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Ein Nachruf nach Kopenhagen
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Reply · Quote Kris (Administrator) #1
User title: Seelischer Amokläufer
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Subject: Für euch soll´s rote Rosen regnen
Bis zum 1. März 2007 hattet ihr durchgehalten. Dann kam der Stichtag. Ihr wart nicht alleine. Weder in Gedanken, noch in den Taten.

Genau 25 Jahre. Vielleicht pure Ironie, dass in so einem Jahr des Jubiläums das Ende eingeläutet werden sollte.

Am 1. März 2007 wurde das von Autonomen im Jahre 1982 besetzte „Ungdomshuset“ von Polizei und Anti-Terror Einheiten gewaltsam geräumt.
Ungdomshuset steht für im sprachlichen Gewand für „Jugendhaus“.
Doch für uns und für euch stand es für mehr. Es stand für die Verwirklichung von Ideen und Kraft.
Es stand für einen Freiraum, in welchem Menschen aller Nationen, Hautfarben, Religionen und Geschlechter miteinander lebten und feierten. Und wenn es nötig war, dann wusstet ihr, man könne auch gemeinsam kämpfen.
Kämpfen wollten sie alle. Jeder auf seine Art. Die einen radikal, die anderen friedlich. Jeder auf seinem Weg, aber jeder mit dem einen Ziel. Das zu verteidigen, was über die Jahre für die Jugendlichen aufgebaut wurde. Nicht die Jugendlichen Kopenhagens, nicht die Jugendlichen Dänemarks. Nein. Ihr standet für die Jugend weltweit.
Ihr konntet uns zeigen, dass man sich nicht von jenen einschüchtern lassen sollte, die ihre Macht durch den Staat beziehen. Dass man gemeinsamen und ohne die Verteilung von Mächten etwas erreichen kann. Dass man jung ist und doch so alt im Hinblick auf neue Leute, welche jeden Tag die Zuflucht aus der Gesellschaft zu euch, in euer Haus suchten.


Am 1. März 2007 wurde das von Autonomen im Jahre 1982 besetzte „Ungdomshuset“ von Polizei und Anti-Terror Einheiten gewaltsam geräumt.
Und ich war dabei. Ich habe keinen Stein geworfen, keine Barrikade angezündet, keine Demo-Kette gebildet, keine Straße Blockiert, keinen Polizisten angegriffen. Ich habe keinen Molotov-Cocktail geworfen und kein Auto umgekippt.
Nein, ich saß vor meinem Monitor und verfolgte die Nachrichten.
Ich ging durch die Straßen und war bei euch. Ich trank einen Tee und war bei euch. Ich sprach mit Freunden und war bei euch. Ich machte Fotos und dachte mit jedem Auslösen des Blitzes an euch.
Ihr, die nun in Gefängnissen sitzt, in Verhörräumen ausharren müsst, im Krankenhaus liegt.
Und ihr, die ihr immer noch auf den Straßen von Kopenhagen steht, immer noch Zufahrtsstraßen blockiert, immer demonstriert.
Ihr, die weltweit nun auf der Straße steht, demonstriert. Euch nicht einschüchtern lasst.
Ihr alle, die zeigt, dass das, was am 1. März 2001 passiert ist, nicht richtig war. Die Internationale singt, im Gedächtnisse habt oder sie aufschreibt. Die internationale Solidarität hochleben lasst und wisst, dass der Widerstand auf allen Eben geschehen kann.
Das Ungdomshuset wird nicht das letzte autonome Zentrum, welches geräumt wurde.
Erinnern wir uns an die „Ex-Steffi“ in Karlsruhe oder die Mainzer Straße.
Das Ungdomshuset wird auch nicht das letzte Zentrum gewesen sein, welches besetzt wurde.
Die Gewalt, die von euch angewendet wurde, ich kann sie verstehen. Sie zu tolerieren und zu akzeptieren und zu verstehen, wird vielen Leuten nicht möglich sein.
Die Gewalt der Polizei, sie ist legitimiert. Doch dies heißt nicht, dass sie akzeptiert und toleriert werden muss.
Ich wünsche euch in Kopenhagen und euren Freunden und Unterstützern weltweit alle Kraft, die euch möglich ist, zu geben.


Am 1. März 2007 wurde das von Autonomen im Jahre 1982 besetzte „Ungdomshuset“ von Polizei und Anti-Terror Einheiten gewaltsam geräumt.

Und es war falsch.
See you on the barricades ….

Was ist das Ungdomshuset
Newswire bei Indymedia
Deutschsprachige Infoseite
Offizielle Seite des Ungdomshuset
Nationalität ist kein Qualitätsmerkmal.


