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In Jugendbewegungen. Speziell den Black-Metal und Gothic Szenen
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Reply · Quote Jan #1
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Subject: Rechte tendenzen
Man hört immer mehr von rechten tenedenzen in diesen beiden szenen.
Was denkt ihr darüber ?
wohin werden die szenen gehen ?
warum gerade die ?
heterosexuelle scheisse ....

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Reply · Quote Timo #2
User title: troie scheibe
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glaub mir rechte spacken hast du in jeder subkultur .
black metal = NSBM (Ntional Socialist Black Metal)
Skins/Punks = RAC (Rock against Communism)
Hardcore = H8core ( http://de.wikipedia.org/wiki/Hatecore )
und dann halt noch diesen ganzen anderen rechtsrockscheiss.
solche tendenzen hat man überall nicht nur in subkulturen.
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Reply · Quote Hjalmar #3
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beim black metal ist es daraus entstanden, dass vorallem in norwegen die black metaller eine "entchristianiesirung" betreiben wollten und ihre heimat von allen Fremdeinflüssen befreien wollten.
aus dieser ursprunglich rein satanistisch/heidnische bewegung entwickelte sich immer mehr eine tendenz richtung nazional-extremistischem bzw. NS gedankengut. Vor allem nach der ermordung Euronymous, dem damaligem kopf der bewegung,der außerdem noch kommunist war, durch Varg Vikernes (burzum/mayhem),der sich selbs heute als nationaler bezeichnet began anfang der neunziger eine reihe von morden an schwulen, christen oder sonstigen personen die nicht ins NSBM weltbild passten.
Dieser kurze zeitraum hat nicht nur den ruf des black metals geschadet, sondern auch die szene in zwei, wenn auch nie ganz klar zudefinierbare lager, zerteilt: nazis und unpolitsche.
"Also ich finde ja insgeheim schon lange, das Hjalmar eine unverkennbare Ähnlichkeit mit Joda hat... Dieses kauzige!" ~ Dunja
Reply · Quote Spouk #4
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Literaturtipp:

Christian Dornbusch: Unheilige Allianzen- Black Metal zwischen Satanismus, Heidentum und Neonazismus

Im Schatten des Black-Metal-Mainstreams hat sich eine Underground-Szene aus Bands, Fans und Magazinen entwickelt, die sich zwischen Satanismus, Heidentum und offener Glorifizierung des Nationalsozialismus bewegt. Die Anhänger eines sozialdarwinistisch geprägten Satanismus beanspruchen als selbsternannte ›Elite‹ ein ›Recht des Stärkeren‹ und propagieren die Vernichtung all dessen, was in ihren Augen schwach ist.
Um sich vom Christentum abzugrenzen, begeben sich andere Musiker auf die spirituelle Suche nach ihren ›eigenen‹ Wurzeln. Sie erheben das germanische Heidentum zur Heilsreligion, fordern ein Leben nach vermeintlichen Gesetzen der Natur und die Vertreibung derer, die nicht ihren Vorstellungen entsprechen. Obgleich von der Öffentlichkeit weniger beachtet, haben die extrem rechten Bands des Genres unter dem Label NS-Black-Metal den Schulterschluss mit ihren ›Brüdern im Geiste‹, den neonazistischen Skinheads, längst vollzogen.
Die Autoren recherchieren seit einigen Jahren in der Szene. Sie beschreiben die Entwicklungen des Black Metals und seiner Szene, analysieren die Motive des Genres sowie ihre Verknüpfung mit der Ideenwelt der extremen Rechten und benennen Bands und Akteure, die zum neonazistischen Untergrund in Deutschland und Europa gehören.

