedingungen hat eine Richtungsänderung stattgefunden. Der öffentliche Protest könnte grössere Dimensionen annehmen als je zuvor, denn m@n weiss, dass die Regierung die Daumenschrauben der Repression rechtfertigt. Wieder werden die gezielten Mechanismen des Staates zum Einsatz gebracht: Fahrzeuge und die nervösen Pferde der Angriffstruppe sprengen Demonstrationen; Schüsse; Tränengasbomben gegen die Massen und die Zensur des Intellektualität werden benutzt um die Öffentliche Ordnung wiederherzustellen. Zeichen des Entsetzens der Regierenden, die unfähig sind, die legitimen Gründe der Rebellion der Massen zu begreifen. <br />
&nbsp;<a href="http://www.nuestra-bandera.com" title="http://www.nuestra-bandera.com">http://www.nuestra-bandera.com</a> <br />
<br />
DIE STUNDE DER MASSEN <br />
von: Gustavo Espinoza M. <br />
Die von der García-Administration geltend gemachten Einschüchterungsmassnahmen - Massenfestnahmen, missbräuchliche Entlassung von Lehrkräften und der Einsatz der Armee an verschiedenen Orten des Landes - sind die natürliche Folge eines eindeutig rechten Konzepts, eines irrationellen gegen das Volk gerichteten Hasses und der Furcht der herrschenden Klasse gegenüber der Präsenz der Massen. <br />
<br />
Diese Handlungsweise verfolgt kalt kalkulierend zwei unmissverständliche Ziele:Die Zerschlagung des Widerstands der Bevölkerung, einhergehend mit der Anpassung an das Bildungsmodell der Weltbank und die Botschaft, dass die Regierung entschlossen ist, jeden Preis zu zahlen, um den Willen ihrer GegnerInnen zu unterwerfen. Denn diese sind gleichzeitig GegnerInnen des mit den USA geschlossenen und ratifizierten Freihandelsabkommens (TLC/ ALCA) und stehen der von den Autoritäten in Lima angestossenen Annäherung an Washington im Wege. Dies und ein entschlossener Antikommunismus der korrupten Klasse, die alle politischen Freiheiten dem Diktat des Imperiums unterwirft, charakterisiert die Vorgehensweise des Kabinetts von Del Castillo. Widerstände gegen diese Politik regen sich jedoch auch in den eigenen Reihen des Präsidenten, bei Jugenddirigenten der APRA und an der apristischen Basis. Gerade deshalb kämpft die Regierung, die weiss, dass ihre Machenschaften der Korruption auf Dauer unhaltbar sind, verzweifelt darum Wahlkonkurrenten wie die PAP auszuschalten oder zu spalten. <br />
Der Antikommunismus der peruanischen Regierung macht auch nicht davor halt, die ALBA (die Wirtschaftsassoziation der Andenstaaten) in Bezugnahme auf den venezuelanischen Bolivarismus zu diskreditieren. Die verschiedenen Kerne der Círculos Bolivarianos auf peruanischem Territorium aber haben nichts mit einer vermeintlichen Untergrabung der nationalen "demokratischen Ordnung" gemein. García´s Kampagne wird von der Wirtschaftsrechten und den faschistischen Kernen unterstützt, die hinter den von dem Marine Luis Giampietri hinter den Kulissen geschaffenen Anreizen in Bewegung sind. Giampietri der bedeutende Fäden der Macht in Händen hält, koorperierte eng mit Agustín Mantilla, der seinerseits mit den korruptesten und der Mafia von Fujimori verbundenen Kernen der APRA zusammenarbeitete). Es gibt nur einen Weg dieser Richtung hier und in ganz Lateinamerika entgegenzutreten: den Kampf der Massen; es ist ihre Stunde. <br />
&nbsp;<a href="http://peru.indymedia.org/" title="http://peru.indymedia.org/">http://peru.indymedia.org/</a> <br />
<br />
Frei gekürzte Übersetzungen: tierr@<br />
<br />
</div></blockquote><br />
<a href="http://de.indymedia.org/2007/07/189078.shtml" title="http://de.indymedia.org/2007/07/189078.shtml">Quelle: Indymedia.org</a>
]]></description>
            <author>Kris</author>
            <pubDate>Wed, 25 Jul 2007 14:29:47 +0100</pubDate>
            <guid>http://dasbrot.info/forum/861</guid>
        </item>
        <item>
            <title>NPD in Deutschland?</title>
            <link>http://dasbrot.info/forum/thread/846</link>
            <description><![CDATA[
hmm... <br />
Ich hatte mich kurzzeitig mit dem Thema "Verbot der NPD" auseinandergesetzt.<br />
Zur Zeit läuft bundesweit die Aktion "<span style="color:crimson">no</span>npd", welche ein Verbot der nationalsozialistischen Partei Deutschlands erlangen möchte.<br />
Ich persönlich bin zu diesem Thema zwiegespaltener Meinung, sprich: ich weiß nicht, ob es gut wäre, wenn die NPD verboten wird.<br />
<br />
Ich würde mich sehr freuen, wenn wir über das Thema "verbot der NPD" hier diskutieren könnten.<br />
<br />
Allerdings:<br />
KEINE dummen Streitereien. KEIN blödes Gelaber von Jan (wenn, dann bitte fundiert und zur Thematik passend). KEIN hirnerweichtes posten von irgendwelchen links.<br />
<br />
Danke. Ich freue mich auf eine schöne Diskussion.
]]></description>
            <author>Mütze</author>
            <pubDate>Tue, 03 Jul 2007 08:54:10 +0100</pubDate>
            <guid>http://dasbrot.info/forum/846</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Ich mag Guido Westerwelle!!!!</title>
            <link>http://dasbrot.info/forum/thread/836</link>
            <description><![CDATA[
<b>*nicht*</b>!!!!<br />
<br />
<blockquote class="quote"><div class="quote_inner">"Ich bin gegen die Wiederbelebung dieser modrigen Leiche des Sozialismus"<br />
</div></blockquote><br />
<blockquote class="quote"><div class="quote_inner">Demokratischer Sozialismus sei ein Widerspruch an sich, wie ein vegetarischer Schlachthof.<br />
</div></blockquote><br />
<blockquote class="quote"><div class="quote_inner">Wenn Bisky den Menschen zuruft, sie seien gekommen, um zu bleiben, dann rufe ich: Wir sind da, damit ihr wieder geht.<br />
</div></blockquote><br />
<blockquote class="quote"><div class="quote_inner">Die liberale Folgerung daraus: In Stuttgart auf dem Parteitag stehe die "Freiheitsstatue der Republik". Die FDP sei der Freiheitskompass der Republik und werde sich dagegen stemmen, dass "die geistige Achse der Republik nach links verschoben wird"<br />
</div></blockquote><br />
<blockquote class="quote"><div class="quote_inner">Die in Deutschland immer lauter werdenden Rufe "Stoppt die Gloablisierung" bedeuteten, dass man die Armen arm lassen wolle. Denn Globalisierung sei die Chance für Wohlstand. Und die Tatsache, dass die SPD-Frau Andrea Nahles ein Bild von Fidel Castro in ihrem Büro hängen habe - sei eine "Verehrung der Armut", die "zum Kotzen" sei.<br />
</div></blockquote><br />
<br />
<br />
Quelle:&nbsp;&nbsp; <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,488797,00.html" title="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,488797,00.html">http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,488797,00…</a><br />
<br />
<br />
Ich bin fast aus meiner Hängematte gefallen als ich das ebend in den Nachrichten gehört habe. Ich wusste nicht ob ich darüber lachen sollte oder doch lieber weinen. Wie kann man bitte so eine Scheiße erzählen?<br />
<blockquote class="quote"><div class="quote_inner">Es folgen minutenlange Standing Ovations, in die Luft gereckte "Guido"-Schilder.</div></blockquote>Und das schlimme ist wieso klatschen die dann noch? haben die selber alle einen an der klatsche?<br />
<br />
Es tut mir leid für die schlechte wort wahl aber der typ regt mich gerade voll auf... wenn ich in den nächsten tagen seit finde werde ich auch noch etwas mehr dazu schreiben.<br />
Gute nacht
]]></description>
            <author>Illuminatus</author>
            <pubDate>Fri, 15 Jun 2007 21:40:46 +0100</pubDate>
            <guid>http://dasbrot.info/forum/836</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Katastrophale Zustände In Rostock</title>
            <link>http://dasbrot.info/forum/thread/830</link>
            <description><![CDATA[
Laut Bild greifen die Autonomen mittlerweile zu schweren Waffen.<br />
Heute morgen soll es zu Konflikten zwischen örtlichen Blumenhändlern gekommen sein.<br />
Die Polizei ist machtlos und verliert die Kontrolle über 2 Stadtteile.<br />
<br />
Einsatzleiter Hans-Dieter Eberhardt dazu:<br />
<blockquote class="quote"><div class="quote_inner">"Als heute Mittag ein Blumenstengel auf einen Beamten flog, wurde uns klar, dass die Situation außer Kontrolle geraten ist. Wir haben direkte Kooperationsgespräche mit antispeziistischen Gruppen gesucht und sind um Deeskalation bemüht. Eine Entspannung der Lage ist nicht abzusehen. Wir sind aktuell darum bemüht, einen Großteil an Gießkannen und Blumenerde aus dem Gefahrenbereich herauszubringen"<br />
</div></blockquote><br />
Er fügte hinzu, dass im Laufe der Nacht eine Welle der Gewalt zu erwarten sei. Man müsse von Tulpen bis hinzu Sonnenblumen rechnen.<br />
Ein Pressesprecher von Attac kündigte an, dass man sich konsequent von jeglicher Botanik fernhalten werde.<br />
<br />
<img src="http://www.abload.de/img/widerstand_fclx3.jpg" title="http://www.abload.de/img/widerstand_fclx3.jpg" alt="[Image: http://www.abload.de/img/widerstand_fclx3.jpg]" />
]]></description>
            <author>Kris</author>
            <pubDate>Tue, 05 Jun 2007 21:49:39 +0100</pubDate>
            <guid>http://dasbrot.info/forum/830</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Stasi 2.0</title>
            <link>http://dasbrot.info/forum/thread/808</link>
            <description><![CDATA[
Na wenn das mal nicht interessant ist: Es bewegt sich durchaus was in der Bevölkerung...<br />
Was haltet ihr von Schäuble?<br />
<br />
<img src="http://www.dataloo.de/wp-content/uploads/www.dataloo.de/stasi20-schablone.png" title="http://www.dataloo.de/wp-content/uploads/www.dataloo.de/stasi20-schablone.png" alt="[Image: http://www.dataloo.de/wp-content/uploads/www.dataloo.de/stasi20-schablone.png]" /><br />
<br />
[1] <a href="http://www.dataloo.de/stasi-20-525.html" title="http://www.dataloo.de/stasi-20-525.html">http://www.dataloo.de/stasi-20-525.html</a><br />
[2] <a href="http://www.dataloo.de/stasi-20-revisited-536.html" title="http://www.dataloo.de/stasi-20-revisited-536.html">http://www.dataloo.de/stasi-20-revisited-536.html</a><br />
[3] <a href="http://www.dataloo.de/stasi-20-shirt-540.html" title="http://www.dataloo.de/stasi-20-shirt-540.html">http://www.dataloo.de/stasi-20-shirt-540.html</a><br />
[4] <a href="http://www.heise.de/ct/07/09/038/" title="http://www.heise.de/ct/07/09/038/">http://www.heise.de/ct/07/09/038/</a>
]]></description>
            <author>aflatter</author>
            <pubDate>Tue, 15 May 2007 14:18:58 +0100</pubDate>
            <guid>http://dasbrot.info/forum/808</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Schön gesehen Volume 2</title>
            <link>http://dasbrot.info/forum/thread/782</link>
            <description><![CDATA[
<blockquote class="quote"><div class="quote_inner">Betrachtet man Staat und Kapital materialistisch, ist weniger die Frage entscheidend, wer von beiden »Arsch-« und wer »–Loch« ist. Wichtiger ist die Einsicht, dass der kapitalistische Gesamtzusammenhang auch in Zukunft als Garant für das Hervorbringen von Scheiße zu gelten hat. <br />
</div></blockquote>Die Gruppe<br />
TOP Berlin in diesem Aufruf: <a href="http://top-berlin.net/?page_id=27" title="http://top-berlin.net/?page_id=27">http://top-berlin.net/?page_id=27</a><br />
<br />
weitere Highlights: <br />
<br />
<blockquote class="quote"><div class="quote_inner">Stattdessen schreien alle nach Vollbeschäftigung, anstatt sich zu freuen, endlich mal was besseres mit der Zeit anfangen zu können, als den ganzen Tag damit verbringen zu müssen, Panzer zu bauen, Telefonumfragen zu machen und schlechte Zeitungsartikel über Themen, die niemanden interessieren, zu schreiben.<br />
</div></blockquote><br />
<blockquote class="quote"><div class="quote_inner">Mit dem Glücksversprechen im Kapitalismus verhält es sich dabei wie mit dem Wochenende: Bereits am Sonntag vermeldet das Unbehagen, dass am Montag die ganze Scheiße wieder von vorne anfängt. Wo die vernünftige Einrichtung der Produktionsverhältnisse aus dem Bereich realer Handlungsoption suspendiert ist, da begegnet Glück und Befriedigung als Etwas, das der Autonomie des Individuums entzogen ist, das durch Vernunft nicht errungen und nicht kontrolliert werden kann.<br />
</div></blockquote>
]]></description>
            <author>Spouk</author>
            <pubDate>Mon, 09 Apr 2007 00:19:14 +0100</pubDate>
            <guid>http://dasbrot.info/forum/782</guid>
        </item>
        <item>
            <title>...für den Kampf eines Volkes gegen Willkür und Korruption.</title>
            <link>http://dasbrot.info/forum/thread/775</link>
            <description><![CDATA[
Mir sind beim Lesen am Ende die Tränen in die Augen geschossen:<br />
<blockquote class="quote"><div class="quote_inner">Chongqing ist die größte Stadt der Welt. Sie hat über 31 Millionen Einwohner. Vor 20 Jahren glich Chongqing eher noch einer Kleinstadt. Doch mit dem Wirtschaftsboom wurde die Metropole in die Höhe gezogen. Die kleinen Einfamilienhäuser werden systematisch abgerissen. Millionen Menschen wurden und werden zwangsumgesiedelt. Investoren streiten sich um die noch wenigen bebaubaren Plätze. Inmitten der Megacity Chongqing passiert zur Zeit ein echter Schildbürgerstreich. Ein Mann und seine Frau wehren gegen den Abriss ihres Hauses. Die beiden werden in China gefeiert wie Freiheitskämpfer.<br />