"Ich habe einmal irgendwo gesagt, die machen alles falsch, die Autonomen, aber sie geben Hoffnung. Ich meine das in dem Sinne, daß wahrscheinlich die Perspektive falsch ist, aber wenn schon in dieser Gesellschaft ein Element des Bruchs vorhanden ist, dann ist das diese Autonomiebewegung. Ihr macht alles falsch, aber das ist sozusagen ein Funke Hoffnung."
-  J.Agnoli -
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Reply · Quote Olgar ♪ (Administrator) #2
User title: Pferdeflüsterer
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Hier darf ich nun auch mein tiefstes Bedauern mitteilen.
Als ich die Aktionen, die in Koppenhagen abgingen mitbekommen habe, war selbst ich tatsächlich entsetzt! Hier kann man sich nur wehren! Was die Regierung dort nach so vielen Jahren zurückgeholt hat, gehört ihnen schon lang nicht mehr! Dieses Viertel hat Kopenhagen doch ausgezeichnet, nicht wahr?

mhm.. ich habe den Leuten dort auch gedacht und kann vielleicht auch den einen oder anderen Stein gerechtfertigt sehen.. da würde auch aus mir der pure Hass fliessen.
"Das Leben ist schon eines der härtesten."
Reply · Quote Kris (Administrator) #3
User title: Seelischer Amokläufer
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Speziell die Hintergründe, welche über die Links in Erfahrung zu bringen sind, treiben einen zu einer Wut.
Es ist keine Freikirche. Nein, es ist eine menschenverachtende und fanatische Sekte mit faschistoiden Ansichten.
Das Viertel in Kopenhagen ist nie in den Medien großartig aufgetaucht. Es gab dort niemals Krawalle oder derartiges.
Es war ein Freiraum für Menschen aller Nationen und Religionen.
Natürlich hängt der Verkauf an diese Sekte, die Räumung und der heutige Abriss des Ungdomshuset auch mit dem Regierungswechsel in Dänemark zusammen.
Eine rechts-konservative Regierung möchte linke Freiräume halt nicht haben. Und so wurden im Zuge der Auseinandersetzungen in Kopenhagen mehrere linke Zentren und Jugendtreffs gestürmt und schwer verwüstet. Viele Personen, welche sich darin befanden, wurden aus unbekannten Gründen festgenommen.
Wie ich bereits sagte, ich habe Verständniss für die Gewalt der Menschen gegenüber der Polizei dort.
Und das beachtenswerte ist unter anderem, dass es teilweise nicht nur Linksautonome sind, welche dort auf die Straße gehen. Nein, die Bewohner des Viertels solidarisieren sich. Denn auch für sie war das Ungdomshuset ein Teil der Kultur ihres Viertels.
Was die Regierung dort getan hat, war falsch. Und diesen Fehler wird sie wohl noch über einen langen Zeitraum hinweg ertragen bzw. ausbaden müssen. Denn die Krawalle dort sowie weltweit sind noch lange nicht vorbei.

mfg
kris
Nationalität ist kein Qualitätsmerkmal.


"Ich habe einmal irgendwo gesagt, die machen alles falsch, die Autonomen, aber sie geben Hoffnung. Ich meine das in dem Sinne, daß wahrscheinlich die Perspektive falsch ist, aber wenn schon in dieser Gesellschaft ein Element des Bruchs vorhanden ist, dann ist das diese Autonomiebewegung. Ihr macht alles falsch, aber das ist sozusagen ein Funke Hoffnung."
-  J.Agnoli -
Reply · Quote Kris (Administrator) #4
User title: Seelischer Amokläufer
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Und es geht weiter!
Ich hatte eigentlich vor, hier nun einen längeren Artikel über die aktuelle Lage und die zurückliegenden Geschehnisse zu verfassen.
Leider ist die Zeit knapp.

Von daher, erstmal ein Linkauf einen Spiegel Artikel, welcher sich um die faschistoide Faderhúset Sekte dreht.

Desweiteren lohnt es sich in jedem Falle, beim deutschsprachigem Ungeren-Blog vorbei zuschauen. Immer aktuell und mit weiteren, guten weiterführenden Links.