http://www.unrast-verlag.de/unrast,2,221,5.html
Klar kannst Du Dich mal melden, halt nur nicht bei mir.
Und wer kann denn jetzt was wofür?
Zusammen eine Generation, denn was bleibt uns übrig.
Ich weiss, dass ihr wisst, dass ich es weiss.
Keine Ahnung, ob das beweist, dass es irgendwann besser wird.
Arroganz als beste Waffe.(But Alive)
This post was edited on 2006-12-31, 18:53 by Spouk.
Reply · Quote Kris (Administrator) #5
User title: Seelischer Amokläufer
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wohin werden die szenen gehen ?
Meiner Meinung nach wird es sich wie in der Skinhead-Szene entwickeln.
Da wird es Abspaltungen geben. Gruppen, welche sich in das links bis linksradikale Lager schlagen. Welche aktiv den Kampf gegen den Faschismus in und außerhalb ihrer Szene einsetzen.
Dann werden da jene sein, welche sich immer und überall unpolitisch geben. Sie werden weiterhin mit jedem das Trinkhorn mit Met leeren, und es wird ihnen egal sein, ob ihr gegenüber NSBM hört oder an fanatische Rassenideologien glaubt.
Und es wird die geben, welche die Szene verlassen. Welche den Faschisten einen Platz einräumen.
Dann wird es Initiativen geben, welche sich gegen Faschismus und Rassismus aussprechen. Welche noch einmal versuchen, die Szene wieder zusammenzukriegen und eine Spaltung zu verhindern.

Vergleich dies mit der Skinheadszene.
Gruppen, welche sich in das links bis linksradikale Lager schlagen und aktiv gegen Faschisten vorgehen sind dort R.A.S.H Skins.
Dann gibt es die Oi!-Szene, in welcher rechtsoffene bis rechte Skins sehr schnell einen Platz finden. Denn Oi! soll ja unpolitisch bleiben. Da kann sich die gesamte Szene noch so gegen Rassismus aussprechen. Nein, falscher Ansatz. Ich möchte der Szene an sich hierbei nicht die Schuld zuweisen. Es geht eher darum, dass die Faschisten diese Szene, obwohl sie eine Abwehrstellung sein sollte, ebenfalls wieder für sich benutzen kann. Denn auch, wenn man nicht auf jedem Oi!-Konzert mit seinem Skrewdriver Shirt beliebt sein sollte, so ist es doch die Oi!-Szene, in welcher sich ein Großteil von rechtsoffenen Skinheads findet. Dort herrscht keine Political Correctness. Dort darf man sexistisch sein. Gesoffen wird sowieso und Kumpanei zählt. Doch wo hört dort die Kumpanei auf? Wenn der erste Bonehead das Horst-Wessel Lied singt? Meiner Meinung nach versteckt sich diese Szene immer noch weiter hinter ihrem total Antifaschismus und ihres unpolitischem Verhaltens.
Ein guter Einstiegspunkt für Rassisten und Nazis, um die Szene weiter zu unterwandern.
Doch ich schweife ab.
warum gerade die ?
Was heißt hier warum gerade?
Die Rechte versuch seit über 20 Jahren, Jugendkulturen zu beeinflussen und für sich zu gewinnen. Und was liegt da näher, als sich den unpolitischen Kulturen zu widmen? Den Skinheads, den Gothics, den Metallern und der Hip-Hop Szene.
Du wirst dich wundern, wenn du einmal über den Tellerrand deiner Gothic/Metal Szene schaust, wo überall sich Faschismus bereits breit gemacht hat. Rapper, die "für Deutschland" und "gegen die Kanacken" rappen.
Leute aus dem EBM-Bereich, welche sich aufgrund der nordischen Mythologie dieser Szene an germanische Rassentheorien klammern.
Ich meine, du hast dich doch selber lange genug mit der Hintergrundgeschichte über Kristian Vikernes beschäftigt, oder? Wenn Nein, dann solltest du.
Bei Bedarf kann ich dir noch gerne mehr Beispiele liefern.
Es ist doch relativ simpel. Eine Szene, welche an sich keine klar definierte, politische Haltung hat, ist leicher zu beeinflussen als eine Szene oder eine Einstellung wie die der Punks oder der Edger.
Ich habe einmal ein interessanten Interview mit dem bekennenden Nazi Axedl Reitz gesehen. Dieser hat es genau gesagt. Heutzutage ist ein Nazi kein Kerl mehr mit Bomberjacke und Springerstiefel. Der Nazi der Zukunft sollte laut der Aussage von Reitz nämlich auch lange Haare haben können, sollte auch DieÄrzte oder Metallica hören können.
Und das ist einfach der springende Punkt. Rassismus und Nationalismus gesellschaftsfähig zu machen. Und dies tut man, indem man Jugendszene/bewegungen unterwandert. Und hierbei speziell die unpolitischen.