<br />
Inmitten der Hochhäuserschluchten Chongqings, gleich gegenüber vom Bahnhof, erregt eine Baustelle die Aufmerksamkeit von ganz China. Die Bauarbeiten hier kommen nicht voran. Wie ein Finger ragt ein einsames Haus mitten in die bereits ausgehobene Baugrube.<br />
&nbsp;<br />
Die Ladenbesitzer Yang Wu und seine Frau Wu Ping wehren sich standhaft gegen den Abriss. "Ich kann nur kämpfen mit allen Mitteln, die ich habe. Sogar mit meinem Leben", schimpft Wu Ping. Die Regierung kümmere es keinen Deut, ob man lebe oder tot sei, oder ob Rechte verletzt würden. Sie ließen die Investoren machen was sie wollten. Dabei sei die Regierung doch allmächtig. Wu Ping hält einen Brief von den Investoren hoch und erklärt: "Wir haben uns über eine Entschädigung unterhalten. Aber die haben nie unterschrieben und auch keinen Stempel drunter gesetzt. Dieser Brief ist wertlos." Ein anderes Grundstück müsste in derselben Gegend liegen, ansonsten blieben sie und ihr Mann in ihrem Haus, zeigt sich Wu Ping unnachgiebig.<br />
Straßenkampf und Pressekonferenzen<br />
<br />
Wu Ping weiß genau, dass ihr Grundstück mitten in Chongqing Gold wert ist. Ein öffentliches Interesse an dem Stück Land liegt nicht vor. Laut einem gerade neu erlassenen Gesetz, das Privateigentum schützt, darf man Wu Ping und ihren Mann nicht mehr einfach vertreiben. Sie müssen angemessen entschädigt werden. Nun wurden dem Ehepaar der Strom und das Wasser abgestellt. Alles Schikane, weiß Wu Ping. Während ihr Mann Yang Wu - ein Kung-Fu-Kämpfer- im Haus die Stellung hält, führt seine energische Frau einen wahren Straßenkampf. Sie gibt Pressekonferenzen, geht zu Gerichten und das chinesische Volk steht dabei hinter ihr. "Der Besitzer dort kämpft für alle Abrissopfer. Als sie unser Haus zerstörten, konnten wir nichts mehr machen", erinnert sich ein Passant. "Dieser Hausbesitzer ist ein Held. Er kämpft für uns", fügt ein Mann hinzu, der das Spektakel an der Baustelle mitverfolgt. "Wenn er verliert, heißt das wir verlieren in der Zukunft. Wenn er gewinnt, gewinnen wir in der Zukunft auch. Lasst ihn uns unterstützen", ruft ein Chinese des Schaulustigen an der Baustelle zu.<br />
Elegant mit Biss<br />
<br />
"Yangwu ist ein Held" rufen die Menschen am Rande der Baustelle. Der einsame Protest des Kung-Fu-Kämpfers hat einen Orkan in China ausgelöst. Die Zeitungen, das Fernsehen und das Radio berichten. Internetseiten feiern Yang Wu als neues Symbol der Freiheit, in den Chatrooms wird diskutiert. Yang Wus Frau hat auf einer Webseite ein Videoblog eingerichtet mit Liveschaltungen zur Baustelle. Sie will das Volk auf dem Laufenden halten. An der Nase rumführen, lässt sie sich ohnehin nicht.<br />
<br />
Frau Wu ist elegant gekleidet, die Haare sind hoch toupiert, sie trägt Stöckelschuhe. Doch von der äußeren Erscheinung sollte man sich nicht täuschen lassen. Die Frau hat Biss. Als sie nach Hause wollte, war der Baustellenzaun verriegelt. Der Zugang zu ihrem Laden in dem ihr Mann sich verschanzt hat, war somit versperrt. "Mach die Tür auf oder ich breche sie auf. Los Freunde lasst sie uns aufbrechen", ruft Frau Wu angriffslustig. Sofort eilen alle herbei und rütteln an dem Tor. Das Schloss bricht, der Baustelleneingang ist offen. Der Wachposten bekommt eine schallende Ohrfeige. Dann marschiert Frau Wu über Schutt und Mörtel hinweg zu ihrem Haus, das über Nacht zum Symbol Chinas geworden ist, zum Symbol für den Kampf eines Volkes gegen Willkür und Korruption.</div></blockquote><br />
<i><a href="http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID6567534,00.html" title="http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID6567534,00.html">Quelle</a> mit Bildern.</i>
]]></description>
            <author>Eo</author>
            <pubDate>Thu, 29 Mar 2007 13:57:38 +0100</pubDate>
            <guid>http://dasbrot.info/forum/775</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Starfighter</title>
            <link>http://dasbrot.info/forum/thread/760</link>
            <description><![CDATA[
Welle-Erdball Starfighter<br />
<br />
Mein Name ist Joachim von Hassel<br />
Ich bin Pilot der Bundeswehr<br />
Und sende euch aus meinem Flugzeug<br />
Den Funkspruch, den niemand hört<br />
<br />
<br />
Verzweifelt drücke ich die Tasten<br />
Doch das Fahrwerk fährt nicht aus<br />
Gefangen in der Welt der Technik<br />
Gefangen in einem Sarg aus Stahl<br />
<br />
<br />
Dies ist mein letzter Flug<br />
In meine Ewigkeit<br />
Doch ich habe keine Angst<br />
Denn du bist bei mir - du bist bei mir<br />
<br />
<br />
Mein Name ist Joachim von Hassel<br />
Und mein Vater wird stolz auf mich sein<br />
Denn ich bin schneller als der Schall<br />
Und ich nehme jetzt alle mit<br />
<br />
<br />
Verzweifelt regele ich die Schubkraft<br />
Doch das Triebwerk reagiert nicht mehr<br />
Gefangen in der Welt der Technik<br />
Gefangen in einem Sarg aus Stahl<br />
<br />
<br />
Dies ist mein letzter Flug<br />
In meine Ewigkeit<br />
Doch ich habe keine Angst<br />
Denn du wirst bei mir sein.<br />
<br />
<br />
Und auch der Schleudersitz<br />
Bricht mir nur das Genick<br />
Ich habe keine Angst<br />
Denn du bist, du bist bei mir<br />
<br />
<br />
Mein Name ist Joachim von Hassel<br />
Ich bin Pilot der Bundeswehr<br />
Zum Fliegen um die ganze Welt<br />
Brauche ich kein Flugzeug mehr<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
Dieses Lied von "Welle Erdball" soll keineswegs eine Hymne auf Kampfpiloten oder die Bundeswehr sein.<br />
<br />
Kai-Uwe von Hassel (CDU) trat 1963 die Nachfolge des wegen der Spiegel-Affäre zurückgetretenen damaligen deutschen Verteidigungsministers Franz-Josef Strauß an. Die berühmte Spiegel-Affäre machte ein privates Schicksal zur Nebensache. Um so interessanter ist die Geschichte eines Ministers und dessen Sohn, der als Oberleutnant der Luftwaffe für die Sturheit seines Vaters mit dem Leben bezahlte.<br />
<br />
Dieser tragische Unfall war nur einer von vielen Abstürzen eines ganz bestimmten Flugzeugtyps der deutschen Luftwaffe: Lockheed F-104G, "Starfighter" genannt. Es stürzten so viele Flugzeuge ab, daß man ihnen im Volksmund sogar Namen wie "Witwenmacher", "stählerner Sarg" oder "Erdnagel" gab.<br />
<br />
Auch die Kunst setzte sich mit der Unglücksserie auseinander: "Im Feuer ist mein Leben verbrannt" (1987, gemischtes Ensemble) - Das Stück ist Gesine Wagner gewidmet, die dem Verbrennungstod erlag, nachdem sie noch 81 Tage lang lebte; getroffen von einem Starfighter-Absturz anlässlich einer Waffenschau.<br />
<br />
Verantwortlich wurde der damalige Verteidigungsminister Kai-Uwe von Hassel (CDU) für die Unglücksserie gemacht. Er übernahm das Ressort 1963 von Franz-Josef Strauss, der im Rahmen der "Spiegel-Affäre" zurücktreten musste. Als Verteidigungsminister war von Hassel unter anderem verantwortlich für den Unterhalt und den sicheren Betrieb der Fluggeräte. Die Luftwaffe verfügte damals aber nicht einmal über genügend Hangars um die Maschinen unterzubringen. Sie wurden unter freiem Himmel geparkt und die empfindliche Technik war so dem Wetter ausgesetzt. Zwar rüstete die Luftwaffe die deutschen Starfighter mit verbesserten Ersatzteilen aus deutscher Produktion und mit verbesserter Technik aus, die Hauptursache für die Abstürze blieben aber der Ausfall der Bordelektronik und das Versagen des Triebwerks.<br />
<br />
Folgende Mängel waren schon damals bekannt: Triebwerksprobleme, Versagen der Stellmotoren der Klappen (flaps), Heissluftüberströhmung der flaps, zu große Beschleunigung, zu hohe Mindestfluggeschwindigkeit, zu hastig ausgebildetes Wartungspersonal bei den Geschwadern und ein Schleudersitz (Lockheed C2 Rettungssystem) der den Piloten das Genick brach.<br />
<br />
Die Amerikaner selbst entschieden sich schnell für andere vielseitigere Flugzeugtypen. Um so intensiver betrieb man dort den Export dieser Höllenmaschinen. In Italien starteten Starfighter sogar noch im Jahr 2004. In Deutschland sollte die einseitig konzipierte "bemannte Rakete" nicht nur als Jäger eingesetzt werden, sie übernahm auch die Jagdbombergeschwader, flog als Aufklärer (RF-104G), bei den Marinefliegern und wurde als Trainer (TF-104G) eingesetzt. Die unterschiedlichen Anforderungen und Beladungen verschlechterten die ohnehin ungünstigen Flugeigenschaften des Überschall-Jets.<br />
<br />
Zur Zeit der Starfighter gab es beihnahe wöchentlich Abstürze über Deutschland. Viele gelangten nicht an die breite Öffentlichkeit. Die Piloten überlebten die Unglücke oft nicht. 117 Maschinen stürzten bis 1970 ab, 57 Piloten kamen in dieser Zeit ums Leben. Die Tagesschau berichtet damals: "Die genaue Zahl der Unglücke und ihrer Opfer ist ein militärisches Geheimnis." Von Hassel geriet schon 1966 unter grossen Druck, setzte sich aber weiterhin beharrlich für den Einsatz der amerikanischen Kampfjets ein und wechselte 1966, bei der Bildung der großen Koalition, als Minister in das Bundesministerium für Vertriebene. Eingestanden hat er seinen Fehler nie.<br />
<br />
Die F-104G war ein Jagdflugzeug der Firma Lockheed (USA). Es war als leichtes Jagdflugzeug für extreme Steigraten ausgelegt und glänzte mit neuen Höhen-Weltrekorden. Darüber hinaus war das Flugzeug aber nicht attraktiv. Die deutschen Testpiloten, die das Flugzeug in den USA testeten, lehnten die Maschine ab. Es gab damals noch ein anderes Flugzeug, die Mirage I. Das französische Flugzeug bewarb sich sozusagen ebenfalls um die Stellen bei der deutschen Luftwaffe. Die Mirage wäre aus heutiger Sicht in jeder Beziehung die klügere Wahl gewesen.<br />
<br />
Warum sich die betreffenden Herrschaften im Verteidigungsministerium für das amerikanische Modell entschieden haben, das könnte auch damit zusammenhängen, daß die F104 Atombomben tragen konnte. Die Amerikaner boten damals sogar an, passende Waffen zu liefern. Man beachte: die Spiegel-Affäre wurde ausgelöst durch den Artikel "Bedingt abwehrbereit" (Spiegel-Nr.41/1962). In diesem Artikel wurde mit Hinweis auf Ergebnisse einer NATO-Untersuchung geschrieben, dass die Bundesrepublik Deutschland gegenüber dem Warschauer Pakt nicht abwehrfähig sei und dass ein Angriff nur mit Hilfe westlicher Atomraketen abgewehrt werden könne.Franz-Josef Strauss setzte sich damals für die Bewaffnung mit Atomwaffen ein.<br />
Es hat sich bei der Beschaffung der Flugzeuge um einen gewaltigen Auftrag gehandelt, auch damals kostete ein einziges Jagdflugzeug viele Millionen Dollar. Und damals wurden nicht 60 Flugzeuge beschafft, wie heute, es waren knapp tausend Stück. Dieser gewaltige "deal" musste wohl auf jede Form der Vernunft verzichten. Unserem grossen Bruder, den Vereinigten Staaten, haben wir mit dem Geschäft einen Bärendienst erwiesen. Ungezählte Piloten und Zivilisten haben dafür mit dem Leben bezahlt. Die Verantwortlichen haben ihren Fehler nie eingesehen, sie dürften meiner Einschätzung nach auch privat von dem Geschäft profitiert haben. Man denke nur an einen Karl-Heinz Schreiber und an die aktuellen Affären in der CDU um Waffengeschäfte und die damit verbundenen Provisionen und Schmiergelder.<br />
<br />
Jetzt kommt der Teil der Geschichte der eine Gänsehaut macht und an die Moral von Märchen und Fabeln erinnert:<br />
Vier Jahre nach dem Rücktritt des Verteidigungsministers Kai-Uwe von Hassel kommt sein Sohn, Oberleutnant der Luftwaffe Joachim von Hassel, bei einem Absturz mit seinem Starfighter ums Leben!Als Nachfolger im Amt des Verteidigungsministers und der gleichen Partei angehörig, hat von Hassel nie erwogen, die von Strauss bestellten Kampfflieger stillzulegen. Seit dem Tod seines Sohnes war Herr von Hassel ein gebrochener Mann.<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
Kai-Uwe von Hassel<br />
<ul><li>21. April 1913 in Gare, Deutsch Ostafrika (heute: Tansania); † 8. Mai 1997 in Aachen</li></ul>
<br />
Ausbildung und Beruf<br />
Nach dem Abitur 1933 in Flensburg absolvierte er eine landwirtschaftlich-kaufmännische Ausbildung und kehrte 1935 als Pflanzungskaufmann nach Tansania zurück. Von September 1939 bis Februar 1940 wurde er dann in Daressalam interniert und schließlich nach Deutschland ausgewiesen. Es folgte dann ab 1940 die Teilnahme am Zweiten Weltkrieg mit anschließender Kriegsgefangenschaft bis September 1945. Er war dann bis 1947 Angestellter des Landkreises Flensburg.<br />
<br />
Da nach der Spiegel-Affäre 1962 der damalige Verteidigungsminister Franz Josef Strauß zurücktreten musste, wurde Hassel am 9. Januar 1963 als Bundesminister der Verteidigung in das Kabinett von Bundeskanzler Konrad Adenauer berufen. Dieses Amt behielt er auch in den Kabinetten von Bundeskanzler Ludwig Erhard.<br />
Während der Großen Koalition gehörte Hassel als Bundesminister für Vertriebene, Flüchtlinge und Kriegsgeschädigte der Bundesregierung an.<br />
<br />
<br />
<br />
Der Text ist nicht von mir, ich fand den Text an sich sehr interessant, da ich dadurch erst die Hintergründe des Liedes verstanden habe.
