Subject: Der erste Arbeitstag im Hotel
Vier Uhr morgens…mein Wecker klingelt. Dieses nervtötende Geräusch wenn er sein immer wiederkehrendes PIEP PIEP! macht.
Kopfschmerzen schon am Morgen. Na Prima!Ich suche verzweifelt in der Dunkelheit nach meinem verdammten Wecker der bei jedem PIEP PIEP! lauter wird. Nachdem ich ihn gefunden hatte erschien es mir wichtig, wenigstens meine Portion Musik zu kriegen
und schalte den Fernseher ein. Zu hören kriege ich allerdings Frauenarzt mit „Brennt den Club ab“.
Mein Fernseher wollte sich glaube ich schon von selbst ausschalten. Zuerst einmal gemütlich inne Küche und zur Stärkung nen Kaffee schlürfen dachte ich mir. Ellabätsch! Nachdem mein Fernseher schon den Geist wegen Mangel an guter Musik aufgegeben hatte,
nahm sich die Kaffeemaschine nun auch vor zu streiken. Ich war kurz vorm ausrasten doch wie durch ein Wunder fing sie an zu rattern. Heraus kam Kaffee mit Plöckchen. Nun ja was komisch aussieht sollte man ja mal probieren. Hätte ich es man lieber nicht getan.
Der Kaffee schmeckte scheiße, das Toast ausm Gefrierschrank nach Pappe und das Nutella hatte früher auch mehr Biss.
Der Rest ging ziemlich schnell. Noch n Happen vom Toast und dann ab nach oben umziehen, Zähne putzen und fertig machen für die Arbeit. Ich schwang mich auf mein Fahrrad welches, trotz des Plattens, noch relativ gut zu fahren war.10Minuten Fahrt und schon stand das Bahnhofsgebäude vor mir. Fahrrad angeschlossen, Frühstückszigarette geraucht und nem alten Opa eine Zigarette für -,20 Cent verkauft(Ich wollt das Geld wirklich nicht annehmen aber der Herr bestand drauf). "Sehr geerhte Damen und Herren auf Gleis Zwo, Regional Express nach Hannover Hauptbahnhof über Wunstorf, Abfahrt 05:18Uhr wird wenige später eintreffen.Wir bitten um Verständniss!….Ja Ja Verständnis. Ich hasse die Deutsche Bahn und doch fahre ich jeden Tag mit ihr! Man sollte sich mit 1000enden von Menschen auf die Gleise hocken und drauf Scheißen. Aber Nein wir Deutschen sind ja „anständig“.
Halb Sechs war es am Ende und ich wäre im Zug fast eingepennt. Angekommen in Hannover begrüßte ich meine Zukünftigen Kollegen und ging zum Personalaufzug. Etage 2. Die Türen gingen zu und ich war alleine. Stille nur das Rütteln des Fahrstuhls störte und doch war es still.BING! Kaum aus dem Fahrstuhl draußen, hörte ich schon das Gegacker meiner Chefin Frau Piper(zwischen 30 und 40 würde ich sagen, keine Kinder und eine freundliche zugleich aber auch eine manchmal anstrengende Person).
Und das kann ich schon nach 2 Tagen Arbeit feststellen. Einmal schnell inner Küche „Hallo“ gesagt und zurück zu den Umkleiden wo mein Spint mich sehnlichst erwartete.Das Tuch um den Hals, Hemd in die Hose, Schuhe festgeschnürt und ab geht die Post(6Uhr Dienstbeginn).
Zwischen Besteck polieren, Tischen ein- und abdecken, 200Stühle putzen, Gäste bedienen und Kaffee kochen(der wenigstens schmeckt) durfte ich eine rauchen gehen, frühstücken und Mittag essen. Herrlich. Vom vielen stehen und hin und her laufen fingen meine Knie an weh zu tun. Gewöhnungsbedürftig aber aushaltbar.
Nach 8 Stunden Arbeit hörte ich die schönen Worte „So Frau Schuster, Feierabend für heute würde ich sagen“. Ich bedankte mich bei Frau Piper und Frau Röhrig, trank den frisch gepressten Orangensaft von Frau Kramer aus und machte mich dann wieder auf den Weg gen Heimat. In Neustadt angekommen durfte ich dann feststellen, dass es regnete und mein Fahrrad während meiner Abwesendheit weiter an Luft verloren hatte. Poggenhagen lag nicht mehr weit entfernt und schwupps war ich zuhaus. Danke Herrgott!!19Uhr, ich lag im Bett und 9 Stunden später fing der Tag genauso an wie der vorige.
Zum Text:Ich fange gerade ein Praktikum im Andor Hotel Plaza als Hotelfachfrau an.Wie der Text jetzt nun geschrieben ist von den Zeiten her,ist mir egal denn ich finde er hört sich so am besten an.