So, das war schon wieder etwas viel für diese Urzeit.

mfg
kris
Nationalität ist kein Qualitätsmerkmal.


"Ich habe einmal irgendwo gesagt, die machen alles falsch, die Autonomen, aber sie geben Hoffnung. Ich meine das in dem Sinne, daß wahrscheinlich die Perspektive falsch ist, aber wenn schon in dieser Gesellschaft ein Element des Bruchs vorhanden ist, dann ist das diese Autonomiebewegung. Ihr macht alles falsch, aber das ist sozusagen ein Funke Hoffnung."
-  J.Agnoli -
This post was edited on 2007-01-04, 00:32 by Kris.
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Reply · Quote Timo #6
User title: troie scheibe
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Moin

ich kenn mich in der metal/blackmetalszene nicht besonders aus, wahrscheinlich nur genauso gut wie kris sich mit der skinheadszene auskennt ;) .
ich denke schon das es einen großen teil gibt der sich von diesem mist abgrenzt.
was ich zum beispiel mitgekriegt habe, ist der slogan "Metalheads against racism", den es unter anderem z.B. auf Wacken auf Bechern gab.
Für mich allerdings sind Metal und NSBM zweierlei. genauso wie Steetpunk/Oi! und Wiking Rock/Rechtsrock.
Da es sich doch allein vom Inhalt und der Attitüde von einander abgrenzt.

Dann gibt es die Oi!-Szene, in welcher rechtsoffene bis rechte Skins sehr schnell einen Platz finden.

wenn du es so willst is die Oi! szene mindestens so unpolitisch wie die des Metals, es gibt viele die einfach nur stumpf gesagt auf Radikale scheissen, und sich um Faschos nen Dreck scheren.
Ich denke du verwechselst da etwas mit RAC (rock against communism), was zu einem großenteil an rechtsrock grenzt und eher der anlaufpunkt für nazis ist.
wobei RAC auch wieder rum nicht viel mit der szene zu tun hat, weil dieser auch von rechten spinnern ins leben gerufen wurde.
auf dem force haben eine menge Oi! Bands gespielt, tut mir leid aber ich konnte keinen rechten spinner erkennen, wenn Oi! doch anscheinend rechten spinnern platz in dieser subkultur einräumt.
Der Begriff unpolitisch wird meiner Meinung nach einfach falsch interpretiert und überbewertet, die musik dreht sich einfach nicht um großartig politische themen, es geht um Spass, Zusammenhalt und andere Dinge.

Oi! Oi! Oi! ist unpolitisch - Oi! Oi! Oi! ist szenekritisch
Oi! Oi! Oi! ist szenekritisch - Oi! Oi! Oi! ist gesellschaftskritisch

Ich persönlich schätze die Gefahr des NSBM allderdings größer ein als die von ieinigen anderen rechten gruppierungen, da wie man in den Artikeln über mir doch von einer gehörigen Portion Fanatismus in Bezug auf faschistische Idiologien ausgehen kann.
ich werd mich in naher Zukunft mal genauer damit außeinandersetzen.