]]></description>
            <author>Jan</author>
            <pubDate>Sun, 11 Mar 2007 19:51:57 +0100</pubDate>
            <guid>http://dasbrot.info/forum/760</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Wie kann man so ein Urteil fällen?</title>
            <link>http://dasbrot.info/forum/thread/757</link>
            <description><![CDATA[
<blockquote class="quote"><div class="quote_inner">In dem Streit über Anti-Nazi-Symbole mit verfremdeten Hakenkreuzen hatte das Landgericht Stuttgart im September 2006 einen Versandhändler zu einer Geldstrafe in Höhe von 3600 Euro verurteilt<br />
Verfremdetes Hakenkreuz-Symbol: Freispruch gefordert<br />
Der Mann hatte unter anderem T-Shirts und Buttons mit durchgestrichenen oder zerstörten Hakenkreuzen vertrieben und damit seine Ablehnung nationalsozialistischen Gedankenguts zum Ausdruck gebracht. Das Landgericht argumentierte, mit dem massenhaften Vertrieb von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen trage der Angeklagte dazu bei, dass sich die Öffentlichkeit an diese Embleme gewöhne.<br />
</div></blockquote><br />
!!!!!!!!!!!!!!<br />
<br />
<br />
<blockquote class="quote"><div class="quote_inner">Das Urteil im Stuttgarter Hakenkreuzprozess wird vermutlich aufgehoben. In der Revisionsverhandlung vor dem Bundesgerichtshof forderten sowohl die Verteidigung als auch die Bundesanwaltschaft einen Freispruch für den Angeklagten. Der Bundesgerichtshof (BGH) wird sein Urteil am 15. März verkünden. Das gab das Karlsruher Gericht zum Abschluss der mündlichen Verhandlung bekannt.<br />
</div></blockquote><br />
Quelle und den Rest des Textes <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,470578,00.html" title="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,470578,00.html">http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,470578,00…</a><br />
<br />
Immerhin!!!<br />
Wäre echt schlimm wenn er deswegen auch noch ein strafe zahlen müsste!
]]></description>
            <author>Illuminatus</author>
            <pubDate>Thu, 08 Mar 2007 19:21:21 +0100</pubDate>
            <guid>http://dasbrot.info/forum/757</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Für euch soll´s rote Rosen regnen</title>
            <link>http://dasbrot.info/forum/thread/754</link>
            <description><![CDATA[
Bis zum 1. März 2007 hattet ihr durchgehalten. Dann kam der Stichtag. Ihr wart nicht alleine. Weder in Gedanken, noch in den Taten.<br />
<br />
Genau 25 Jahre. Vielleicht pure Ironie, dass in so einem Jahr des Jubiläums das Ende eingeläutet werden sollte.<br />
<br />
Am 1. März 2007 wurde das von Autonomen im Jahre 1982 besetzte „Ungdomshuset“ von Polizei und Anti-Terror Einheiten gewaltsam geräumt.<br />
Ungdomshuset steht für im sprachlichen Gewand für „Jugendhaus“.<br />
Doch für uns und für euch stand es für mehr. Es stand für die Verwirklichung von Ideen und Kraft.<br />
Es stand für einen Freiraum, in welchem Menschen aller Nationen, Hautfarben, Religionen und Geschlechter miteinander lebten und feierten. Und wenn es nötig war, dann wusstet ihr, man könne auch gemeinsam kämpfen.<br />
Kämpfen wollten sie alle. Jeder auf seine Art. Die einen radikal, die anderen friedlich. Jeder auf seinem Weg, aber jeder mit dem einen Ziel. Das zu verteidigen, was über die Jahre für die Jugendlichen aufgebaut wurde. Nicht die Jugendlichen Kopenhagens, nicht die Jugendlichen Dänemarks. Nein. Ihr standet für die Jugend weltweit.<br />
Ihr konntet uns zeigen, dass man sich nicht von jenen einschüchtern lassen sollte, die ihre Macht durch den Staat beziehen. Dass man gemeinsamen und ohne die Verteilung von Mächten etwas erreichen kann. Dass man jung ist und doch so alt im Hinblick auf neue Leute, welche jeden Tag die Zuflucht aus der Gesellschaft zu euch, in euer Haus suchten.<br />
<br />
<br />
Am 1. März 2007 wurde das von Autonomen im Jahre 1982 besetzte „Ungdomshuset“ von Polizei und Anti-Terror Einheiten gewaltsam geräumt.<br />
Und ich war dabei. Ich habe keinen Stein geworfen, keine Barrikade angezündet, keine Demo-Kette gebildet, keine Straße Blockiert, keinen Polizisten angegriffen. Ich habe keinen Molotov-Cocktail geworfen und kein Auto umgekippt.<br />
Nein, ich saß vor meinem Monitor und verfolgte die Nachrichten.<br />
Ich ging durch die Straßen und war bei euch. Ich trank einen Tee und war bei euch. Ich sprach mit Freunden und war bei euch. Ich machte Fotos und dachte mit jedem Auslösen des Blitzes an euch.<br />
Ihr, die nun in Gefängnissen sitzt, in Verhörräumen ausharren müsst, im Krankenhaus liegt.<br />
Und ihr, die ihr immer noch auf den Straßen von Kopenhagen steht, immer noch Zufahrtsstraßen blockiert, immer demonstriert.<br />
Ihr, die weltweit nun auf der Straße steht, demonstriert. Euch nicht einschüchtern lasst.<br />
Ihr alle, die zeigt, dass das, was am 1. März 2001 passiert ist, nicht richtig war. Die Internationale singt, im Gedächtnisse habt oder sie aufschreibt. Die internationale Solidarität hochleben lasst und wisst, dass der Widerstand auf allen Eben geschehen kann.<br />
Das Ungdomshuset wird nicht das letzte autonome Zentrum, welches geräumt wurde.<br />
Erinnern wir uns an die „Ex-Steffi“ in Karlsruhe oder die Mainzer Straße.<br />
Das Ungdomshuset wird auch nicht das letzte Zentrum gewesen sein, welches besetzt wurde.<br />
Die Gewalt, die von euch angewendet wurde, ich kann sie verstehen. Sie zu tolerieren und zu akzeptieren und zu verstehen, wird vielen Leuten nicht möglich sein.<br />
Die Gewalt der Polizei, sie ist legitimiert. Doch dies heißt nicht, dass sie akzeptiert und toleriert werden muss.<br />
Ich wünsche euch in Kopenhagen und euren Freunden und Unterstützern weltweit alle Kraft, die euch möglich ist, zu geben.<br />
<br />
<br />
Am 1. März 2007 wurde das von Autonomen im Jahre 1982 besetzte „Ungdomshuset“ von Polizei und Anti-Terror Einheiten gewaltsam geräumt.<br />
<br />
Und es war falsch.<br />
See you on the barricades ….<br />
<br />
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ungdomshuset" title="http://de.wikipedia.org/wiki/Ungdomshuset">Was ist das Ungdomshuset</a><br />
<a href="http://de.indymedia.org/2007/03/169487.shtml" title="http://de.indymedia.org/2007/03/169487.shtml">Newswire bei Indymedia</a><br />
<a href="http://ungeren.wordpress.com/" title="http://ungeren.wordpress.com/">Deutschsprachige Infoseite</a><br />
<a href="http://ungeren.dk/" title="http://ungeren.dk/">Offizielle Seite des Ungdomshuset</a>
]]></description>
            <author>Kris</author>
            <pubDate>Mon, 05 Mar 2007 16:43:46 +0100</pubDate>
            <guid>http://dasbrot.info/forum/754</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Alphajacke</title>
            <link>http://dasbrot.info/forum/thread/751</link>
            <description><![CDATA[
Ich habe das gemacht und bin extrem geschockt.<br />
Rassismus von allen seiten. <br />
Nur wenige comments sind auf einem niveau das über meinem liegt.<br />
<br />
<br />
1) <a href="http://www.youtube.com/watch?v=ltw6phRj390" title="http://www.youtube.com/watch?v=ltw6phRj390">http://www.youtube.com/watch?v=ltw6phRj390</a><br />
2) <a href="http://www.youtube.com/watch?v=DLsSYBZdC7Q" title="http://www.youtube.com/watch?v=DLsSYBZdC7Q">http://www.youtube.com/watch?v=DLsSYBZdC7Q</a><br />
3) <a href="http://www.youtube.com/watch?v=-krjXpZnrUo" title="http://www.youtube.com/watch?v=-krjXpZnrUo">http://www.youtube.com/watch?v=-krjXpZnrUo</a><br />
4) <a href="http://www.youtube.com/watch?v=NGkmo0dDORY" title="http://www.youtube.com/watch?v=NGkmo0dDORY">http://www.youtube.com/watch?v=NGkmo0dDORY</a><br />
5) <a href="http://www.youtube.com/watch?v=jBAzS1fAB5s" title="http://www.youtube.com/watch?v=jBAzS1fAB5s">http://www.youtube.com/watch?v=jBAzS1fAB5s</a><br />
6) <a href="http://www.youtube.com/watch?v=RYpJHNB1Rpo" title="http://www.youtube.com/watch?v=RYpJHNB1Rpo">http://www.youtube.com/watch?v=RYpJHNB1Rpo</a><br />
7) <a href="http://www.youtube.com/watch?v=99N41WRgKRg&amp;mode=related&amp;search=" title="http://www.youtube.com/watch?v=99N41WRgKRg&amp;mode=related&amp;search=">http://www.youtube.com/watch?v=99N41WRgKRg&amp;mode=relate…</a><br />
<br />
<br />
Naja schade das solche inhalte nicht selten bei youtube auftauchen.<br />
Und Youtube an sich eine große plattform der rechten medien darstellt.<br />
Ich denke Youtube kontrolliert zu wenig.
