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Subject: cd-kritiken
Saltatio Mortis - Des Königs Henker

Den ersten Eindruck den ich von diesem Album hatte war bombastisch:
mit dem hammerharten Opener "Des Königs Henker" und dem gitarrengetragenem "Salz Der Erde" ist man eigentlich schon überrannt:
Aber trotzdem:

"Des Königs Henker": Das Lied erinnert vom gitarrenteil her sehr an alte subway to sally Großtaten und ist genauso großartig, mit einem bombastischem Refrain und einem Duddelsackteil der einem die Haare von den Eiern bläst
Note: 1+

"Salz der Erde":Mein erstes Saltatio Mortis Lied. Zweifellos das härteste Stück auf dieser Platte und auch eins der geilsten, allein schon wegen der apokalyptischen Grundstimmung des Refrains.
note: 1+

"Rette Mich": Nein, kein Tokio Hotel Gepläre, sondern eine griffige Ballade, über Verrat und Entäuschung, mit genialem riffing.
Note: 1

"Verführer": Adaptiert von Herman Hesse ist dieses Stück nartürlich von Alea´s Gesang gestrgen, der hier beweist wie gut er ohne große Begleitung singen kann. Dazu kommt eine "Hookline mit erheblichem Ohrwurmcharakter" (zitat:knorkator: wir werden)
Note: 1-

"Vergiss Mein Nicht": Guter text(Vergewaltigung), sehr gute Musik, leider ein überflüssiger Chorgesangsteil.
Schade.

Note: 2-

"Tote Augen": Kaum E-Gitarre sondern fast nur Akkustik Klampfe untermalt diese melancholische ballade. neues Niveau bei den Ruhigen Liedern.

Note: 1+

"Tritt ein": Sehr geile Massenmördergeschichte verpackt in einem grandiosen Riffing und melodischen duddelsäcken.

Note:1+

"Mondlicht": Orientalsich angehauchtes Liebeslied mit Saltatio Mortis typischem Tempowechsel
das beste Liebeslied seit Vollmond von In Extremo.

Note: 1+

"Ecce Gratum": Die obligatorische Carmina Burana Adaption, trotzdem ein schönes oldschool mittelaltervagabunten lied das die parrallele zum letzten akkustik Album zieht

Note: 2+

"Keines Herren Knecht": Toten hosen meets duddelsack. Der text von diesem lied hätte (ein bisschen abgeändert auch von einer Punkband sein können und das sind ja auch die roots vom Sa.Mo.)
Zurecht kriegt Sa.Mo. das Genre Mittelalter Punk zugesprochen.

Note:1+

"Für dich": Typisches Subway to Sally inspiriertes Lied, irgendwo zwischen "Knochenschiff" und "der Sturm"

Note:1

"Die Hoffnung stirbt zuletzt": Wundervolle Melodie, kluger Text und wiedermal ein geiles Riffing vom Gitarristen Ungemach, der eigentlich das ganze Album aufwärtet.

Note: 1+

"Equinox (unplugged)": Der Bonustrack. Viel ruhiger als das Orginal, weshalb kommt auch nicht das tempo so richtig rüber kommt.

note:2+




Gesang: Besser als bei dem Vorgängeralbum "Das Erwachen" , da diesmal nicht mit Elektro experementiert wird.
Note:1
Riffing: klarer, gerader und vorallem hammergeil abgestimmt.
Note:1
Duddelsäcke, Schalmeien etc.: Auf dem neuen Album passen sie sich viel besser den Gitarrenparts an und geben in den meisten lieder den ton an.
Note:1+
E-bass: Diesmal unterstützt er voralem die Abrissbirnen wie "Salz der Erde", was jedoch nichts Neues ist.
Note:1-

gesamt note: 1(+)

Fazit: Zweifellos das beste SaMo album mit E-gitarren und es kann sich sogar mit dem Meilenstein "Verehrt und Angespien" messen!
"Also ich finde ja insgeheim schon lange, das Hjalmar eine unverkennbare Ähnlichkeit mit Joda hat... Dieses kauzige!" ~ Dunja
This post was edited 2 times, last on 2006-05-19, 23:00 by Hjalmar.
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Subject: Samsas Traum - Die Liebe Gottes (Re-Release)
6 Jahre dauerte es bis sich der Herr Kaschte erbarmte und sich noch mal hinsetzte um den ersten und wol auch bisher härtesten Samsas Traum einen angemesseneren Klang zu geben. Was heraus kam ist keine langweilige Neuaufnahme ala Dimmu Borgir, sondern das wohl geilste re-mastering seit "finished with the dogs" von den Thrash Altmeistern Holy Moses. Aber zur Sache:

nach zwei wochen wartezeit kam es endlich an. Die packung wurde aufgerissen, die erste CD erst mal in die große Anlage im wohnzimmer geschoben, das booklet aufgeschlagen und schon kam mir das vertraute Kafka zitat über den herrn samsa und sein Bett entgegen worauf hin sofort Kaschtes Stimme hinterherkreischte und mit "Elite" das began was ich bereits vorher als veraltete-schrammel version kannte. Die Klänge sind satter, der Bass klingt endlich wie ein Bass, die Schlagzeug-midi-programmierungen haben ebenfalls endlich einen nachvollziehbaren und auch für menschen spielbaren takt und die Gitarrren donnern ordentlich aus den boxen. Auf "Elite" folgt "der Prolog im himmel", der wie in der alten version schon mal eine extreme spannung aufbaut, mit dem einzigen unterschied, das man jetzt auch versteht was da erzählt wird.
"Sterbende Liebe" fließt melodisch aus den Boxen und macht mal wieder eins klar: Die liebe Gottes ist nicht nur ein konzeptalbum, sondern eine Geschichte, die einen in ihren Bann schlägt.
Bei "tragische Trauertränen" nimmt das Tempo ordentlich zu und für kurze Zeit gewinnt sogar der Black-Metal-einfluss die Oberhand. Vorallemm die neu gemischten gitarren knüppeln die eier weg. Immer wieder geil.
"Der Krieg im Himmel" ist dank besserem studio-equipment endlich von einem unkoordinierten geplärre zu einem kleinem Kreisch-chor stück geworden. Zuckersüß^^
"Satanshimmel voller geigen" ist definitiv eins geilsten lieder das auf dieser Cd zu finden ist. Die Abwechslung zwischen klaren Gesängen und harten Kreischen kombiniert mit atemraubenden Tempowechseln zieht einem echt die Kniestrümpfe aus.
"Flügel aus Wachs". Wer würde heute noch glauben, dass dieses lied von Samsas Traum ist? Mein Bruder hielt es für Dimmu borgir auf dem alten Stormblast, meine Schwester für ein altes Reiter-lied. zusammen mit dem folgenden mein absolutes lieblings samsas lied.
"Der Einfall in den himmel". *sabber* *schrumm* *mosh*
"Die Vernichtung des gabriels". Ein wundervolles Black-Metal-Duett schreddert mit dem ewig ersehnten neuen klang  noch geiler. Dazu noch die "die liebe gottes" typischen Orchester-untermalungen machen es perfekt.
"Meine Augen sind die Sterne" bringt  noch mal eine ordentliche Wumme der norwegischen schule, da hier fast gänzlich auf die keyboards und völlig auf den klaren gesang versichert wird. Der typ hat wohl viel emperor gehört. Fein so.
Dann kommmt das was ich am aller wenigsten mag: "aber die Liebe hört niemals auf" BLA! Überhohes gekreische, das einem den Nerv raubt! boah zum glück ist das nicht das letzte lied, auch wenn die instrumentalen passagen echt geil sind und das lied in der mitte auch ein bisschen in fahrt kommt, trotzdem teilweise selbst für extrem-Metal verhältnisse einfach nicht anhörbar.
"epilog auf Erden" eine abhandlung über das ganze album, mit einem geilen schrammel intro und am ende sogar noch zu einem richtig geilen stück wird. Top! Danach kommt noch ein Elite-remix, der eigentlich nur mehr elektonische elemente enthält und amit sogar am anfang wie ein hip-hop- lied klingt. Hört sich tatsächlich wie der normale mix + rage against the machine + geisteskranken synthesiser. Kann man sich anhören mss man aber nicht.