Sehr interessant:
Quote by Blogeintrag:
Einige Polizisten haben die Räumung des Ungdomshusets offenbar persönlicher genommen als sie es eigentlich sollten. So gibt es Berichte über Trophäenphotos von Polizisten welche das Haus gestürmt hatten. Sie hatten sich auf dem Dach postiert, schön posiert und Bilder von sich gemacht. Es wurde auch beobachtet wie Polizisten als symbolische Geste auf den Grund des Ungdomshusets pinkelten. Die Augenzeugen sprachen die Polizisten an und fragten ob sie nur gekommen seien um auf den Ground 69 zu pissen, dazu antworteten sie „ja“. Als sie sagten dass sie das respektlos finden wurden sie bloss ausgelacht. Auf den Kommentar, dass es illegal sei auf private Eigentümer zu Urinieren antworteten die Polizisten „Wir haben ein gutes Verhältnis zu Ruth“.
Nachdem die Lage in Kopenhagen sich ein wenig beruhigt hat, und die Polizisten langsam abgezogen werden, müssen sie jetzt die angearbeiteten Überstunden abgefeiert werden. Alleine in Sütjütland sind über 9.000 Arbeitsstunden angesammelt worden die abgefeiert werden müssen. Auch finanziell dürften sich die Polizeibeamten wohl nicht beschweren. Während der Zeit waren jeden Tag mindestens 600 Beamte auf Kopenhagens Strassen. Der durchschnittliche Arbeitslohn für einen Polizisten beträgt 16,78 Euro (125 kr.), dazu kommen noch Zulagen für die Überstunden, Bereitschaftsdienst, Arbeit in der Nacht und Feiertage. Polizeibeamte die nicht aus Kopenhagen kommen wurden ausserdem noch in Hotels untergebracht und haben auch noch extra Geld bekommen, dafür dass sie weit weg von ihrem Zuhause arbeiten mussten.

Glücklicherweise sind jetzt auch die 2 besonderen Zonen in Christianshavn (bei der Freistadt Christiania) und in Nørrebro aufgehoben, in denen es der Polizei gestattet war Personen nach belieben anzuhalten, zu kontrollieren und zu durchsuchen – ohne begründeten Verdacht. Die ohnehin viel zu weit reichenden Rechte der Polizei, die sie aufgrund des neuen Antiterror- und Polizeigesetzes haben wurden dadurch also wieder ein kleines Stückchen reguliert.

Video zu den Trophäenfotos: http://www.minimalportal.dk/mini/Tegn/Trofee.html

Dieses Thema sollte auf keinen Fall untergehen, sondern mehr denn je thematisiert werden.
Die Verteidigung von alternativen Freiräumen geht auch Jugendgruppen wie die unsere etwas an.

Mit solidarischen Grüßen nach Kopenhagen!

[Image: http://www.spiegel.de/img/0,1020,827654,00.jpg]
Nationalität ist kein Qualitätsmerkmal.


"Ich habe einmal irgendwo gesagt, die machen alles falsch, die Autonomen, aber sie geben Hoffnung. Ich meine das in dem Sinne, daß wahrscheinlich die Perspektive falsch ist, aber wenn schon in dieser Gesellschaft ein Element des Bruchs vorhanden ist, dann ist das diese Autonomiebewegung. Ihr macht alles falsch, aber das ist sozusagen ein Funke Hoffnung."
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Reply · Quote Timo #5
User title: troie scheibe
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[...]

give them hope
give them strength
give them live
like a candle burning in the black of night
we`re all with you in our hearts and in our minds

and we`ll pray for a nation through its darkest times

the tyrant has no smile upon his face
cause he knows that in his minds he`s in disgrace
remission of you will take his breath away
until we come and we will have our day

give them hope
give them strength
give them live
like a candle burning in the black of night
we`re all with you in our hearts and in our minds

and we`ll pray for a nation through its darkest times

[...]

Angelic Upstarts - Solidarity

We busted out of class had to get away from those fools
We learned more from a three minute record
Than we ever learned in school
Reply · Quote Jan #6
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Ich glaube nicht das es  sinnvoll ist jetzt noch rumzuweinen und solidarität zu bekunden wo die entscheidung schon durchgesetzt wurde. Ich denke da sollte man lieber ein fazit draus ziehen und
sich gedanken machen wie man solche Situaionen verhindern kann. Aber egal schaut nach hinten und lauft gegen die wand X)
heterosexuelle scheisse ....

plus my only natural talent’s wasted on my alcoholic friends
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Reply · Quote joss. #7
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Quote by Jan:
Ich glaube nicht das es  sinnvoll ist jetzt noch rumzuweinen und solidarität zu bekunden wo die entscheidung schon durchgesetzt wurde. Ich denke da sollte man lieber ein fazit draus ziehen und
sich gedanken machen wie man solche Situaionen verhindern kann. Aber egal schaut nach hinten und lauft gegen die wand X)

Der politische Überflieger hat gesprochen.