]]></description>
            <author>Jan</author>
            <pubDate>Tue, 27 Feb 2007 15:37:07 +0100</pubDate>
            <guid>http://dasbrot.info/forum/751</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Gewalt im bürgerlichen Staat</title>
            <link>http://dasbrot.info/forum/thread/729</link>
            <description><![CDATA[
Die Antifa F aus Frankfurt (<a href="http://www.autonome-antifa.com" title="www.autonome-antifa.com">www.autonome-antifa.com</a>) <br />
fasst in ihrem Aufruf zur diesjährigen Opernaball Demo die auch hier schon öfter diskutierte Thematik, inwiefern Staat und Polizei praktizierte Gewalt seien großartig zusammen: <br />
<br />
Der ganze Aufruf: <a href="http://www.autonome-antifa.com/cms/?p=58" title="http://www.autonome-antifa.com/cms/?p=58">http://www.autonome-antifa.com/cms/?p=58</a><br />
<br />
<blockquote class="quote"><div class="quote_inner">Gewalt und Spektakel – Krawall und Remmidemmi<br />
<br />
Gewalt, das sind im Kapitalismus immer die anderen. Und auch im Vorfeld der diesjährigen Opernballdemo wird in den einschlägigen Medien wieder von „Randalieren“ und „Polithooligans“ die Rede sein. Nicht nur die vollkommen übertriebenen – zwischen Faszination und betonter Empörung schwankenden – Berichte der BILD-Zeitung zu solchen Anlässen zeigen, wie sehr das Selbstverständnis der bürgerlichen Gesellschaft vom Thema Gewalt berührt wird. Weil sie sich nicht eingestehen kann, dass – entgegen ihrem Anspruch, mit Gewalt und Irrationalität aufgeräumt zu haben – die heutige Gesellschaft auf Gewalt beruht wird diese externalisiert. Obwohl nicht nur der Staat als institutionalisierte Gewalt mit seinen Abschiebungen, Polizeieinsätzen, Kriegen, Arbeitsämtern etc. sondern vielmehr die ganze kapitalistische Gesellschaft auf der strukturellen Gewalttätigkeit, der allseitigen Konkurrenz aller gegen alle beruht, steht diese immer wieder fassungslos vor den Ergebnissen ihrer eigenen Ordnung. Gewalt wird so zum Spektakel, zum öffentlichen und faszinierenden Anderen der doch eigenen Vorraussetzungen. Dementsprechend werden in dieser Wahrnehmung auch alle Qualitäten kassiert: Ob religiöser Terrorismus, rassistische Brandanschläge oder zielgerichtete Militanz gegen einen Abschiebeknast spielt für den Staatsanwalt keine Rolle. Eine fortschrittliche Bewegung muss dagegen die Logik der gewalttätigen Gewaltlosigkeit zurückweisen und die Erkenntnis stark machen, dass die vorgebliche Gewaltfreiheit der gesellschaftlichen Mitte doch nur im Windschatten des staatlichen Gewaltmonopols steht.<br />
<br />
Gleichwohl kann Gewalt gerade aufgrund ihrer Herkunft aus eben dieser Gesellschaft kein Gradmesser für Radikalität sein. Nicht zuletzt, weil eine „militärische“ Auseinandersetzung heutzutage aus emanzipatorischer Perspektive nicht zu gewinnen ist. Vielmehr gilt es, sich nicht für die natürlich berechtigte Anklage „gesellschaftlicher Fehlentwicklungen“ einspannen zu lassen, sondern sinnentleert im besten Sinne dem Kapitalismus symbolisch den Spiegel vorzuhalten und die allseitige Gewalttätigkeit zu thematisieren – mit der Verantwortung für jene Perspektive, die auf nicht weniger als ein Ende der Gewalt zielt.<br />
</div></blockquote><br />
&nbsp;<img src="http://dasbrot.info/forum/unb_lib/designs/_smile/unb/cool.png" title=":cool:" alt=":cool:" style="vertical-align:middle;width:15px;height:15px;" class="smilie" />
]]></description>
            <author>Spouk</author>
            <pubDate>Wed, 07 Feb 2007 18:39:47 +0100</pubDate>
            <guid>http://dasbrot.info/forum/729</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Holocaustmahnmal in Verden abgebrannt.</title>
            <link>http://dasbrot.info/forum/thread/725</link>
            <description><![CDATA[
Hallo,<br />
ich habe vor kurzem diese traurige Mitteilung aus den Medien erfahren. Mir standen ehrlich fast die Tränen in den Augen. Wieso und warum passieren immer wieder solche schrecklichen Taten? Zu allem Übel weisen die Neonazis auf einschlägig bekannten Internetseiten die Schuld weit von sich...<br />
<br />
<blockquote class="quote"><div class="quote_inner">Straftaten linksfaschistischer Trittbrettfahrer nun auch im Landkreis Verden?<br />
Nachdem es in der Nacht vom 31.12.06 auf den 1.Januar zu einer Friedhofsschändung im Landkreis Schaumburg gekommen war, bei welcher die Täter dem Umfeld der Antifa Deister zuzuordnen sind, kam es zu einer weiteren Tat im Landkreis Verden.<br />
<br />
Der aktuellen Tagespresse ist zu entnehmen, dass bislang unbekannte Täter einen Brandanschlag auf das „Holocaustmahnmal“ in Verden verübt haben. Bei diesem sog. „Holocaustmahnmal“, handelt es sich um einen im Jahre 2003 restaurierten Viehwaggon der ehemaligen Reichsbahn. Die als kritisch denkend einzuordnende Nationale Offensive stellt sich nunmehr die Frage, wer für eine solche Tat verantwortlich sei. Wo steckt der Sinn und wer hat davon Nutzen?<br />
<br />
Für den engstirnigen Bildzeitungsleser kommt lediglich die Nationale Opposition in Frage. Wir jedoch Vertreten den Standpunkt, dass diese aus solchen Handlungen keinerlei Nutzen ziehen kann. Wer jedoch könnte aus solch einer Tat Nutzen ziehen?<br />
<br />
Zum einen bieten sich antifaschistische Gruppierungen, welche sich mit ihrer gescheiterten Form ihrer „Politik“ bereits auch selbst auf Abwegen sehen. Am Schaumburger Beispiel lässt sich verdeutlichen, mit welcher Skrupellosigkeit linksmotivierte Straftäter vorgehen. Ein jüdischer Friedhof wird geschändet und kurze Zeit später wird das Ergebnis einer Straftat für eine Medienkampagne gegen die Nationale Offensive genutzt.<br />
<br />
Auch im Landkreis Verden befinden sich geistige Brandstifter des linken Spektrums. Dabei haben sich im Laufe der letzten Jahre besonders Andrea Röpke und Andre Arden herauskristallisiert. Auf sog. „Informationsveranstaltungen“ geben sie vor über die Nationale Bewegung zu „informieren“. Festzustellen war jedoch in der Vergangenheit, dass Personen dieser Couleur jungen Menschen ihre Feindbilder vorgaben. Junge Menschen wurden bis dato über die persönlichen Lebenseigenschaften regionaler Nationalisten „informiert“ und zielgerecht auf ihren scheinbaren politischen Feind angesetzt.<br />
<br />
Es bleibt folglich nicht auszuschließen, dass die in Verden begangene Tat auf die Einwirkung benannter „Informationsveranstaltungen“ zurückzuführen sei. Es ist anzunehmen, dass unter Einwirkung der Medienvertreter die kommenden Schlagzeilen bereits im Voraus bekannt waren.<br />
<br />
Weiter wäre es nicht auszuschließen, dass Vertreter des Weltjudentums aktiv werden um gezielt dem steigenden Defizit im sog. „Schuld- und Sühnekult“ der Deutschen entgegenwirken zu wollen. Selbstverständlich möchten wir keinen Anhänger des jüdischen Glaubens diffamieren, bzw. diesen als Straftäter darstellen. Wir möchten lediglich objektive Thesen verdeutlichen, aus welchen Gründen oder für welche Gruppierungen die mutmaßlichen Täter gehandelt haben könnten.<br />
<br />
Grundlegend für unsere Thesen ist jene Kriegstaktik, welche dem Feind mit der eigenen Handlung Schaden zufügt. Wir vermuten, bzw. sind wir davon überzeugt, dass auch in diesem Fall mit der Hand eines anderen eine Straftat ausgeübt wurde. Denn wer in der sog. „freien“ Presse würde es sich wagen gegen antifaschistische Gruppierungen oder Vertreter des Weltjudentums das Wort zu ergreifen. Vielmehr sehen wir alle Beteiligten auf den eigenen Vorteil, bzw. den finanziellen Gewinn durch solche eine Tat, bedacht.<br />
<br />
Hauptsache der Holocaust dient allen Beteiligten als unversiegbare Geldquelle…<br />
</div></blockquote><br />
So lautet beispielsweise die Mitteilung der einschlägig bekannten Nationalen Offensive Schaumburg. Dem Internet ist über diese Organisation zu entnehmen, dass es sich um die bundesweit gewalttätigste Organisation von Holocaustleugner handeln soll (<a href="http://www.hiergeblieben.de" title="www.hiergeblieben.de">www.hiergeblieben.de</a>)<br />
<br />
Ich weiß echt nicht mehr, was ich dazu noch schreiben soll. Ich bin wirklich sprachlos.
]]></description>
            <author>edestorch</author>
            <pubDate>Sun, 28 Jan 2007 18:09:49 +0100</pubDate>
            <guid>http://dasbrot.info/forum/725</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Gnadengesuche zweier RAF-Terroristen</title>
            <link>http://dasbrot.info/forum/thread/717</link>
            <description><![CDATA[
Wie ihr sicher schon mitbekommen habt, haben die beiden RAF-Terroristen Brigitte Mohnhaupt und Christian Klar Gnadengesuche an Bundespräsident Horst Köhler gestellt.<br />
Beide wurden wegen mehrfachen Mordes zu mindestens fünf Mal lebenslänglich verurteilt.<br />
<br />
<blockquote class="quote"><div class="quote_inner"><div class="qname">Quote by Tagesschau.de:</div>Brigitte Mohnhaupt und Christian Klar gehörten im "Deutschen Herbst" 1977 zu den <b>gefährlichsten Terroristen </b>der Republik. […] Klar galt als ein <b>besonders gewalttätiger Kämpfer </b>in den Reihen der Terroristen. <br />
<a href="http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID6329950_REF2,00.html" title="http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID6329950_REF2,00.html">http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID63299…</a><br />
</div></blockquote><br />
Kann man Terroristen, die sich noch nicht einmal bei den Angehörigen der Opfer entschuldigt haben, die Freiheit wieder schenken? <i>(weiter unten im oben verlinkten Bericht zu lesen)</i> <br />
<blockquote class="quote"><div class="quote_inner"><div class="qname">Quote by Welt.de:</div>Klar und Mohnhaupt haben bislang <b>keinerlei Distanzierung und keine Reue</b> hinsichtlich ihrer Taten erkennen lassen. <br />
<a href="http://www.welt.de/data/2007/01/24/1187132.html" title="http://www.welt.de/data/2007/01/24/1187132.html">http://www.welt.de/data/2007/01/24/1187132.html</a><br />
</div></blockquote><br />
Damit sind es in meinen Augen auch weiterhin Terroristen. „Ex“-Terroristen, wie sie öfters Mal bezeichnet werden, finde ich äußerst unpassend. Auch, wenn sich die RAF 1998 selbst aufgelöst hat, haben sich die beiden ja scheinbar niemals selbst von der RAF (auch als diese noch Bestand) losgesagt. <br />
Wieso nennt man sie dann trotzdem „ehemalige“ Terroristen? Weiß man, dass sie dies in ihrem Herzen nicht noch immer sind?<br />
<br />
Meiner Meinung nach darf man Terroristen, die zudem noch nicht einmal Reue zeigen und bei denen nicht möglichst klar erkennbar ist, dass sie sich von der (ehemaligen) Terrororganisation losgesagt haben, nicht in die Freiheit entlassen.Vor allem auch in Anbetracht der Brutalität dieser Verbrecher.<br />
<br />
Im Gefängnis sollen Verbrecher eine gerechte (ja, darüber lässt sich wohl immer streiten) Strafe absitzen und <b>*egentlich*</b> auch resozialisiert werden. Doch sind sie denn wirklich resozialisiert, wenn sie <b>*noch NICHT einmal*</b> Reue zeigen?!?!? Nicht mal annähernd!?! Das trifft sicherlich auch auf viele andere Straftäter zu, doch geht es hier schließlich nur um die beiden RAF-Terroristen. <br />
<br />
Zum Abschluss noch ein Link zu einer Liste der Menschen, die durch Mitglieder der RAF und deren Terror ums Leben kamen: <br />
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rote_Armee_Fraktion#Die_Opfer_der_RAF" title="http://de.wikipedia.org/wiki/Rote_Armee_Fraktion#Die_Opfer_der_RAF">http://de.wikipedia.org/wiki/Rote_Armee_Fraktion#Die_Opfer…</a><br />
Insgesamt waren es wohl 37 (wenn ich mich nicht verzählt habe^^).<br />
<br />
Mich erschreckt vor allem diese Brutalität, mit der die RAF-Mitglieder vorgegangen sind. Wie viele Polizisten allein bei Festnahmeversuchen oder Personalienkontrollen erschossen wurden…
]]></description>
            <author>Kahless</author>
            <pubDate>Tue, 23 Jan 2007 21:33:01 +0100</pubDate>
            <guid>http://dasbrot.info/forum/717</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Coole Kids tragen kein Pali-Tuch</title>
            <link>http://dasbrot.info/forum/thread/711</link>
            <description><![CDATA[
Okay, Du bist etwas verwundert. Du trägst ein Pali-Tuch. Du bist jung, Du nennst Dich radikal, oder auch nicht. Du nennst Dich antifaschistisch, oder auch nicht. Jedenfalls trägst Du ein Pali-Tuch. Vielleicht hast Du Dir das gerade gekauft, vielleicht ist es schon eine Weile her.<br />
<br />
Um auf den Punkt zu kommen. Jedes Kleidungsstück ist eine Aussage. Jedes Kleidungsstück hat eine Geschichte. Und dieses ganz besonders.<br />
<br />
Seit die Studenten im Jahr 1968 für den Vietcong und gegen die Amerikaner in Vietnam waren, kam dieses Kleidungsstück langsam in Mode. Damals waren sogenannte "Volksbefreiungsbewegungen", wie 1968 bis 1975 in Vietnam, der Fluchtpunkt der Solidarität. "Das vietnamesische Volk kämpft um seine Freiheit" - In den 90er Jahren war es dann "das kurdische Volk", das um seine Freiheit kämpfte, oder eben "das palästinensische Volk". Immer ging es dabei um "das Volk". Komisch irgendwie.<br />
<br />
In Deutschland sprechen heute nur noch die Nazis von "Volksbefreiung" und berufen sich auf den "gerechten Kampf" des "palästinensischen Volkes", gegen Israel, gegen den Staat der Juden. Und da sind wir angelangt. Bei der Auseinandersetzung zwischen Palästinensern und Israel. Bereits zwischen 1936 und 1939 wurde das Kleidungsstück, das ursprünglich nur die ländlichen Fedayin Arabiens trugen, vom Großmufti von Jerusalem unter Strafandrohung bei der eigenen Bevölkerung durchgesetzt. Das Tragen europäischer Hüte wurde verboten. Diejenigen, die sich dagegen wehrten, wurden verprügelt oder erschossen. Die deutschen Nationalsozialisten haben diesen Großmufti finanziell unterstützt. So starteten die Nazis in Berlin eine Pressekampagne "gegen die Teilung Palästinas". Prompt bedankte sich der Mufti bei den deutschen Nazis: "Schon damit habe die deutsche Regierung dem Kampf der Araber in Palästina um ihre Selbständigkeit einen großen Dienst erwiesen."<br />