CD2

diesmal eine "neuinterpretation" von "sterbende liebe". als ich das gehört hab ist mir echt das herz stehengeblieben. Volle Orchestraklänge, Hammerharte riffs ein prasselndes schlagzeu (wenn auch programmiert^^) , eine neue co-sängerin die die alte noch unprofessioneller und schelchter aussehen lässt als sie wirklich ist. Vorallem der schnelle mittelpart haut einen vom stuhl. So sollte sich jede neuaufnahme anhören ( ...stormblast 2005, mannmann mann war das scheiße...)
"tragische trauertränen" setzt auch noch einen drauf und kommt mit dem bereits bekannten Black-Normal-duett, wobei man merkt das der herr kascht esich in den jahren vor dem re-release in sachen Black-gesang mehr als einfach nur verbessert hat. Vorallem die Atmosphäre der alten version wird beibehalten. *saaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaber*
"Satanshimmel voller geigen". Hier hat sich der kaschte ordentlich augetobt. mit den für eher tineoidea typischen keyboard-klängen und schubidubiduwapwa chören im hintergrund entsteht hier fast ein partysong. GEILOMAT!
"Rache" und "monster" zwei unveröffentliche stücke die beide ohne probleme zu a.Ura bzw. Tineoidea passen, sehr geil. vorallem Monster das mit seiner geschwindigkeit und dem geilem text richtig laune macht.
"endstation eden". Eine live-aufnahme die damit beginnt das kaschte mal wieder sagt wie scheiße er doch "es war einmal" findet, angekündigt als "Tuk-tuk die kleine dampflock" beginnt dann das meisterstück, wobei die stimme von kaschte ein sehr komisch klingt. knorke, auch wenn ich das lied schon als studio-aufnahme habe.
"blut ist in der waschmuschel-live" ohne worte. schön
"ein fötus wie du" wie immer fetzt der drogentrip durch die lautsprecher, aber bei dieser aufnahme sind die megaphon-part einfach unverständlcih und ziehen es ein wenig runter.
"meine augen sind die sterne" und die "liebe hört niemals auf" als demotracks von der letzten demo-cd vor DLG. siehe oben + grottigen sound, wobei "meine augen..." richtig true klingt ^^#
"Glück und Asche" von der Impissima Verba EP. Ziemlich schrammliges elktro-black metal stück, aber fetzt und brennt sich als ohrwurm fest
"Die solaris Hymne" ist zwar vom text her ganz ett, aber die pure elektronik, ist definitiv nicht mein fall, weshalb ich auch Utopia nicht wirklich mag.
"20 schritte freiheit (hörspiel)" bin ehrlich gesagt noch nicht dazu gekommen mir das anzuhören. klingt auf jedenfalls interresant^^



fazit: *saber* *schrumm* *mosh*
"Also ich finde ja insgeheim schon lange, das Hjalmar eine unverkennbare Ähnlichkeit mit Joda hat... Dieses kauzige!" ~ Dunja
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Subject: Deus Ex Machina - Time To Rise
Da wars es auf einmal: Das aller erste Demo von DEM, eine kleinen neuen band aus Hannover.
Nach den ersten beiden "aufgenommen" lieder, von den nur der jetzige Tieltrack es auf die Demo geschafft, wurden nun in recht kurzer Zeit die lange schon fertig komponierten Lieder endlich in besserer Qualität (dank an Kais kleines Mischpult und die neuen Mikros) eingespielt. Was dabei herausgekommen ist ambitionierter Melodic Death/Thrash Metal, der selbst einige Szenegrößen mit ihren neusten veröffentlichungen blass erscheinen lässt.

Beim "intro" handelt es sich eigentlich nur um ein kleines instrumental stück, das frontmann kai reidenbach im halbsuff mit nem keyboard, nem synthesieser und seiner gitarre kurz eingespielt hat. Mir hätte seine idee das mit nem echten klavier einzuspielen besser gefallen^^.
Beim darauf folgenden Opener "Forsaken lands" wird sofort klar, dass DEM trotz vielzähligen einflüssen einen eigenen Stil hat. Irgendwo zwischen älteren In Flames sachen und neuerem Fear factory. Obwohl man trotz aller bemühungen seitens des equipments die Bassdrum nicht hört, groovt und donnert diese eigenproduktion extrem geil asu den beschissenen PC-Lautsprechern bei denen man den Bass nicht aufdrehen kann.
"Way of Life" dagegen wirkt im gegensatz zum etwas geradlinigerem vorgänder viel aggressiver, was wohl am text, am  geilem solo und vorallem am hammerharten Tempowechsel liegt. Der wohl ausgefeilste Track von allen.
"Down". Von der Band selbst als dreckiges "punk-lied" bezeichnet. groovende Lead Gitarre + wechsel aus harten growls und klaren gesang (den ich kai nicht zugetraut hätte :-D  ) + pefekt abgestimmten Tempowechsel = besste lied zum durch-hannover-latschen.
Dann kommt "Time To Rise". Schneller treibender Thrash Metal bei dem mit dem synthi der gesangsklang noch etwas verändert wird. Das Bass-Gitarre Solo bildet, wenn auch etwas unglücklich platziert, einen geilen übergang zu einer überschnellen wiederholung der ersten strophe. Der einzige Nachteil an diesem, wie an allen anderen liedern auch, bleibt immer noch ner klang des schlagzeug. Zwar ist das spiel von dennis einwandfrei, aber der proberaum klang zieht es einfach total runter. aber wie heißt es so schön: Heute ein Proberaum, morgen die Welt!
Den passenden Abschluss zu diesem erstaunlich vielfältigen Demo bildet "black sun". Das langsamste und auch experimentelste lied von allen, was jedoch keinesfalls schlimm ist. Ganz im gegenteil: Clayman von In Flames lässt grüßen. Als studioproduktion mit ordentlich gemischten klang wär es sicher geil