~joss
I know how I want to live: positively positive!
Reply · Quote Oi!Hannover #8
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Gegen eine Wand laufen?
Solidarität ist das, was die Menschen dort drüben momentan mehr denn je brauchen, auf Grund von Repressionen, unrechtmäßigen Hausdurchsuchungen etc. etc.
Mehr können wir nicht tun!
Wir können nur soviel tun, wie in unserer Macht steht, um den Menschen zu zeigen, dass sie nicht alleine sind.
Davon ab geht's ja nichtmehr nur um das Ungdomshuset selber, sondern um jeden linken Freiraum, den sie uns zu nehmen drohen, und um die Behandlung der Aktivisten und Aktivistinnen nach  der Räumung.
Jan, bitte, informier Dich über Moralisches und Solidarität, bevor Du solche Handlungen als "gegen Wände laufen" verurteilst!
This post was edited on 2007-03-26, 15:09 by Oi!Hannover.
Reply · Quote Hjalmar #9
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In reply to post #7
Quote by joss.:
Der politische Überflieger hat gesprochen.

~joss

yeah joss is back!
"Also ich finde ja insgeheim schon lange, das Hjalmar eine unverkennbare Ähnlichkeit mit Joda hat... Dieses kauzige!" ~ Dunja
Reply · Quote Jan #10
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"solidarität" wow Davon das artikel dadrüber erscheinen hilft nicht mehr würde geld helfen oder die Repressionen publik zu machen.
Davon ab geht's ja nichtmehr nur um das Ungdomshuset selber, sondern um jeden linken Freiraum, den sie uns zu nehmen drohen, und um die Behandlung der Aktivisten und Aktivistinnen nach  der Räumung.


Ich denke das Thema welches du da ansprichst ist ja auch das worüber man nachdenken und sprechen soll aber solidaritäts bekundungen bringen nichts nicht mehr der Spuk ist vorbei. Und aus den Repressionen die auf die Räumung  folgten sollte man sich auch gedanken machen und Konsequenzen ziehen.
Würde die Verfolgung Publik gemacht werden, so würde das dem Ruf der Regierung schaden die das ausführt. Und welchen sinn hat es da die Solidarität zu bekunden ,ich glaube kaum das diese Menschen diesen Artikel lesen, das sind nur worte die verändern nichts. Das ist wie mit einer Wand zu sprechen,
die Reaktionen werden dieselben bleiben. Diese Solidaritätsbekundungen sind nur angenehm für das eigene Gewissen und indirekten Meinungsäusserung da sie ( meiner Meinung nach ) Keine der betroffenden personen erreichen und dadurch auch der letzte Grund sie Kundzutun schwindet.


Jan, bitte, informier Dich über Moralisches und Solidarität, bevor Du solche Handlungen als "gegen Wände laufen" verurteilst!


Entschuldigung sich über moral und Solidarität zu informieren ist nicht machbar ( Meiner Meinung nach ). Moralvorstellungen muss jeder Mensch für sich haben, denke ich,  diese Werte verändern sich mit der Zeit und sind auch  oft sehr situationsabhängig, ein mensch in meiner Situation hat andere als ein Mensch der  während eines Bürgerkrieges lebt, denke ich . Das ist so als sollte ich meine Meinung bei Wikipedia nachlesen Oo


ich muss aber sagen das man weiter in diesem Tread informiert wird über die Vorgänge  ist sehr angenehm so kann man die Sache weiter verfolgen.
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Reply · Quote Oi!Hannover #11
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Du verstehst den Hintergrund der ganzen Sache nicht ganz, nicht wahr?
Deine "Kritik" beruht meines Erachtens nach nur auf Nichtinteresse an diesem Thema, und nicht auf wirklichem Zweifeln an Aktionen.
Das Ganze ist etwas wie ein "Wink" an unsere Regierung, an andere Regierungen, an Dänemark. Es zeigt, dass wir nicht alles mit uns machen lassen, ohne dementsprechend darauf zu reagieren.
Wozu der Satz "Macht Ihr uns unseren Raum kaputt, nehmen wir Euch Euren".
Ja, "Konsequenzen ziehen" aus den Repressionen, die nun stattfinden. Das tun wir doch! Unsere Konsequenzen sind, dass wir zeigen, dass wir das so nicht hinnehmen.
Es gab Solikonzerte. Es ist Geld nach "drüben" geflossen, um die Menschen dort zu unterstützen.
Die Infos über Soli-Demos etc. erreichen die Aktivisten dort "drüben" sehr wohl. Und es wird ihnen seelische Unterstützung sein, zu wissen, dass sie nicht ganz alleine sind. Dass wir alle mit ihnen fühlen, hoffen und kämpfen.