<br />
Das Pali-Tuch ist der Ausdruck des Kampfes gegen Israel. Die Staatsgründung Israels hat seine Ursache aber nicht etwa, weil die USA unbedingt einen "Brückenkopf" im Nahen Osten brauchten, sondern im europäischen und asiatischen Antisemitismus. Israel ist das direkte Ergebnis der Massenvernichtung des europäischen Judentums durch die nationalsozialistischen Deutschen.<br />
<br />
Gewöhnliche deutsche Angestellte bedienten die Krematorien, gewöhnliche deutsche Soldaten erschossen unterschiedslos Männer, Frauen und Kinder. Gewöhnliche deutsche Hausfrauen ersteigerten "arisierte" Möbel, bezogen die Wohnungen der ermordeten Juden. Da mutet es zumindest seltsam an, wenn die Kinder der einst besiegten Deutschen sich in den 70er und 80er Jahren Palästina als Solidaritätsobjekt aussuchen. Warum gerade Palästina? Weil es indirekt gegen die Juden und ihren sie schützenden Staat ging? Es ist nicht lange her, da standen in der Hamburger Hafenstraße Losungen wie "Boykottiert Israel". Mit der Solidarität mit Palästina kam das Pali-Tuch nach Deutschland und hat sich bis heute gut gehalten. Was aber ist grundsätzlich von einer "Volksbefreiungsbewegung" wie der palästinensischen zu halten, die sich auf die Fahnen geschrieben hat, den Staat Israel zu vernichten? (Nach einer, monatlich erhobenenen, repräsentativen Umfrage der Friedrich-Ebert-Stiftung befürworten 88% der palästinensischen Bevölkerung Selbstmordanschläge gegen israelische Zivilisten.)<br />
<br />
Israel als bürgerliche Gesellschaft hingegen ist auch ein schützender Hafen für all diejenigen, die in arabischen Staaten keine Chance hätten: Schwule, Lesben, selbstbewusste Frauen, Atheisten und Nonkonformisten, die keine Lust haben, ihr Leben als "Märtyrer" zu beenden.<br />
<br />
Und warum die Nazis heute Palitücher tragen? Weil sie - na klar - Antisemiten sind, und weil sie viel Bewunderung aufbringen für ein "Volk", deren Mitglieder bis zur physischen Vernichtung kämpfen für ihren "Boden", der heilig genannt wird. Da sind die Nazis ein bisschen neidisch, dass sie das nicht haben, diesen mörderischen und mordenden Alltag.<br />
<br />
Das Palituch ist die Geschichte einer linksradikalen Verirrung oder eines Irrtums. Es ist Zeit, diesen Irrtum zu erkennen und in Zukunft einen Schal von H &amp; M, C&amp;A oder von Vati genäht zu tragen.<br />
<br />
Coole Kids tragen keine Pali-Tücher.<br />
<br />
Zitate aus: Danny Rubinstein: Yassir Arafat, Heidelberg 1996 und Klaus Gensicke: Der Mufti von Jerusalem, Amin el-Husseini und die Nationalsozialisten, Frankfurt am Main 1988. Zum Weiterlesen: Michael Krupp: Die Geschichte des Staates Israel, Von der Gründung bis heute, Gütersloh 1999 (24,80 DM)
]]></description>
            <author>DrSommer</author>
            <pubDate>Mon, 15 Jan 2007 16:25:55 +0100</pubDate>
            <guid>http://dasbrot.info/forum/711</guid>
        </item>
        <item>
            <title>SS Kriegsverbrecher</title>
            <link>http://dasbrot.info/forum/thread/710</link>
            <description><![CDATA[
10 SS Kriegsverbrecher sind zu lebenslänglich verurteilt worden.<br />
Von einem italienischem Militärtribunal. Die zwischen 81 und 88 jahre alten Herren sind nur leider nich vor gericht erschienen. Sie blieben in Deutschland unbehelligt von der deutschen Justiz.<br />
Angst vor Auslieferung haben sie nicht, deutsche justiz wird sie nicht ausliefern. Sie sind aus&nbsp; sicht der deutschen Justiz "zu alt"
]]></description>
            <author>Jan</author>
            <pubDate>Mon, 15 Jan 2007 13:36:29 +0100</pubDate>
            <guid>http://dasbrot.info/forum/710</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Todesstrafe für Saddam Hussein</title>
            <link>http://dasbrot.info/forum/thread/687</link>
            <description><![CDATA[
<b>Wie ihr vielleicht alle mitbekommen habt, wurde das Urteil im Prozess gegen Saddam Hussein verhängt.</b><br />
<blockquote class="quote"><div class="quote_inner">Saddam Hussein soll gehängt werden<br />
Ein Sondertribunal in Bagdad hat den irakischen Ex-Präsidenten wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit zum Tod verurteilt. <br />
Bei dem Prozess ging es um ein vor 24 Jahren verübtes Massaker an 148 Schiiten in dem Dorf Dudschail.<br />
Auch Saddams Halbbruder Barsan Ibrahim al-Tikriti und der ehemalige Vorsitzende des irakischen Revolutionsgerichtes Auad Hamed al-Bander erhielten die Todesstrafe.<br />
Vier weitere Mitangeklagte in dem Prozess um das 1982 verübte Massaker an 148 schiitischen Dorfbewohnern wurden zu Haftstrafen verurteilt. Mohammed Assawi, ein Funktionär von Saddams Baath-Partei aus der Kleinstadt Dudschail, wurde freigesprochen.<br />
<br />
Berufung möglich<br />
Die Staatsanwaltschaft hatte zuvor bereits einen Freispruch Assawis beantragt. Die Staatsanwaltschaft hatte im Prozess wegen der Hinrichtung von 148 Schiiten in der Kleinstadt Dudschail vor 24 Jahren für Saddam, seinen Halbbruder Barsan al-Tikriti und Ex-Vizepräsident Ramadan die Todesstrafe gefordert.<br />
Der Prozess hatte im Oktober 2005 begonnen. Wer zu lebenslanger Haft oder zum Tode verurteilt wird, kann nach den Statuten des Sondertribunals in Berufung gehen. Ein rechtskräftiges Urteil muss spätestens 30 Tage nach seiner Verkündung vollstreckt werden.<br />
Saddam hatte während des Prozesses erklärt, er wolle, falls er zum Tode verurteilt werden sollte, nicht durch den Strang sterben, sondern erschossen werden.<br />
In Bagdad und anderen Unruheregionen des Iraks herrschte am Sonntag wegen der Urteilsverkündung Ausgangssperre.<br />
</div></blockquote>Weitere Links zu Reaktionen auf die Verhängung der Strafe:<br />
<a href="http://www.n-tv.de/729115.html" title="http://www.n-tv.de/729115.html">Bush feiert "junge Demokratie"</a><br />
<a href="http://www.bbv-net.de/public/article/aktuelles/52947" title="http://www.bbv-net.de/public/article/aktuelles/52947">Kurdenführer lehnt Todesstrafefür Saddam ab</a><br />
<a href="http://www.focus.de/politik/schlagzeilen?day=20061227&amp;did=339915" title="http://www.focus.de/politik/schlagzeilen?day=20061227&amp;did=339915">Bundesregierung lehnt Todestrafe für Saddam ab</a><br />
<a href="http://www.baz.ch/news/index.cfm?ObjectID=C24D69D9-1422-0CEF-701382A5926F16FD" title="http://www.baz.ch/news/index.cfm?ObjectID=C24D69D9-1422-0CEF-701382A5926F16FD">Italien gegen Hinrichtung von Saddam Hussein</a><br />
<a href="http://www.mdr.de/nachrichten/meldungen/3936824.html" title="http://www.mdr.de/nachrichten/meldungen/3936824.html">Saddam hat noch maximal 30 Tage</a><br />
Ein krasses Zitat aus dem letzten Link:<br />
<blockquote class="quote"><div class="quote_inner">Nach Angaben der Regierung in Bagdad haben sich schon hunderte Iraker als Henker beworben. Die Regierung betonte jedoch, dass sie einen solchen Posten gar nicht ausgeschrieben habe.<br />
</div></blockquote><br />
Wie steht ihr zu der Sache?<br />
Ist die Todesstrafe als Strafmaß für diese Verbrechen angebracht?<br />
Sollte dieser Mann zum Tode verurteilt werden?<br />
Wer sich noch etwas über Hussein informieren will, dem wird bei <b><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Saddam_Hussein" title="http://de.wikipedia.org/wiki/Saddam_Hussein">Wikipedia</a></b>weiter geholfen.<br />
<br />
mfg<br />
kris
]]></description>
            <author>Kris</author>
            <pubDate>Wed, 27 Dec 2006 14:52:56 +0100</pubDate>
            <guid>http://dasbrot.info/forum/687</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Konstruktive Kritik am Schulsystem</title>
            <link>http://dasbrot.info/forum/thread/685</link>
            <description><![CDATA[
<blockquote class="quote"><div class="quote_inner"><div class="qname">Quote by Mütze:</div>so... einige von uns haben festgestellt, dass das Schulsystem in einigen Punkten nicht mehr ganz greift.<br />
Kommen wir nun zum zweiten Teil einer hoffentlich schönen Diskussion: <b>Konstruktive Kritik</b> so heißt das Zauberwort;&nbsp;&nbsp; <br />
wie sollte denn eurer Meinung nach das Schulsystem strukturiert sein?<br />
</div></blockquote>Dies waren Bennys weise Worte, nachdem eine andere Diskussion weiter verlief.<br />
Also:<br />
<b>Konstruktive Kritik am Schulsystem.</b><br />
- Was ist gut?<br />
- Was ist schlecht?<br />
- Faktoren?<br />
- Lösungen<br />
<b>Was sind ausschlaggebende Faktoren im heutigen Schulsystem</b><br />
- Kultur ?<br />
- Politische Bildung und Einstellung ?<br />
- Arten der Lehrmittel ?<br />
- Wert der Erziehung und Pädagogik der Lehrkräfte?<br />
<br />
Und eure eigenen Vorstellungen.<br />
<b>Wie sollte das Schulsystem im 21en Jahrhundert aussehen?</b><br />
<br />
mfg<br />
kris
]]></description>
            <author>Kris</author>
            <pubDate>Wed, 27 Dec 2006 14:31:54 +0100</pubDate>
            <guid>http://dasbrot.info/forum/685</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Das Interview zu Kris Signatur...</title>
            <link>http://dasbrot.info/forum/thread/680</link>
            <description><![CDATA[
Ich denke das ganze Interview kann nicht schaden. Johannes Agnoli war Staatskritiker und Professor für Politik in Berlin. Ich finde sowohl seinen Stil als auch seine Inhalte immer wieder großartig!<br />
Das Interview im Ganzen findet ihr hier: <a href="http://www.copyriot.com/sinistra/reading/agnado/agnoli01.html" title="http://www.copyriot.com/sinistra/reading/agnado/agnoli01.html">http://www.copyriot.com/sinistra/reading/agnado/agnoli01.h…</a><br />
<br />
ein par meiner Meinung nach lesenswerte Ausschnitte: <br />
<blockquote class="quote"><div class="quote_inner">Die Vernunft begibt sich auf die Straße." Die Straße ist heutzutage der Platz der Vernunft geworden. Möglicherweise setzt ein Vernunftprozeß ein. Wenn die Leute nach Hause kommen und sie nichts erreicht haben, hat sich dennoch bewußtseinsmäßig etwas bewegt -, woraus ein Potential der Negation entstehen kann. Das ist eine Hoffnung. Wenn daraus im Sinne der Bildung eines Bewußtseins, das auf Veränderung aus ist, etwas wird, ist es im Grunde gleichgültig, ob sie nun mehr Geld haben wollen, oder ob sie den Kaiser stürzen wollen. Weder das eine noch das andere ist erreichbar. Aber es besteht die Möglichkeit, daß man durch mühsame Arbeit versucht - früher nannte man das politisieren -, die Leute dazu zu bringen, zu merken, daß es nicht nur darum geht, daß man mehr Geld hat. Die heutige Gesellschaft ist nicht im Umbruch, sondern sie ist dabei zusammenzubrechen. Was kann daraus werden? Können wir da irgend etwas bewirken? Aber das ist Eure Aufgabe.<br />
</div></blockquote><br />
<blockquote class="quote"><div class="quote_inner">Es ist wahrscheinlich viel besser, auch viel schwieriger, einen Weg zu beschreiten, der zugleich zwei Dinge erreichen soll: auf der einen Seite die Entwicklung, das Festhalten und die Ausbreitung dieses Gedankens, der radikale Veränderung, also auf deutsch Revolution meint. Und auf der anderen Seite nicht in die Falle des Reformismus hineinzugeraten. Denn die Gefahr ist sehr groß, daß man sagt, verändern können wir nicht, also verbessern wir. Nicht, daß das unberechtigt wäre: für diejenigen, denen es wirklich schlecht geht, ist viel gewonnen, wenn etwas verbessert wird. Aber erstens ist das Verbessern etwas prekär, und zweitens löst es das Problem nicht. Man kann sich Gedanken machen, ob eine Form von Existenzminimum vom Staat garantiert werden kann. Da ist viel gewonnen für diejenigen, die nichts haben. Aber zugleich ist das ist das ein mächtiges Integrationsinstrument. Nicht von ungefähr stammt in Deutschland die Sozialversicherung von Bismarck.<br />
</div></blockquote><br />
<blockquote class="quote"><div class="quote_inner">Man muß also an diesem Begriff zwei Dinge sehr scharf unterscheiden. Zum einen die Politik als Herrschaftssystem und zum anderen Politik verstanden als Negation der Herrschaft. Das ist aber keine Politik im klassischen Sinne, das ist Antipolitik. Bei dieser Antipolitik besteht die Gefahr, daß anstelle der Politisierung die Privatisierung eintritt. Das scheint mir so eine allgemein Tendenz zu sein, in der sogenannten Postmoderne. Das Café ohne Zukunft; alles ist privat. Mit diesem Widerspruch müssen wir uns abfinden. Auf der einen Seite die Politik kritisieren, auf der anderen Seite wissen, daß man die Leute politisieren muß. Aber was heißt politisieren? Vergessen wir nicht, daß politisieren im klassischen Verständnis mehr Beteiligung an den Wahlen bedeutet. Das heißt im Grunde: Anerkennung des Systems. Und das wollen wir nicht. Insofern ist die von mir gemeinte Politisierung Antipolitik, wenn man unter Politik erstens das Konsenssystem und zweitens die Festigung der Institutionalisierung versteht.<br />
</div></blockquote><blockquote class="quote"><div class="quote_inner">Zu den Autonomen: Es gibt da Schwierigkeiten mit dem Begriff, denn in Italien ist die Autonomiebewegung im Arbeitermilieu entstanden, in Deutschland ist sie das Produkt von Lehrern, Intellektuellen, Klein- oder Großbürgern, hat also eine ganz andere Bedeutung. Ich habe einmal irgendwo gesagt, die machen alles falsch, die Autonomen, aber sie geben Hoffnung. Ich meine das in dem Sinne, daß wahrscheinlich die Perspektive falsch ist, aber wenn schon in dieser Gesellschaft ein Element des Bruchs vorhanden ist, dann ist das diese Autonomiebewegung. Ihr macht alles falsch, aber das ist sozusagen ein Funke Hoffnung. Die Autonomen als die Realisierung des Prinzips Hoffnung von Ernst Bloch in einer wieder geschlossen gewordenen Gesellschaft.<br />
