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Das, was nicht gut ist.
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Reply · Quote Hjalmar #16
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In reply to post ID 12750
@Eo:Mit Egoismus meinte ich das jeder versucht seine eigenen Ziele zu erreichen, egal ob er dabei gutes tut oder schlechtes. Hätte man mich nach den Guten gefragt hätte ich auch mit Egoismus geantwortet, denn jemand der anderen hilft macht das auch nur damit er ein gutes gewissen hat (ja ich weiß das klingt überspitzt, aber ist so und das muss man ja auch nicht negativ bewerten), aber es ist eben auch
Es ist der Egoismus der die Menschen dazu verannlasst nicht auf das Leid anderer, nicht auf die Folgen der eigenen Taten, die Alternativen oder auf andere überhaupt zu achten.
und das ist für mich so.

vielleicht ist das Problem an der Aussage gewesen, das Egoismus eher als eine Art Habgier bewertet wird, aber Egoismus symbolisiert für mich die Ziele des Menschens, ganz egal ob andere es als positiv oder negativ bewerten, es dient der verwirklichung des einzelnen (wozu auch die Verwirklichung von Zielen wie z.B. einer solidarischeren Gesellschaft oder aber auch ein Genozid gehören)
"Also ich finde ja insgeheim schon lange, das Hjalmar eine unverkennbare Ähnlichkeit mit Joda hat... Dieses kauzige!" ~ Dunja
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Reply · Quote Eo #17
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@ANTI-Frosch:
Wenn Egoismus das ist, was du in deinem Zitat angibst(wäre nett, wenn du die Quelle mitnennen würdest), dann verstehe ich deine Folgerung zu
ANTI-Frosch sagte:
Egoismus symbolisiert für mich die Ziele des Menschens, ganz egal ob andere es als positiv oder negativ bewerten, es dient der verwirklichung des einzelnen (wozu auch die Verwirklichung von Zielen wie z.B. einer solidarischeren Gesellschaft oder aber auch ein Genozid gehören)
nicht.

Ist dann Egoismus überhaupt noch "böse"? Wäre dann Brot nicht auch "böse", weil es zwar einerseits Energie für gute Taten, aber auch für schlechte Taten liefert?


@Eike:
Dann verstehe ich die Frage immer noch nicht. Bitte formuliere glücklich. ;-)
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Reply · Quote Eike #18
User title: <= Viel Spaß damit...
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Ihr diskutiert gerade ungefähr über das, was ich meinte.

Achja Hjalmar sagt doch schon, dass Egoismus in seinen Augen weder böse noch gut ist (bzw beides) oder?
Life is pleasant. Death is peaceful. It's the transition that's troublesome.
- Isaac Asimov -
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Reply · Quote Mütze #19
User title: mütze
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Um nochmals auf den Punkt "Gewissen" einzugehen:

Jene Terroristen, welche am elften September, mit dem Flugzeug in das WordTradeCenter flogen, hatten aller Wahrscheinlichkeit nach ein gutes Gewissen. Sie standen zu ihrer Tat und haben dafür sogar ihr Leben gegeben. Ein gutes Gewissen vielleicht weil sie dachten, dass sie für ihre Kultur sterben, für die Menschen; weil sie dem viel zu kapitalistischen und eigensinnigen Westen trotzen wollten. etc....

Wenn diese Leute lein schlechtes Gewissen hatten und nach ihren Erkenntnissen vollkommen richtig gehandelt haben, kann man dann diesen Menschen einen Vorwurf machen?
Aus unserer Sicht ist diese Terroraktion mehr als pervers und so zu sagen "böse".
Aber angenommen man wäre der Richter beim jüngsten Gericht.....  was wolle man diesen >>Terroristen<< vorwerfen?   Sie hatten aus ihrer Perspektive richtig gehandelt (in Bezug auf ihren Erkenntnisstand; sprich: Sie hatten die Wahrheit / Möglichkeit, dass es auch andere Wege zum vermeidlichen Ziel gab nicht erkannt).
Unter weißen Wolken trafen wir uns schließlich bei einem Kirschbaum in voller Blüte.
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Reply · Quote Eo #20
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@Eike
Ich weiß nicht, ob er das sagt. Er sagte nämlich auch:
ANTI-Forsch sagte:
Der Egoismus liegt in der Natur des Menschens.
Das Böse liegt in der Natur des Menschens.
Vielleicht benutzt er in seinem letzten Beitrag die spouksche Methode des Zugestehens. ;-)


@Mütze:
*hust* Gehen wir mal nicht von einem jüngsten Gericht aus. Da gibt es sowieso schon genug verschiedene Dogmen, Vorstellungen, Widersprüche, etc. über die man sich dann noch streiten kann.

Was das Gewissen angeht, finde ich auch, dass die Terroristen des WTC nach ihrem Sinne "gut" handelten und wohl ein reines Gewissen dabei hatten.
Meine Fragen hierbei wäre: Woher wissen wir, dass unsere persönliche Vorstellung von "gut" die richtige ist? Oder besser gefragt: Wie und durch wen oder was kommen wir zu unseren Vorstellung von "gut" und "böse"? Durch wen oder was kommen die Terroristen zu ihren Vorstellung von "gut" und "böse"?
Reply · Quote Hjalmar #21
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In reply to post #18
Quote by Eike:
Ihr diskutiert gerade ungefähr über das, was ich meinte.