Natürlich ist es machbar, sich über die Hintergründe von Moral und Solidarität zu informieren. Du scheinst den Konsens von Solidarität nicht verstanden zu haben. Oder Du bist einfach zu, entschuldige, stumpf, um Dich auf dieser Basis mit Menschen in solchen Nöten solidarisieren zu können.
Reply · Quote Jan #12
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Naja Jeder soll sich erstmal an die eigene nase fassen... okay

Aber mal zum thema
Es zeigt, dass wir nicht alles mit uns machen lassen, ohne dementsprechend darauf zu reagieren

Also ich wollte nur mal meinen Unglauben daran äußern das mit dir irgendetwas gemacht wurde.


Und die reaktionen.... okay und solikonzerte oä da muss ich sagen respekt ,aber Irgendein paar bytes werden nicht die welt verändern, das ist zwar schon vorgekommen aber in diesem falle wird es nciht passieren.
Mit konsequenzen dachte ich auch mehr an Konsequenzen für die einzelnen personen das man darüber nachdenkt wie es möglich wurde ein Gebäude wie dies wovon wir  reden hätte man es nciht privatisieren müssen... oä naja oder man ein räumungsvorhaben übertragen auf eigene freiräume und sich dann überlegen wie man eine räumung des eigenen Freiraums verhindern kann.

Und es wird ihnen seelische Unterstützung sein, zu wissen, dass sie nicht ganz alleine sind. Dass wir alle mit ihnen fühlen, hoffen und kämpfen.



wie schon gesagt

ich glaube kaum das diese Menschen diesen Artikel lesen


Wenn du wirklich mit ihnen "kämpfen" willst solltest du  einfach nach dänemark fahren.
Und da aktiv sein oder dich beim dänischen konsulat beschweren. Ich meine Aktionen im rl fänd ich auch legitim aber aber mir im internet was von solidarität erzählen ... na ich weiß nicht...
Das  könnt ich auch.


naja meinetwegen bin ich zu stumpf um mich mit diesen mensch solidarisieren zu können auf diesem weg
da ich durch ein paa elektronen keinerlei reaktionen hervorrufe.
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Reply · Quote Oi!Hannover #13
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http://germany.indymedia.org/2007/03/171781.shtml

Bittesehr. Im Gegenzug zu Dir bin ich nicht nur ein Internetheld, sondern "bekunde" meine Solidarität auch im "Real Life", auch wenn ich dafür 15 Stunden Gewahrsamshaft in Kauf nehmen muss. Wir haben uns beim Konsulat beschwert. In gewisser Weise.
aber mir im internet was von solidarität erzählen ... na ich weiß nicht...
Das  könnt ich auch.
Richtig. Das könntest Du auch. Aber das, was dort oben steht, das kannst Du nicht.
Und genau das macht den Unterschied zwischen uns beiden in dieser Hinsicht aus. Du sitzt mit Deinem Arsch vorm PC und pöbelst an Soliaktionen für jene Aktivisten rum, während andere auf die Straße gehen, und Aktivismus zeigen.

Also ich wollte nur mal meinen Unglauben daran äußern das mit dir irgendetwas gemacht wurde.

Wieder ein Ding der Solidarität, welches Du nicht verstanden hast. Ich rede von uns, weil es erstens jede linke Struktur treffen kann, und zweitens, weil auch die Aktivisten Dänemarks ein Teil unserer Strukturen sind.

Aber wie gesagt...Stumpfsinn ist des Menschen letzte Rettung vor Verantwortungsgefühl gegenüber anderen.
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Reply · Quote joss. #14
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Quote by linksabdriffter:
yeah joss is back!
:-#

Quote by Oi!Hannover on 2007-03-30, 02:14:
Stumpfsinn ist des Menschen letzte Rettung vor Verantwortungsgefühl gegenüber anderen.

Word!

~joss
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Reply · Quote SoLiuM #15
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OI!Hannover:

WORD!


Jan:

Genau wegen solchen Leuten wie dir wird es in Neustadt nie zu einem AJZ kommen...
Ich hätte so einen wie dich schon längst aus einer Organisation, die auf einen Freiraum zielt, rausgeschmissen, weil du, so wie mir das vorkommt, für die Sache eher schädigend bist. Schonmal was von Massenträgheit gehört? Worte bringen sehr viel, sie müssen nur qualitativ und vorallem quantitativ sein.

Aber am meisten bringt es vorallem den Leuten sprichwörtlich auf den Sack zu gehen... ...und wenn einfach nur jeden Tag 50 Personen durch die Stadt demonstrieren für die Sache...
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