</div></blockquote>
]]></description>
            <author>Spouk</author>
            <pubDate>Thu, 21 Dec 2006 22:31:41 +0100</pubDate>
            <guid>http://dasbrot.info/forum/680</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Die Blitzwarnungen werden ihnen präsentiert von....</title>
            <link>http://dasbrot.info/forum/thread/678</link>
            <description><![CDATA[
Immer schön rechts fahren<br />
In Brandenburg präsentiert ein Lieblingsmodelabel der Neonazis die Blitzerwarnungen im lokalen Rundfunk<br />
<br />
Die Warnungen vor den Geschwindigkeitskontrollen der Polizei sind im brandenburgischen Lokalradio derzeit besonders hörenswert. "Der Blitzer wird Ihnen präsentiert von Thor Steinar - the Nordic company", wird der Hörer vor den Meldungen begrüßt. Und verabschiedet mit: "Thor Steinar - dein Freund und Helfer."<br />
<br />
Ja, richtig gehört. Thor Steinar, die bei Rechtsextremen beliebte Bekleidungsmarke, bezahlt einen Verkehrsservice des Lokalsenders Radio Königs Wusterhausen, der am südöstlichen Berliner Stadtrand sendet. Am Mittwoch wurde der Trailer das erste Mal ausgestrahlt, obwohl den Radiomachern der Ruf des Klamottenlabels durchaus klar war. Schließlich sitzt die Firma Mediatex, die Thor Steinar produziert, in einem Nachbarstädtchen. "Ich wusste, dass die in der rechtsextremen Ecke gesehen werden", sagt Geschäftsführerin Cornelia Gödecke, "aber rein rechtlich ist bei Thor Steinar doch nichts zu beanstanden." Schließlich sei die Marke nicht verboten.<br />
<br />
Zumindest nicht in Brandenburg, wo das Oberlandesgericht das Runenlogo der Firma im Herbst 2005 als nicht verfassungswidrig einstufte. In anderen Bundesländern ist das anders, doch abseits juristischer Detaildebatten ist unstrittig: Thor Steinar stellt mit seinen "Freya"-Shirts und "Walküre"-Pullovern die von Rechtsextremen am liebsten gekaufte Kleidung her und verdient mit seinem Image als Neonazi-Marke Nummer eins sehr viel Geld.<br />
<br />
Da waren die 3.000 Euro, mit denen sich der Geschäftsführer von Mediatex das Recht erkaufte, vor den Laserpistolen der Brandenburger Polizei zu warnen, wohl eher Peanuts. Ihr kleiner Sender habe diese Unterstützung aber dringend gebraucht, sagt Gödecke. Die ehemalige Parlamentarierin, die von 1994 bis 1999 für die SPD im Brandenburger Landtag saß, meint, "moralische Debatten" seien "ja schön und gut". Sie müsse "aber am Monatsende die Mitarbeiter bezahlen". Es sei schließlich nicht ihre Schuld, dass ihr Sender jetzt von Thor Steinar mitfinanziert werde, sagt Gödecke weiter: "Wenn die Antifa bei mir Werbung schalten und bezahlen würde, müsste ich auch nicht den Steinar-Spot senden."<br />
<br />
So kann Mediatex weiter daran arbeiten, Thor Steinar auch übers Radio als Popmarke zu etablieren. Unter über 100 Textillabels mit explizitem Rechtsrand-Image ist Thor Steinar für den Jugendforscher Klaus Farin und das Berliner Antifaschistische Pressearchiv (Apabiz) die einzige Marke, die einen breiteren Kundenstamm erreicht. Mediatex finanziert inzwischen auch Boxveranstaltungen mit und ist laut Apabiz als Sponsor für den gern von Hooligans frequentierten Fußballclub BFC Dynamo Berlin im Gespräch. DANIEL SCHULZ<br />
<br />
taz vom 16.12.2006, S. 19, 91 Z. (TAZ-Bericht), DANIEL SCHULZ<br />
<br />
Quelle: <a href="http://www.taz.de/pt/2006/12/16/a0198.1/text" title="http://www.taz.de/pt/2006/12/16/a0198.1/text">http://www.taz.de/pt/2006/12/16/a0198.1/text</a><br />
<br />
cheerz timo
]]></description>
            <author>Timo</author>
            <pubDate>Wed, 20 Dec 2006 14:43:49 +0100</pubDate>
            <guid>http://dasbrot.info/forum/678</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Allgemeine Inforunde &quot;Oxaca, Chiapas und die EZLN&quot;</title>
            <link>http://dasbrot.info/forum/thread/669</link>
            <description><![CDATA[
Guten Morgen !<br />
Eigentlich hatte ich schon immer vor, dieses Thema irgendwie anzuschneiden. Jedoch wusste ich nie, wo ich beginnen und aufhören sollte.<br />
Es ist zu umfangreich, um es in ein paar Sätzen anzureißen und danach auf eine spannende Diskussion zu warten.<br />
Ich denke, ich werde versuchen, euch über die grundlegenden Dinge zu informieren und einige Links zur weiteren Recherche zu hinterlassen.<br />
Ok, beginnen wir einfach am Knoten der ganzen Geschichte mit ein paar Zitaten von Wikipedia. <br />
<u><i>Dem Bundesstaat Chiapas in Mexiko.</i></u><br />
<img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/16/Chiapas_in_Mexico.png" title="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/16/Chiapas_in_Mexico.png" alt="[Image: http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/16/Chiapas_in_Mexico.png]" /><br />
<blockquote class="quote"><div class="quote_inner">Der Staat hat etwa vier Millionen Einwohner. Davon sind ca. eine Million indigener Abstammung, von denen ca. 250.000 kaum spanisch sprechen. In den östlichen zwei Dritteln des Staates ist dieser Bevölkerungsanteil den Mayas zuzurechnen.<br />
Chiapas ist einer der ärmsten Bundesstaaten Mexikos. 1994 wurde der Name Chiapas durch den Aufstand der Zapatisten auf der ganzen Welt wahrgenommen. Die Zapatisten, die sich in der EZLN (Ejército Zapatista de Liberación Nacional) zusammengeschlossen haben, kämpfen für die Rechte und die Entwicklung der indigenen Bevölkerung, gegen die Folgen der Globalisierung.<br />
</div></blockquote>Doch was ist dort genau los? Wer kämpft mit, und wer gegen wen?<br />
Gut, beginnen wir im Jahre 1994. Ich werde im Verlaufe meines kleinen Text ein Stück mehr auf die EZLN eingehen, da sie meiner Meinung nach der ausschlaggebende Punkt der Aufstände über die Jahrzehnte hinweg sind.<br />
Nun gut, der 1. Januar 1994.<br />
Ich zitiere hierbei nun aus einem Artikel der Online-Zeitung "Der Störenfried" zum Inhalt des Aufstandes und dessen Folgen.<br />
<blockquote class="quote"><div class="quote_inner">Mit dem Ausruf “YA-BASTA”-“ es reicht!” fing auch am 1.Januar 1994 der Aufstand der indigenen Bevölkerung Mexikos an. Angetrieben von der schon seit 1984 bestehenden Zapatistischen Armee der nationalen Befreiung (EZLN) wurden endlich klare Forderungen an die Regierung, die Großgrundbesitzern und an alle anderen Ausbeuter der Welt gestellt. Diese waren, das Recht auf Land, Autonomie, Nahrung, Bildung und Anerkennung ihrer indigenen Identität. Der “Tropfen der das Fass zum Überlaufen” gebracht hatte war das Inkrafttreten des neoliberalen Freihandelsabkommen (NAFTA) zwischen den USA, Kanada und Mexiko im Jahre 1994. Daraufhin besetzte die EZLN mehrere chiapanekische Orte, unter anderem die Provinzhauptstadt San Cristobal de las Casas. Was folgte, waren mehrere Tage bürgerkriegsähnliche Zustände, die mit der Intervention der mexikanischen Bundesarmee in Chiapas noch verstärkt wurden.<br />
<br />
Am 12.01.94 dann wurde seitens des Präsidenten Salinas ein Waffenstillstand ausgerufen, bis es Ende Februar zu “Friedensgesprächen” zwischen EZLN und Regierung kam, die aber aufgrund inakzeptabler Angebote seitens der Regierung von der EZLN abgebrochen wurden. In den darauffolgenden 2 Jahren folgten immer wieder Verhandlungsrunden, die alle scheiterten. Im Januar 1996 dann gibt es das erste Teilabkommen über die Autonomie der Indigenas. Trotzdem ist die ständige Präsenz von Militär und Paramilitärs Alltag in den Dörfern, ebenso die Repression und Armut, die das Leben eines Jeden prägen. Seit Jahren führt die Regierung diesen ”Krieg niederer Intensität”, wie sie es selber nennen, da ein offen geführter Krieg ausländische Großkonzerne abschrecken würde - die Regierung aber setzt alles daran, diese ins Land zu holen.<br />
<br />
Als bewehrtes Aufstandsbekämpfungsmittel wird beispielsweise auch Alkohol eingesetzt. Paramilitärische Truppen, arrangiert von Großgrundbesitzern oder der Regierung selbst, schmeißen flaschenweise Alkohol in die Dörfer, obwohl bekannt ist, dass dort allgemeines Alkohol- und Drogenverbot herrscht. Dieses wurde 1993 mit dem revolutionären Frauengesetzt eingeführt, da es des öfteren deshalb zu gewalttätigen Übergriffen auf Frauen seitens der dort lebenden Männer kam. Weitere Versuche, den Widerstand der Indigenas zu brechen und sie untereinander zu spalten sind Kaufangebote der Regierung. Das heißt, dass den Menschen Geld geboten wird, unter der Bedingung, dass sie aufhören zu kämpfen. Teilweise hat die Regierung damit Erfolg, da manche Menschen aus den Gemeinden über die Jahre hinweg müde geworden sind. Aber auch Angst und Einschüchterung spielen eine elementare Rolle. Ganz verwunderlich ist das nicht, denn seit dem großen Massaker in Acteal am 22.11.97 haben Provokationen und Drohungen seitens Militär und Paramilitär eine ganz andere Bedeutung bekommen. Trotzdem sich Menschen kaufen lassen haben, ist es ihnen weiterhin gestattet, in den Gemeinden zu leben, auch wenn sie nicht mehr am Widerstand beteiligt sind.<br />
<br />
Autonomie und Organisation der Gemeinden<br />
Die Gemeinden unterscheiden sich zum Teil in der Lebenssituation ihrer BewohnerInnen, das heißt einige Gemeinden sind ärmer als andere. Trotzdem lehnen alle Gemeinden staatliche Hilfe ab und versuchen sich komplett selbst zu verwalten und basisdemokratisch zu organisieren.<br />
Jede von ihnen besitzt sogenannte “Cargos”, das sind Ämter und Verwaltungen für verschiedene Bereiche, die von den Mitgliedern der Gemeinden bestimmt werden. Außerdem gibt es die “promotores”, welche auch eine Art von Organisation sind, diese erfüllen in den verschiedenen Ämtern bestimmte Positionen. “Promotore” kann jedes Mitglied der Gemeinde werden, da sie nach dem Rotationsprinzip gewählt werden.<br />
Allgemein geltendes Prinzip ist das des “gehorchenden Befehls”, so ist jeder von jedem in gewisser Form abhängig. Seit 1995 galten als Versammlungsort und Austauschsort die “Aguascalientes”, wo Entscheidungen besprochen und getroffen wurden. An deren Stelle sind seit August 2003 die “Caracoles” getreten, was soviel heißt wie Schneckenhäuser. Denn vom 8. – 9. August 03 luden die Zapatistas zu einem internationalen Treffen im lakandonischen Urwald ein. Dort wurde mit einem riesigen Fest die neue gute Regierung der autonomen Gemeinden eingeweiht, die von der schlechten nationalen Regierung als verfassungsmäßig anerkannt werden musste.<br />
Die Schneckenhäuser als Spirale, die ein Symbol für die Entwicklung hin zur Demokratie und Autonomie darstellen sollen.<br />
Weitere Umstrukturierungen, die der Öffentlichkeit preis gegeben wurden, waren auch die “Juntas de Buen Gobierno” (Ratsversammlung der guten Regierung), die für freien Verkehr und freie Kommunikation zwischen den Gemeinden zuständig sind. Außerdem sollen sie Anlaufstellen für die nationale und internationale Zivilgesellschaft sein, als Möglichkeit mit zu bestimmen. Sie fungieren ebenfalls als “juristische” Instanz, die Konflikte Schlichten und die Kommunikation fördern sollen.<br />
Während viele Commandantes der EZLN vertreten waren, fehlte einer der bekanntesten, das sogenannte Sprachrohr der Bewegung, Subcommandante Marcos. Über eine Radioansprache teilte er jedoch mit, dass er die Position des Sprechers der Gemeinden abgeben werde, da die EZLN als Verteidigung nicht als Regierung fungiere. Diese Funktion komme jetzt den JBG’s (Ratsversammlungen der guten Regierung) zu. Die Commandantes der EZLN sind im allgemeinen in der Armee Entscheidungsträger, es gibt also eine klare hierarchische Struktur, die sich kaum vermeiden lässt. Auf die Entscheidungsfindung der autonomen Regierung haben sie jedoch wenig Einfluss.<br />
<br />
Als Menschenrechtsrechtsbeobachter in Chiapas<br />
In Chiapas gibt es zwei Menschenrechtszentren, die Leute aus verschiedenen Ländern als Menschenrechtsbeobachter nach Chiapas vermitteln. MenschenrechtsbeobachterIn kann prinzipiell jede/r werden, wichtig sind einige Spanischkenntnisse und das nötige Kleingeld, um die Anreise und das Leben dort zu finanzieren. Im Grunde erfüllen Menschenrechtsbeobachter zwei Aufgaben, sie dokumentieren die alltägliche Repression in den Dörfern und sind deshalb auch eine Art Schutz für die dort lebenden Menschen. Denn Militär und Paramilitärs können es sich weniger leisten, Menschenrechtsverletzungen unter den Augen von ausländischen Menschen zu begehen, da dies auch die mexikanischen<br />
Regierung in schlechtes Licht rücken lassen könnte. Als Menschenrechtsbeobachter gibt es aber auch einige Auflagen, die möglicherweise in der einen oder anderen Situation zu Gewissenskonflikten führen können. Denn es gilt in jeder Situation das Prinzip des “Nichteinmischens”. Diejenigen, die sich daran nicht halten, können des Landes verwiesen werden.<br />
</div></blockquote>Bildliche Eindrücke der Zapatisten:<br />
<b>Kämpferin der EZLN</b><br />
<img src="http://home.pages.at/der-stoerenfried/zeitung/a15/image/zapa1.jpg" title="http://home.pages.at/der-stoerenfried/zeitung/a15/image/zapa1.jpg" alt="[Image: http://home.pages.at/der-stoerenfried/zeitung/a15/image/zapa1.jpg]" /><br />
<b>Malerei eines Zapatisten an Hauswand</b><br />
<img src="http://home.pages.at/der-stoerenfried/zeitung/a15/image/zapa.jpg" title="http://home.pages.at/der-stoerenfried/zeitung/a15/image/zapa.jpg" alt="[Image: http://home.pages.at/der-stoerenfried/zeitung/a15/image/zapa.jpg]" /><br />
<b>Aufstand von Zapatisten</b><br />
<img src="http://home.schule.at/teacher/evelinerochatorrez/hp/bilder/palenque/029_28A.jpg" title="http://home.schule.at/teacher/evelinerochatorrez/hp/bilder/palenque/029_28A.jpg" alt="[Image: http://home.schule.at/teacher/evelinerochatorrez/hp/bilder/palenque/029_28A.jpg]" /><br />