cheers
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This post was edited on 2007-01-04, 14:07 by Timo.
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Reply · Quote Daniel (Moderator) #7
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Es gibt da ein sehr interessantes Buch über die Attitüden der Skinheadscene: Klaus Farin : Die Skins.
Hier wird sehr detailliert anhand von Umfragen unter Skins die politische Ausrichtung der Scene beschrieben. So geht zB eindeutig hervor, das 3/4 der Skins sich politisch nicht engagieren, nicht einmal wählen gehen.
"Mmm... brunnenkress-ig"
This post was edited on 2007-01-04, 15:17 by Daniel.
Reply · Quote Hjalmar #8
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anfang der neunziger, als die NSBM bzw. überhaupt die damalige black metal szene so sehr im licht der medien war, damals war diese szene gefährlich, aber: der black metal stirbt aus!
Nartürlich könnte man jetzt sagen "im internet gibt es aber so viele von denen" oder "was ist mit polen, griechenland und dem ostblock überhaupt? die haben doch eine so große NSBM szene!"
das ist es eben: sie sind im internet, nicht mehr auf der straße um kirchen anzuzünden oder schwule abzuschlachten!
und: Der ostblock ist selbst zusammmengefaßt ein sehr kleiner musikmarkt, also ist die NSBM szene dort nur regional.
außerdem: die viele Blck metal bands wie emperor oder darkthrone, die zu den einflusssreichsten (und zweifellos besten) bands der älteren generation des black metals gehören (genauer genommen zur 2. Welle), haben sich von allen ihrer damaligen taten und aussagen distanziert und haben sich vom rassistischem abgewendet. heute sind sie nur noch unpolitisch.

deshalb sehe ich die bonehead szene als wesentlich gefährlicher an, da sie viel gewalt bereiter ist, als die NSBM szene die nur noch aus kellerkinder und frustrierten jugendlichen besteht.
"Also ich finde ja insgeheim schon lange, das Hjalmar eine unverkennbare Ähnlichkeit mit Joda hat... Dieses kauzige!" ~ Dunja
Reply · Quote Kris (Administrator) #9
User title: Seelischer Amokläufer
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auf dem force haben eine menge Oi! Bands gespielt, tut mir leid aber ich konnte keinen rechten spinner erkennen, wenn Oi! doch anscheinend rechten spinnern platz in dieser subkultur einräumt.
Ist doch klar, dass sich auf so einem Festival extrem gegen Rassisten gewehrt sind.
Schließlich gilt es, und dies möchte ich auf keinen Fall absprechen, die Skinheadszene nicht weiter zu gefährden.
Ich möchte hier nun jedoch ungern nur auf der Oi-Szene rumtrampeln, ansonsten würde das eigentliche wahrscheinlich gänzlich umgelenkt werden.
Der Begriff unpolitisch wird meiner Meinung nach einfach falsch interpretiert und überbewertet, die musik dreht sich einfach nicht um großartig politische themen, es geht um Spass, Zusammenhalt und andere Dinge.
Richtig!
Und wie bereits erwähnt, macht es gerade dieses "unpolitische" in den Texte, dass derartige Szene für Nazis und andere Faschisten interessant werden.
Durch Musik lassen Jugendlich sich am meisten erreichen. An sich ein simples Rezept. Ein bisschen Nationalgeprolle da, ein bisschen mehr Gewalt hier. Und schon ist die erste Hemmschwelle abgebaut. Man schaue sich den Werdegang der Band Skrewdriver an.
So werden Musikstile, ihre Anhänger und Szene beeinflusst.
Skrewdriver ist, meiner Meinung nach, hier das Aushängeschild für diese Art von Beeinflussung.
das 3/4 der Skins sich politisch nicht engagieren, nicht einmal wählen gehen.
Stimmt, gibt´s ja auch kein Bier für OI! ....  ;-)
deshalb sehe ich die bonehead szene als wesentlich gefährlicher an, da sie viel gewalt bereiter ist, als die NSBM szene die nur noch aus kellerkinder und frustrierten jugendlichen besteht.
Nein! Hier sollte es einfach gar keine Differenzierung zwischen "schlimm" und "nicht so schlimm" geben.
Stumpfe, gewalttätige Boneheads und "frustierte Kellerkinder und Jugendliche" sind beide einfach schlimm.
Beiden wurde der selbe Mist eingeflösst, beide glauben an den selben, faschistischen Dreck.
Die einen hauen einfach drauf und können nicht diskutieren, habe über die Hintergründe keine Ahnung.
Die anderen wissen, woran sie da glauben, und können dies auch anderen Jugendlichen verklickern.
In den Köpfen und in den Fäusten. Das macht keinen Unterschied.