Fazit: Das Debüt der drei (jetzt bereits fünf) lässt einen viel erwarten. Großes Potential und vorallem talent ist da, dass all diese sachen unter proberaum- bedingung nartürlich nicht völlig ausgescgöpft werden können ist klar, aber der erste Auftritt wird mit spannung erwartet :-D


http://www.myspace.com/time2rise
wer bei myspace is addet die, sonst brechen sie mir die beine.
"Also ich finde ja insgeheim schon lange, das Hjalmar eine unverkennbare Ähnlichkeit mit Joda hat... Dieses kauzige!" ~ Dunja
This post was edited on 2007-02-26, 19:39 by Hjalmar.
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Subject: Samsas Traum - Heiliges Herz - Das Schwert deiner Sonne
"Did you ever think about killing yourself?"
"Yes, many times... because I don't worship this existence. SO therefore is the... it's a driving force for me... is to die. It#s the only power I can get, you know, from... the only reason why I'm still here is because I want to die in a certain way . And I want chieve some things. I wouldn't dare to die with a weak soul, I wouldn't dare to die with a human goodness or a human light in my mind.

It's just that I want to clean my soul a little bit from the shit here, so..."

Mit zitternden Fingern schneide ich das Pakte auf, werfe die Nuclear Blast Katalogfetzen, die als Schutz für die CD's dazu geknüllt worden, beiseite, reiße das Plastik auf und...
Mein Kopf setzt aus und beginnt sich schlagartig mit einem Wasserfall von Erwartungen zu füllen, der die gesamten vergangenen zwei Monate kompromiert und als Kugel in den Kopf rast.
"Heiliges Herz - Das Schwert Deiner Sonne" und "Wenn Schwarzer Regen..." liegen vor mir. Die majestätischen Größen der Packungen lassen das HH-Cover, das mir auf den Promo Bildern absolut nicht gefiel, in einem unwirklichen Schein erstrahlen und schreit eins förmlich heraus: Black Metal.

Dazu verdammt das Album an meinen PC-Boxen hören zu müssen, zwingt mich zu einigen Umbau Maßnahmen  in meinem Zimmer, die unter anderem einen Turm aus Büchern mit einer darauf thronenden Box beinhaltet.

Utopia? Tineodiea? A.ura? Märchenerzählungen? Elektro- und Klassikexperimente?
Nichts.
Einfach nur Metal.
Allein der Opener "Das Zeitalter der Böume" fegt alle diese Erwartungen hinfort. Schnell, dynamisch, eingängig und vor allem eins: Menschen verachtend. Alte Lieder uwie "Glück und "Asche" wirken fast Lebens bejahend gegen dieses Lied. Eine unglaubliche vertonte Wut.
Eie Hymne wechselt sich auf deisem Album  mit der anderen ab und durchquert dabei spielerisch die Gefilde von Viking, Black und vorallem epischen Metal. Selbst ein wenig ruhiger Folk Metal kommt zum Zug, allerdings auch ein Pop-Song: Ausgerechnet das vermeindliche Flagschiff " Heiliges Herz" entäuscht durch den eigentlich guten Gesang Diana Luegers, der hier jedoch absolut unpassend klingt und ihre Stimmen akrobatik am Ende des Textes zieht das streckenweise sogar sehr gute Lied doch arg runter.

Der große Ausgleich: "Schlaf in den Flammen". Ähnlich wie "Anti" von Saw III Soundtrack bringt dieses Lied mehr Stayricon Einfluss in sich auf als Satyricon selbst. Der groovende Midtempo-Song überzeugt mit Heavy Metal Einfluss und einem unglaublich tanzbaren Rhythmus.

Dieses Album übertrifft alles bisher Veröffentliche des Käferkönigs. Endlich konnte sich Samsas Traum völlig entfalten und projezieren dabei unglaublich Landschaften in den Kopf des Hörers und Entführen ihn auf eine schwarz metallische Reise durch Hass, Mut, Eis, Flammen, Liebe, Rache, Wasser, Sturm, Sehnsucht und einen kleinen Funken Hoffnung.

"Morally, I'm not concerned..what is going on here."


10/10 Punkten. Selbst die Schwächen des Titelsongs werden durch alles andere kaschiert.
"Also ich finde ja insgeheim schon lange, das Hjalmar eine unverkennbare Ähnlichkeit mit Joda hat... Dieses kauzige!" ~ Dunja
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