<img src="http://home.schule.at/teacher/evelinerochatorrez/hp/bilder/palenque/030_29A.jpg" title="http://home.schule.at/teacher/evelinerochatorrez/hp/bilder/palenque/030_29A.jpg" alt="[Image: http://home.schule.at/teacher/evelinerochatorrez/hp/bilder/palenque/030_29A.jpg]" /><br />
<b>Trachten der Chiapas</b><br />
<img src="http://home.schule.at/teacher/evelinerochatorrez/hp/bilder/castro_etc/007_7A.jpg" title="http://home.schule.at/teacher/evelinerochatorrez/hp/bilder/castro_etc/007_7A.jpg" alt="[Image: http://home.schule.at/teacher/evelinerochatorrez/hp/bilder/castro_etc/007_7A.jpg]" /><br />
<img src="http://home.schule.at/teacher/evelinerochatorrez/hp/bilder/castro_etc/001_0A.jpg" title="http://home.schule.at/teacher/evelinerochatorrez/hp/bilder/castro_etc/001_0A.jpg" alt="[Image: http://home.schule.at/teacher/evelinerochatorrez/hp/bilder/castro_etc/001_0A.jpg]" /><br />
Subcommandante Marcos der EZLN<br />
<img src="http://www.gonomad.com/destinations/0601/images/sancris-marcos.jpg" title="http://www.gonomad.com/destinations/0601/images/sancris-marcos.jpg" alt="[Image: http://www.gonomad.com/destinations/0601/images/sancris-marcos.jpg]" /><br />
<img src="http://212.67.202.147/~ivnet05/IMG/jpg/marcos46.jpg" title="http://212.67.202.147/~ivnet05/IMG/jpg/marcos46.jpg" alt="[Image: http://212.67.202.147/~ivnet05/IMG/jpg/marcos46.jpg]" /><br />
Weiterhin möchte ich euch die Seite der Gruppe "B.A.S.T.A" ans Herz legen.<br />
<a href="http://www.gruppe-basta.de" title="www.gruppe-basta.de">www.gruppe-basta.de</a><br />
Was macht B.A.S.T.A? <a href="http://projekte.free.de/bankrott/basta/uns.htm" title="http://projekte.free.de/bankrott/basta/uns.htm">Zur Selbstdarstellung der Gruppe.</a><br />
<br />
Weitere empfehlenswerte Links:<br />
<a href="http://de.indymedia.org/2006/12/164091.shtml" title="http://de.indymedia.org/2006/12/164091.shtml">Bericht aus Chiapas</a><br />
<a href="http://projekte.free.de/bankrott/basta/c20060615.html" title="http://projekte.free.de/bankrott/basta/c20060615.html">Vortrag von Subcomandante Marcos</a><br />
<a href="http://projekte.free.de/bankrott/basta/com0809marcos.html" title="http://projekte.free.de/bankrott/basta/com0809marcos.html">Ansprache von Subcomandante Marcos während der Fiesta in Oventik</a><br />
<a href="http://projekte.free.de/bankrott/basta/c200506geografia.html" title="http://projekte.free.de/bankrott/basta/c200506geografia.html">Die (unmögliche) Geometrie der Macht in Mexiko</a><br />
<a href="http://de.indymedia.org/2006/12/163866.shtml" title="http://de.indymedia.org/2006/12/163866.shtml">@Indymedia</a><br />
Quellen:<br />
<a href="http://www.gruppe-basta.de" title="www.gruppe-basta.de">Gruppe Bast</a><br />
<a href="http://home.pages.at/der-stoerenfried/zeitung/a15/21.htm" title="http://home.pages.at/der-stoerenfried/zeitung/a15/21.htm">Der Störenfried</a><br />
<a href="http://wikipedia.org" title="http://wikipedia.org">Recherche über Wikipedia</a><br />
<a href="http://de.indymedia.org/" title="http://de.indymedia.org/">Indymedia: alternatives Nachrichtenportal</a><br />
<br />
Weitere Links werden folgen.<br />
<br />
Buchtipps zum Thema:<br />
<a href="http://www.amazon.de/Our-Word-Weapon-Selected-Writings/dp/1583224726/sr=8-2/qid=1166180189/ref=sr_1_2/028-6777660-7142117?ie=UTF8&amp;s=books-intl-de" title="http://www.amazon.de/Our-Word-Weapon-Selected-Writings/dp/1583224726/sr=8-2/qid=1166180189/ref=sr_1_2/028-6777660-7142117?ie=UTF8&amp;s=books-intl-de">Our Word is Our Weapon: Selected Writings</a><br />
Buch in englischer Sprache mit unter anderem Statements von Subcommandante Marcos und Informationen über den Kampf der EZLN<br />
<br />
<a href="http://www.amazon.de/Lucha-sigue-Entwicklungen-zapatistischen-Aufstands/dp/389771017X/sr=8-3/qid=1166180250/ref=sr_1_3/028-6777660-7142117?ie=UTF8&amp;s=books" title="http://www.amazon.de/Lucha-sigue-Entwicklungen-zapatistischen-Aufstands/dp/389771017X/sr=8-3/qid=1166180250/ref=sr_1_3/028-6777660-7142117?ie=UTF8&amp;s=books">La Lucha sigue - Der Kampf geht weiter</a><br />
Ursachen und Entwicklungen des zapatistischen Aufstands<br />
<br />
<blockquote class="quote"><div class="quote_inner"><div class="qname">Quote by Erste Erklärung aus La Realidad, EZLN 1996:</div>"Gegen die Internationale des Schreckens, die der Neoliberalismus darstellt, müssen wir die Internationale der Hoffnung aufstellen. Die Einheit, jenseits der Grenzen, Sprachen, Hautfarben, Kulturen, Geschlechter, Strategien und Gedanken, all derer, denen eine lebende Menschheit lieber ist. Die Internationale der Hoffnung. Nicht die Bürokratie der Hoffnung. [...] Die Hoffnung ist jene Aufsässigkeit, die Konformismus und Niederlagen ablehnt."<br />
</div></blockquote><br />
mfg<br />
kris
]]></description>
            <author>Kris</author>
            <pubDate>Fri, 15 Dec 2006 10:53:09 +0100</pubDate>
            <guid>http://dasbrot.info/forum/669</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Es wird Zeit</title>
            <link>http://dasbrot.info/forum/thread/649</link>
            <description><![CDATA[
<blockquote class="quote"><div class="quote_inner">Aufruf zur Revolution<br />
<br />
&nbsp;Jetzt und heute, sonst tun es morgen die Faschisten.<br />
Wir brauchen nicht die Geldbeutel der Menschen, wir brauchen ihre Herzen, ihren Verstand und Widerstand gegen die Tyrannei, in der wir leben.<br />
<br />
Wir brauchen eine friedliche Revolution vergleichbar dem Geschehen von 1989. Leider ist die unsere nicht so gut vorbereitet, sondern sehr spontan. Aber überall im Lande brodelt und kocht es gegen die ausbeuterische Schmarotzergesellschaft.<br />
<br />
Das Signal und Koordination sind gefragt.<br />
<br />
<br />
Wir müssen den Vernichtern unserer Gesellschaft das Zepter aus der Hand nehmen. Das Sprachrohr Medien muss ihnen versperrt sein. Die Hälfte aller Medien sind überflüssig und Ressourcen verschwendend und verblödend.<br />
<br />
Dann können friedliche Veränderungen beginnen.<br />
<br />
Kämpft nicht gegeneinander, z. B. gegen Polizei etc., wenn sie auf unserer Seite steht. Das macht sie! Die Ausnahmen, bekommen die selbst in den Griff.<br />
<br />
Beginnt nicht zu plündern und zu vernichten, ihr schadet uns allen und euch selbst.<br />
Gebietet Zerstörern Einhalt! Denkt daran, auch die Faschisten und ihre Organisatoren sitzen in den Startlöchern. Lassen wir uns nicht von ihnen instrumentalisieren. Wir wollen Leben für alle, sie wollen Macht über alle.<br />
<br />
Zerreißt Eure Eingliederungsvereinbarungen. Wenn alle das tun, dann kann keine eventuelle Obrigkeit Euch etwas anhaben. Fahrt alle ohne Fahrschein, kein Kontrolleur kann einer Mehrheit von Fahrgästen die Daten abnehmen.<br />
<br />
Es geht um jeden von uns, unsere Würde und Selbstachtung. Darum müssen wir jetzt und heute auf die Straße.<br />
Wir müssen im ersten Schritt eine demokratische Grundordnung wiederherstellen. Das Grundgesetz in den wichtigsten Paragraphen zur Geltung bringen. Dann gehen wir die großen Ungerechtigkeiten an.<br />
Ich habe keine Angst vor Repressalien. Ich lasse mich auch einsperren, wenn das hilfreich ist.<br />
<br />
Lasst uns in Berlin beginnen und uns am Alexanderplatz sammeln. Wir müssen viele sein, alle Unzufriedenen sind gefragt und das ist die große Mehrheit.<br />
Schüler, Lehrer, Studenten, Mediziner, Arbeitslose, Medienarbeiter, Angestellte, Busfahrer, Rentner und auch Parlamentarier, und alle nicht genannten Bürger. so sie wirklich etwas ändern wollen.<br />
<br />
Wir müssen unsere Aktion zügig starten, bevor die Gegenreaktionen erfolgen können. Vor Ort werden wir nächste Schritte beraten und beschließen.<br />
<br />
Das Signal: Jetzt und heute<br />
<br />
Koordination läuft und wird weiter abgestimmt. <br />
</div></blockquote><br />
<a href="http://www.sie-wollte-die-ddr-retten.de" title="www.sie-wollte-die-ddr-retten.de">www.sie-wollte-die-ddr-retten.de</a>
]]></description>
            <author>Kris</author>
            <pubDate>Tue, 21 Nov 2006 10:56:26 +0100</pubDate>
            <guid>http://dasbrot.info/forum/649</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Kein Bock auf Nazis!</title>
            <link>http://dasbrot.info/forum/thread/636</link>
            <description><![CDATA[
Hi.<br />
<br />
Es geht um die folgende Aktion:<br />
<blockquote class="quote"><div class="quote_inner">KEIN BOCK AUF NAZIS!<br />
<img src="http://typo3.freies-netzwerk-berlin.de/uploads/pics/fist.jpg" title="http://typo3.freies-netzwerk-berlin.de/uploads/pics/fist.jpg" alt="[Image: http://typo3.freies-netzwerk-berlin.de/uploads/pics/fist.jpg]" /><br />
<br />
&nbsp;Gemeinsam gegen Nazis!<br />
<br />
&nbsp;60.000 kostenlose DVDs und 125.000 Schülerzeitungen gegen Rechts!<br />
<br />
Wir haben es satt! Wir haben es satt, dass jede Wochenende Nazis durch die Strassen marschieren. Und wir haben es satt, dass so viele Menschen dabei tatenlos zusehen, wie sich eine rechte Jugendkultur immer weiter durchsetzt. Es geht nicht um eine Meinung von vielen, sondern um Leute, die das Dritte Reich auferstehen lassen wollen.<br />
<br />
<br />
Eines hat die Vergangenheit mehr als einmal gezeigt: Nazis werden weder durch gutes Zureden, noch durch gezieltes Ignorieren zurückgedrängt. Nur wenn man ihnen immer und überall offensiv entgegentritt, kann an der Situation etwas geändert werden. Und das geht nur gemeinsam...<br />
<br />
&nbsp;<br />
<br />
Während die staatliche Unterstützung für Initiativen gegen Rechtsextremismus immer weiter gekürzt wird, starten wir auf eigene Faust ein außergewöhnliches Projekt gegen Nazis.<br />
<br />
Am Sommer 2006 startete die Kampagne KEIN BOCK AUF NAZIS mit der gleichnamigen DVD, die in einer Erstauflage von 30.000 Stück verteilt wurde. Mit dabei sind unter anderem: Die Ärzte, Die Toten Hosen, Donots, ZSK, Muff Potter, Julia Hummer, Culcha Candela und Madsen. Innerhalb von einer Woche waren die DVDs weg!<br />
<br />
<br />
Über Musikmagazine, auf Konzerten und über die Webseite wurden die Gratis-DVDs in ganz Deutschland rausgegeben. Der 80minütige Film enthält Interviews mit den beteiligten Musikern und Schauspielern, eine Dokumentation über rechte Strukturen in Deutschland und Portraits von vier erfolgreichen Initiativen gegen Rechts.<br />
<br />
<br />
Mit KEIN BOCK AUF NAZIS wollen wir gemeinsam mit den anderen Künstlern ein klares Zeichen gegen Rechts setzen. Mittlerweile wurden durch die Hilfe von zahlreichen Sponsoren und Spenden schon 60.000 kostenlose DVDs und 125.000 Schülerzeitungen gegen Nazis, Rassismus und Antisemitismus verteilt.<br />
</div></blockquote>Quelle: <a href="http://www.keinbockaufnazis.de/" title="http://www.keinbockaufnazis.de/">http://www.keinbockaufnazis.de/</a><br />
<br />
was haltet ihr von der Aktion?<br />
ich hab e mir die DVD runtergeladen, und auch angesehen, und muss sagen, Respekt, da haben die Jungs etwas vernünftiges auf die Beine gestellt.<br />
Die komplette DVD gibts übrigens auf <a href="http://www.krankhe.it/KEIN%20BOCK%20AUF%20NAZIS!.html" title="http://www.krankhe.it/KEIN%20BOCK%20AUF%20NAZIS!.html">http://www.krankhe.it/KEIN%20BOCK%20AUF%20NAZIS!.html</a> zum legalen und lohnenswerten Download.<br />
<br />
<br />
<br />
mfg basti
]]></description>
            <author>Basti</author>
            <pubDate>Sat, 11 Nov 2006 12:43:55 +0100</pubDate>
            <guid>http://dasbrot.info/forum/636</guid>
        </item>
        <item>
            <title>dein beitrag zum demokratie erhalt</title>
            <link>http://dasbrot.info/forum/thread/617</link>
            <description><![CDATA[
<a href="http://itc.napier.ac.uk/e-Petition/bundestag/view_petition.asp?PetitionID=294" title="http://itc.napier.ac.uk/e-Petition/bundestag/view_petition.asp?PetitionID=294">http://itc.napier.ac.uk/e-Petition/bundestag/vie…?Petiti…</a><br />
<br />
<br />
damit jedenfalls ein bisschen demokratie bleibt
]]></description>
            <author>Hjalmar</author>
            <pubDate>Sun, 22 Oct 2006 11:25:44 +0100</pubDate>
            <guid>http://dasbrot.info/forum/617</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Feldfrüchte</title>
            <link>http://dasbrot.info/forum/thread/592</link>
            <description><![CDATA[
<b>Feldfrüchte</b><br />
<br />
Sinnend geh ich durch den Garten,<br />
still gedeiht er hinterm Haus;<br />
Suppenkräuter, hundert Arten,<br />
Bauernblumen, bunter Strauß.<br />
&nbsp;&nbsp; &nbsp; Petersilie und Tomaten,<br />
&nbsp;&nbsp; &nbsp; eine Bohnengalerie,<br />
&nbsp;&nbsp; &nbsp; ganz besonders ist geraten,<br />
&nbsp;&nbsp; &nbsp; der beliebte Sellerie.<br />
Ja und hier -? Ein kleines Wieschen?<br />
Da wächst was in der erde leis<br />
das bescheidene Radieschen:<br />
&nbsp;&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;&nbsp; außen rot und innen weiß.<br />
<br />
Sinnend geh ich durch den Garten<br />
unsrer deutschen Politik;<br />
Suppenkohl in allen Arten<br />
im Kompost der Republik.<br />
&nbsp;&nbsp; &nbsp; Bonzen, Brillen, Gehberockte,<br />
&nbsp;&nbsp; &nbsp; Parlamentsroutinendreh ...<br />
Ja und hier -? Die ganz verbockte<br />
&nbsp;&nbsp; &nbsp; liebe gute SPD.<br />
Hermann Müller, Hilferlieschen<br />
blühn so harmlos, doof und leis<br />
wie bescheidene Radieschen:<br />
&nbsp;&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;&nbsp; außen rot und innen weiß.<br />
<br />
&nbsp;&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; (Kurt Tucholsky, 1926)<br />
<br />
Die Zeiten ändern sich, doch manches ändert sich offenbar nie!