Schönen abend noch,
Julchen
Kopfschmerzen schon am Morgen. Na Prima!Ich suche verzweifelt in der Dunkelheit nach meinem verdammten Wecker der bei jedem PIEP PIEP! lauter wird. Nachdem ich ihn gefunden hatte erschien es mir wichtig, wenigstens meine Portion Musik zu kriegen
und schalte den Fernseher ein. Zu hören kriege ich allerdings Frauenarzt mit „Brennt den Club ab“.
Mein Fernseher wollte sich glaube ich schon von selbst ausschalten. Zuerst einmal gemütlich inne Küche und zur Stärkung nen Kaffee schlürfen dachte ich mir. Ellabätsch! Nachdem mein Fernseher schon den Geist wegen Mangel an guter Musik aufgegeben hatte,
nahm sich die Kaffeemaschine nun auch vor zu streiken. Ich war kurz vorm ausrasten doch wie durch ein Wunder fing sie an zu rattern. Heraus kam Kaffee mit Plöckchen. Nun ja was komisch aussieht sollte man ja mal probieren. Hätte ich es man lieber nicht getan.
Der Kaffee schmeckte scheiße, das Toast ausm Gefrierschrank nach Pappe und das Nutella hatte früher auch mehr Biss.
Der Rest ging ziemlich schnell. Noch n Happen vom Toast und dann ab nach oben umziehen, Zähne putzen und fertig machen für die Arbeit. Ich schwang mich auf mein Fahrrad welches, trotz des Plattens, noch relativ gut zu fahren war.10Minuten Fahrt und schon stand das Bahnhofsgebäude vor mir. Fahrrad angeschlossen, Frühstückszigarette geraucht und nem alten Opa eine Zigarette für -,20 Cent verkauft(Ich wollt das Geld wirklich nicht annehmen aber der Herr bestand drauf). "Sehr geerhte Damen und Herren auf Gleis Zwo, Regional Express nach Hannover Hauptbahnhof über Wunstorf, Abfahrt 05:18Uhr wird wenige später eintreffen.Wir bitten um Verständniss!….Ja Ja Verständnis. Ich hasse die Deutsche Bahn und doch fahre ich jeden Tag mit ihr! Man sollte sich mit 1000enden von Menschen auf die Gleise hocken und drauf Scheißen. Aber Nein wir Deutschen sind ja „anständig“.
Halb Sechs war es am Ende und ich wäre im Zug fast eingepennt. Angekommen in Hannover begrüßte ich meine Zukünftigen Kollegen und ging zum Personalaufzug. Etage 2. Die Türen gingen zu und ich war alleine. Stille nur das Rütteln des Fahrstuhls störte und doch war es still.BING! Kaum aus dem Fahrstuhl draußen, hörte ich schon das Gegacker meiner Chefin Frau Piper(zwischen 30 und 40 würde ich sagen, keine Kinder und eine freundliche zugleich aber auch eine manchmal anstrengende Person).
Und das kann ich schon nach 2 Tagen Arbeit feststellen. Einmal schnell inner Küche „Hallo“ gesagt und zurück zu den Umkleiden wo mein Spint mich sehnlichst erwartete.Das Tuch um den Hals, Hemd in die Hose, Schuhe festgeschnürt und ab geht die Post(6Uhr Dienstbeginn).
Zwischen Besteck polieren, Tischen ein- und abdecken, 200Stühle putzen, Gäste bedienen und Kaffee kochen(der wenigstens schmeckt) durfte ich eine rauchen gehen, frühstücken und Mittag essen. Herrlich. Vom vielen stehen und hin und her laufen fingen meine Knie an weh zu tun. Gewöhnungsbedürftig aber aushaltbar.
Nach 8 Stunden Arbeit hörte ich die schönen Worte „So Frau Schuster, Feierabend für heute würde ich sagen“. Ich bedankte mich bei Frau Piper und Frau Röhrig, trank den frisch gepressten Orangensaft von Frau Kramer aus und machte mich dann wieder auf den Weg gen Heimat. In Neustadt angekommen durfte ich dann feststellen, dass es regnete und mein Fahrrad während meiner Abwesendheit weiter an Luft verloren hatte. Poggenhagen lag nicht mehr weit entfernt und schwupps war ich zuhaus. Danke Herrgott!!19Uhr, ich lag im Bett und 9 Stunden später fing der Tag genauso an wie der vorige.
Zum Text:Ich fange gerade ein Praktikum im Andor Hotel Plaza als Hotelfachfrau an.Wie der Text jetzt nun geschrieben ist von den Zeiten her,ist mir egal denn ich finde er hört sich so am besten an.
Schönen abend noch,
Julchen
du bist und du bleibst das was du immer schon warst....

MaJule
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und B) Nutella schmeckte damals wahrscheinlich mit mehr Biss, weil die Geaschmacksnerven morgens um vier schlicht und ergreifend noch schlafen..