mfg
kris
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-  J.Agnoli -
Reply · Quote Hjalmar #10
Member since Oct 2005 · 695 posts · Location: Neustadt
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die gewaltbereitschaft der NSBM szene wurde in den neunzigern mit vikernes und co. aus Norwegen "rausverhaftet".
selbst im ostblock gibt es weniger gewaltbereitschaft bei den NSBMlern. und es wäre mir neu das in deutschland immer mehr übergriffe von black metallern statt finden, nein es sind übergriffe und gewalttaten von irgendwelchesn boneheads. die radikale NSBM szene ist (zum glück) so gut wie tot (oder eingesperrt^^)
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Reply · Quote Jonny Zuedsee #11
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@Kris
auch im Punk gibts keine klar definierte politische Haltung, ganz einfach weils nix mit Politik zu tun hat. Rassismus ist hier nicht weniger verbreitet als überall anders, man schaue sich ja nur mal einige bekannte Punkbands der frühen 80er an... OHL-türkenlied ; cb-atatürk ; ätzer, fkk strandwixer... da spielt auch das Erwähnen des damaligen Songs "Türken r*us" der damals noch-Punkband Onkelz kaum noch eine Rolle.
Aber generell hast du schon recht. Vom Nationalismus ist man hier weit entfernt... noch...
Kann mir eigentlich mal jemand erklären, warum die eigenen Furze immer voll fein duften, aber sobald jemand anders einen fahren lässt- stinkt´s wie die Hölle..? Ich bin bis heute noch nicht dahinter gekommen.. :o)
Reply · Quote Oi!Hannover #12
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"Und wie bereits erwähnt, macht es gerade dieses "unpolitische" in den Texte, dass derartige Szene für Nazis und andere Faschisten interessant werden."

Dann musst Du auch den Fußballverein aus dem nächsten Dorf als "rechtsoffen" verurteilen, da sich da sicherlich keine politische Grenze abzeichnet.
Alles, was kein klares "NEIN" sagt, sagt halbwegs "JA"? Oder wie siehst Du das? Gibt es nur schwarz und weiß?
Man muss die Oi! / Skinheadszene einfach mal komplett von Politik trennen. Die Szene selber ist unpolitisch, doch haben ihre "Anhänger" ihre eigenen Einstellungen.
"Unpolitisch gibt es nicht" ist eine komplett richtige Aussage, wenn man sie auf den Menschen als Individuum bezieht. Eine "Szene", ein "Verein", eine "Gruppierung" oder eine "Schublade" meinetwegen können sehr wohl unpolitisch sein.
Was die Leute draus machen ist etwas anderes. Die Oi!-Szene selber ist unpolitisch, ihre "Anhänger" jedoch Antifaschistisch/Antirassistisch, teilweise auch linksgerichtet.
Und - ja - es gibt auch die rechtsoffenen Assis. Aber das ist nicht auf die Szene zurückzuführen, sondern auf die Menschen, die mit jenen rechtsoffenen Assis umgehen wollen/würden.
Ein klares Nein für Rechtsoffenheit und ein klares Ja für Antifaschismus in der Oi!-Szene sind grade in Deutschland sehr weit verbreitet, zumal die Oi!'s von den meisten "Boneheads", "Scheiteln" etc. als "White Ni**er" bezeichnet werden.
Soviel zu dem kleinen Nebenthema an dieser Stelle ersteinmal von meiner Seite aus.

Cheers'n Oi!
Reply · Quote Hjalmar #13
Member since Oct 2005 · 695 posts · Location: Neustadt
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das ist genau das gleiche wie mit der bm-zene!
es gibt nur wenige bands die in ihren texten direkt ns-gedankengut haben. Es klingt irgendwie dämlich, aber rein musikalisch gesehen sind Burzum, Mayhem und co. geniale musiker, selbst wenn sie im privat faschistoide mörder mit gestörtem sozialverhalten sind!




PS: nicht das ihr jetzt denkt ich hör burzum oda so, ich boykotier den scheiß, da ich der meinung bin, das die politik nicht mit dem bm vermischt werden soll (denn zum bm zählen auch die taten eines bm-lers)

PPS: ich werd den scheiß nargaroth urwurm nicht mehr los!!! ARGH!  :-D
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Reply · Quote Jan #14
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Morgen  wollte ich das thema mal wieder aufgreifen
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