]]></description>
            <author>Lisa</author>
            <pubDate>Tue, 12 Sep 2006 22:03:09 +0100</pubDate>
            <guid>http://dasbrot.info/forum/592</guid>
        </item>
        <item>
            <title>AntiFa</title>
            <link>http://dasbrot.info/forum/thread/556</link>
            <description><![CDATA[
Sehr geehrte Damen und Herren,<br />
<br />
einige Ereignisse in diesem Forum haben mich dazu veranlasst mich näher mit der Antifa auseinanderzusetzen.<br />
Laut Wikipedia-Definition:<br />
<br />
<blockquote class="quote"><div class="quote_inner">Insbesondere autonome Antifa-Gruppen befürworten auch gewaltttätige Aktionsformen. Sie schließen somit illegale und zum Teil auch strafrechtlich relevante Mittel nicht aus: Insbesondere wird zu Blockaden gegen Demonstrationen von rechten Parteien und Organisationen aufgerufen und diese auch durchgeführt. Gelegentlich kommt es dabei zu Straßenschlachten zwischen Mitgliedern der autonomen Antifa und der Polizei. Sachbeschädigungen (Farbsprühanschläge), Diebstahl und Körperverletzungen sind besonders in Universitätsstädten keine Ausnahmen. Teile der autonomen Antifa schließen auch körperliche Gewalt gegen angebliche oder tatsächliche Neonazis nicht aus. Außerdem verüben Mitglieder der autonomen Antifa-Bewegung vereinzelt auch Anschläge gegen Einrichtungen der rechten Szene.<br />
</div></blockquote>Quelle:<br />
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Antifa" title="http://de.wikipedia.org/wiki/Antifa">http://de.wikipedia.org/wiki/Antifa</a><br />
<br />
Ich kann mir bei diesen Menschen, ähnlich wie bei Faschisten, einfach nicht erklären warum sie das tun. Durch ihre gewaltätigen Aktionen geben sie sich auf das Niveau der Faschisten runter. Sie gehen auf eine Demonstration und prügeln sich mit Faschisten und dann...? Ich glaub kaum, dass die Rechten dann plötzlich Angst bekommen und von ihrer Doktrin abweichen.<br />
Welchen Sinn hat es in der Stadt illegal Aufkleber mit Antifaschistischen inhalten aufzukleben. Gesetzt den Fall, dass der von jemandem gelesen wird, wird ein mikriger Aufkleber kaum bewirken, dass sich der Leser der Antifa anschließt. Sollte der Leser ein Faschist sein, wird dieser doch nicht von seiner Doktrin abweichen.<br />
<br />
Meine Meinung: Estremismus ist niemals gerechtfertigt. Egal ob er von Links oder Rechts kommt. Hört auf euch auf solche Doktrine zu versteifen. Schaltet euer Hirn an.<br />
<br />
MfG<br />
Daniel
]]></description>
            <author>Daniel</author>
            <pubDate>Thu, 13 Jul 2006 21:39:21 +0100</pubDate>
            <guid>http://dasbrot.info/forum/556</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Wir würden gewaltig reicher werden</title>
            <link>http://dasbrot.info/forum/thread/545</link>
            <description><![CDATA[
<a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,386396,00.html" title="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,386396,00.html">Artikel von Spiegel Online</a><br />
Meinungen?<br />
Die Aussage, dass "der Mensch seine Erfüllung in der Arbeit sieht" und nicht nur den Zwang zum Geldverdienen. Es bleibt ein zweifelhafter Optimismus, dass die große Mehrheit der Menschheit überhaupt arbeiten gehten würde, wenn das Einkommen selbst ohne Arbeit gesetzlich auf einen festen Betrag festgelegt ist. Ich wüsste nicht, wer dann die Bereitstellung der lebenswichtigen Güter leisten sollte, würde man nicht wieder in einen Gesellschaftszustand zurückfallen, indem jeder nur für sich sorgt?<br />
"Oder es geschieht, wie heute schon bei der Spargel- und Erdbeerernte."<br />
Wie geschieht es denn bei der Ernte? Passt die Antwort nicht in sein Bild?<br />
Wie sieht es mit der Sozialpolitik aus? Wie soll ein Staat für geordnete Sozialpolitik sorgen, wenn er sich ökonomisch nur aus der Konsumsteuer zusammensetzt? Muss die dann nicht überproportional hoch sein? Ich weiß nicht so Recht...<br />
Stimme ihm jedoch in dem Punkt zu, dass sich die Deutschen eben nicht nur auf der sozialen Hängematte ausruhen, so wie es von Medien immer assoziiert wird. Viele Leute wollen arbeiten aber es ist eben nicht genug Arbeit da. Und solche scheiß (Er)Niedrig(rigungs)Jobs, wie Einkaufstüten am Band zu befüllen, wie sie Hans-Werner-Sinn, unser großer Wirtschaftsexperte fordert, sind nun wirklich keine Lösung. <br />
&nbsp;Wenn solche Jobs im Niedriglohnsektor geschaffen würden, würde die Entlohnung dafür niemals ausreichen, um sich nur annähernd selbst zu versorgen. Auch hier müsste der Staat Zuschüsse zahlen, die Sache mit dem "auf der Tasche liegen" ist also immer noch gültig.<br />
Sicher besteht bei den meisten Menschen dann ein Stolz, etwas gemacht zu haben, zu arbeiten... aber es kann doch keine dauerhafte Lösung sein. Solche Jobs sind eigentlich dafür gedacht, wie bei den Hartz Gesetzen den Einstieg ins Arbeitsleben zu ermöglichen, voll versicherungspflichtige Stellen zu ergattern und eben NICHT ein fortwährender Zustand zu sein.<br />
Und es besteht ja immer noch die Frage, wer diese Jobs schaffen will/soll. Unternehmen werden sicher freiwillig keine solchen Jobs schaffen ohne dafür kräftige Subventionen einzustreichen, was ebenso wieder den Haushalt belastet... ne, ich glaube, das würde eine plusminus0 Rechnung bringen. Und ob es nun so sinnvoll und erstrebenswert ist, wieder einen Schritt zurückzugehen weiß ich auch nicht. Aber das weicht sowieso schon wieder alles vom Thema ab.
]]></description>
            <author>Kris</author>
            <pubDate>Fri, 07 Jul 2006 09:30:29 +0100</pubDate>
            <guid>http://dasbrot.info/forum/545</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Die Leichtigkeit des Abrutschens nach rechts</title>
            <link>http://dasbrot.info/forum/thread/532</link>
            <description><![CDATA[
Tja, wo soll ich anfangen? Ein paar Leute (aus dem damaligen Schulforum der Gaußstraße) wissen wahrscheinlich worauf ich hinaus will. Aber ich werde mal versuchen chronologisch zu beginnen.<br />
Im Sommer beim Zelten kam zwischen den von uns üblichen Liedern (hauptsächlich Onkelz) wurden das ein oder andere Mal Lieder wie "Opa war Sturmführer bei der SS" und "Polacken-Tango" gespielt. Ja, das waren die zwei Einstiegslieder. Mit der Zeit wurde immer mehr solche Musik gespielt. Es wurde begonnen dabei mitzugröhlen. Um die Texte und deren Sinn machte sich wirklich niemand&nbsp; von uns Gedanken, es war verboten, es war <i>cool</i>. Mit der Zeit wurde dann irgentwann immer mehr solche Musik unter uns verbreitet, bis ich schließlich alle (verbotenen) Landser-Alben auf dem PC und eine bestimmte Auswahl der Lieder auf dem MP3-Player hatte. Und das alles ohne einmal über den Sinn der Texte oder ähnliches nachzudenken. Es war einfach <i>cool</i>. Ich hörte jede verdammte Busfahrt diese Musik. Nun begann ich auch auf die Texte zu achten, ich hörte sie mir an und war einfach automatisch davon überzeugt. Ich hatte keine Ahnung von Politik und Geschichte und glaubte einfach das, was ich da hörte. Rudolf Hess war ein Ehrenwürdiger Mensch. Alle Skins außer den Rechten sind "Dönerskins" und gehören verprügelt, da nur die Rechten die echten Skins sind. Die ganze NS-Ideologie rauf und runter. Alle Ausländer sind an allem Schuld. Die deutsche Rasse ist die einzig wahre. Ja, so wurde aus diesen Liedern ganz schnell meine Meinung (wenn man das Meinung nennen kann..). Ich fühlte mich stark mich mit einer Gruppe identifizieren zu können. Ich war ein typischer Nazi, keine Ahnung von den Dingen, die ich da denke aber trotzdem immer dafür sein und keine Gegenargumente akzeptieren. In dieser Phase kam mein Auftritt im Schulforum der Gauß. Ich wurde beschimpft. Jeder meiner Punkte, die ich postete, wurden widerlegt. Und das schlimmste: Es war mir egal.<br />
Ich war 13 Jahre, keine Ahnung von nichts und sehr naiv. Und so bin ich da einfach total schnell reingerutscht. Ich wurde älter. Ich wurde reifer. Ich wurde intelligenter. Ich begann nun mir ernsthafte Gedanken zu machen. Ich hatte doch ausländische Freunde und die waren nett, wieso sind die eigentlich so böse? Ich machte mir viel Gedanken und ich merkte schnell, dass ich totalen Stuss glaubte. Ich löschte besagte Musik von meinem PC. <br />
Nun wurde mir auch klar, dass ich mich total lächerlich gemacht habe im Schulforum. Ich schäme mich dafür.<br />
Hiermit möchte ich mich nochmal bei allen Beteiligten von damals entschuldigen. Ich war dumm.<br />
<br />
Wie hätte man sowas verhindern können bzw. kann es bei kommenden Generationen verhindern? Präventive Aufklärung! Mit 13 Jahren ist man einfach sehr anfällig für sowas. Ich will mich jetzt nicht rausreden oder so, ich weiß, dass ich Fehler gemacht habe. Aber für spätere Generationen sollte sowas präventiv verhindert werden.
]]></description>
            <author>noreia</author>
            <pubDate>Sun, 02 Jul 2006 08:38:58 +0100</pubDate>
            <guid>http://dasbrot.info/forum/532</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Schmerzen gegönnt?!</title>
            <link>http://dasbrot.info/forum/thread/531</link>
            <description><![CDATA[
Beim gestrigen Besuch des Schützenfestes fiel mir und meinen Freunden ziemlich früh ein Mann mit einem White Power T-Shirt auf. Ich ging dann zu meinem Vater, welcher am Eingang kassierte, um ihm dies zu berichten, da solche Leute in Niedernstöcken nicht willkommen sind. Ca. 3 Stunden später, gegen 11 wollte die besagte Person dann aufs Zelt. Mein Vater und der zweite Kassierer verweigerten ihm den Eintritt. Die Situation spielte sich hoch. Ich war dann kurz zu Hause, habe was weg gebracht und als ich wieder kam standen ca. 10 Autos der grün-weißen Exekutive und ein Krankenwagen vor dem Zelt. Mir wurde dann berichtet, dass der White-Power-Mensch in dem Krankenwagen liegt. Ich habe dann noch mit meinem Vater geredet.. Die Schlägerei war wohl zwischen dem White-Power-Mensch und seinen Freunden, die ihn zurückhielten, als er auf meinen Vater losgehen wollte.<br />
Tja, dann steh ich da draußen zwischen Pommes-Stand und Pizza-Bude und schaue auf das ganze. Und ich dachte mir "Das hat der Wichser verdient!". Ich weiß nicht, ist es Menschenverachtent oder sardistisch solche Gedanken in einem solchen Moment zu haben?<br />
<br />
Nachtrag: Nach einer weiteren Unterhaltung mit meinem Vater will ich noch folgende Fakten hinzufügen:<br />
Nachdem mein Vater ihm sagte er komme nicht auf das Zelt fing der Mann an von seiner Deutschen Ehre zu reden und&nbsp; gab Parolen von sich a la "Die Scheiß Kanacken ficken unsere ganzen Frauen und weil ich das nicht will komme ich nicht aufs Zelt?" Wobei seine Rechtfertigung für ein White Power T-Shirt doch irgentwie in die falsche Richtung geht.. Naja..<br />
<br />
Ich habe mich erst gefragt, ob ich das folgende hier posten soll, da es mir sehr peinlich ist, doch jetzt tue ich es.. Der Mann war der hier:<a href="http://dasbrot.net/forum/post/8016" title="http://dasbrot.net/forum/post/8016">http://dasbrot.net/forum/post/8016</a> besagte. Er und seine Frau waren noch bei meinem Kumpel und mir, gaben ihm die Hand. Er drehte sich weg, da wir mit solchen Leuten nichts am Hut haben (wollen). Daraufhin gabs schonmal einen Schlag auf den Rücken. Wir wollten keinen Streß auf unserem eigenen Schützenfest, deshalb ignorierten wir es und gingen weg. Naja, den Streß gabs trotzdem. Wer Streß will, der findet ihn auch...
]]></description>
            <author>noreia</author>
            <pubDate>Sun, 02 Jul 2006 07:50:44 +0100</pubDate>
            <guid>http://dasbrot.info/forum/531</guid>
        </item>
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