Achja Hjalmar sagt doch schon, dass Egoismus in seinen Augen weder böse noch gut ist (bzw beides) oder?

rischtisch^^
Egoismus kann sowohl "Das Gute", als auch "Das Böse" sein, da es der Trieb ist der böse und gute Taten verursacht.


@eo: ich habe mich selbst zitiert.
"Also ich finde ja insgeheim schon lange, das Hjalmar eine unverkennbare Ähnlichkeit mit Joda hat... Dieses kauzige!" ~ Dunja
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Reply · Quote Mütze #22
User title: mütze
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@Eo:

Aus der groben Zusammenfassung aller Erinnerungen, Erfahrungen und Anerzogenem entsteht ein diffuses, nicht exakt bestimmbares "Gefühl", das wir "Gewissen" nennen.
(Ich habe dich zitiert)

Die Vorstellung von "gut" und "böse" wird meiner Meinung nach in erster Linie anerzogen sowie durch die Medien vermittelt.
Anerzogen, in dem beispielsweise die Eltern von gewissen Taten begeistert sind und von anderen wiederum nicht (ausgedrückt durch Mimik und Worte). Aber auch die Lehrer, welche einen Bildungs- und Erziehungsauftrag haben können Fakten bewerten sowie subjektive Erfahrungen einfließen lassen.

Medien wie "die Bild" (aber natürlich auch TV, Radio, etc.) können ebenfalls das Meinungsbild hinsichtlich "gut" und "böse" prägen, in dem zum Beispiel Fakten unterschlagen werden, subjektive Eindrücke dem Medienkonsument dargelegt werden etc.

Aber nicht zu vergessen, kann natürlich auch ich, durch nutzen meiner eigenen Geisteskraft, für mich persönlich festlegen, welches handeln ich als "gut" und welches handeln ich als "böse" definiere. Dies kann von den verschiedensten Faktoren abhängig sein; zum Beispiel dem Wunsch "nicht gefährdet zu werden".

Das verblüffende ist nur, dass man sich das Bild von "gut" und "böse" meist unterbewusst erstellt, also in vielen Fällen gar nicht objektiv drüber nachdenkt (unter anderem sich auch Vorurteile bilden).

Neulich meinte ein Berufsschullehrer zu uns (also den Schülern):
"Früher hatte ich mit dem "Osten", insbesondere Russland und dem Kommunismus, immer etwas "böses" verbunden. Ich hatte mir auch nie Gedanken darüber gemacht warum, dass war einfach so. Das wurde uns schon damals in der Schule beigebracht."

Ich denke, dass ist ein typisches Gruppenverhalten.


ach... da fällt mich noch was ein.... erst heute in der Zeitung gelesen...  Die Hamas bisitzen einen Fernsehsender in dem sie ihre Meinungen radikal vertreten. Dieser Sender strahlt auch Kindersendungen aus. Bis vor ein paar Wochen gab es da noch eine Figur, die wie Micky Mouse aussah. Diese Maus erzählte den Kindern dann, wie schlecht der Westen doch sei, wie ungläubig die westliche Welt doch ist. Die Folgerung daraus widerum ist, das ein Rachefeldzug im Namen Allah geführt werden muss. Erstes Ziel sind die Israelies, denn die sind die schlimmsten.
Um diese dringlichkeit zu untermalen wurde diese komische Micky Mouse Imitation von einem israelischen Soldaten erschlagen. Seit dem gibt es "Die Biene Maja" Imitation, die die gleichen Worte den Kindern erzählt, wie zuvor von der komischen Maus.
Unter weißen Wolken trafen wir uns schließlich bei einem Kirschbaum in voller Blüte.
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Reply · Quote Eo #23
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Yeah, der lange nebensächliche Text in der Klammer hat sich gelohnt! :-D
Ich hätte es zwar anders formuliert(z.B. hätte ich "bewusst festgelegt" statt "durch nutzen meiner eigenen Geisteskraft, für mich persönlich festlegen" geschrieben), aber ich stimme mit deinem Beitrag insgesamt überein.

Die Vorstellung vom Prinzip von "Gut und Böse" ist ein kulturelles Konstrukt, das nur in unseren Köpfen herrscht und so in der Natur nicht vorkommt. (edit: Ich muss mich verbessern: Es ist Teil der Natur, dass der Mensch sich solch ein Prinzip bildet, also auch "natürlich". Allerdings sind Krebsgeschwüre, Krankheiten und anderes destruktives auch "natürlich". Damit will ich nicht unbedingt sagen, dass das Prinzip "Gut und Böse" auch was negatives ist)

Ist aber eine Moral, die soziales Verhalten fördert, ohne dieses Prinzip möglich? Was würde passieren, wenn die meisten Menschen dieses Prinzip aufgeben würden? Sind andere Einteilungen vorstellbar, die nicht wie "Gut und Böse" sind?
This post was edited 2 times, last on 2007-07-17, 23:24 by Eo.
Edit reason: philosophische Reperaturarbeiten
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